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Die Tulpe und die Börse
Von dieser seltsamen Geschichte blieb nur ein wunderschönes Buch: Verzameling van een meenigte tulipaanen, naar het leven geteekend met hunne naamen, en swaarte der bollen, zoo als die publicq verkogt zijn, te Haarlem in den jaare A. 1637, door P. Cos, bloemist te Haarlem. - Haarlem : [s.n.], 1637. - 75 pl. [nl]., das auch im Netz zu finden ist.
Charles de l´Ècluse (lat. Carolus Clusius) gilt auch als derjenige, der die Kartoffel in Europa eingeführt hat.
Ihren Anfang nahm die Tulpenmanie im Sommer 1633, als ein friesisches Bauernhaus für drei seltene Tulpen verkauft wurde. Von da an nahm die Hausse ihren ungebremsten Lauf. Und was noch bemerkenswerter ist: Tulpen wurden schließlich zu Zahlungsmitteln. Der Preis für die Zwiebel einer der berühmtesten Tulpen, der Semper Augustus, kletterte von 5.500 Gulden im Jahr 1633 auf 10.000 Gulden im Jahr 1637. »Diese unvorstellbare Summe reichte aus, um eine mehrköpfige holländische Familie das halbe Leben lang mit Essen, Kleidung und Unterkunft zu versorgen oder eines der größten Stadthäuser Amsterdams komplett mit Remise und Garten in bar zu erwerben.« (Quelle)
Und alles endete mit dem wohl größten Börsenkrach der Weltgeschichte. iwz: Tulpenrausch in Holland. Literatur: Tulpenwahn. Die verrückteste Spekulation der Geschichte von Mike Dash. Die Tulpen aber sind geblieben: Spurensuche zwischen Leiden und Haarlem von Franz Lerchenmüller. Tulpen wurden weiter im großen Stil angebaut, nicht nur in Holland (Flash-Alarm!), sondern auch in England und in der Gegend um Berlin. Die Berliner Tulpenzucht endete erst im 19. Jahrhundert, als sich die Großstadt weiter ausbreitete. Zum Abschluß: Die fliegenden Holländer oder das Märchen von der Tulpe. [Idee und Linkrecherche: Gabi] |
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Letzte Änderung: 12.01.2003; 21:29:16 Uhr | © Copyright: 2000 - 2002 by Kantel-Chaos-Team | Kontakt: der@schockwellenreiter.de