Potsdam - Bugastadt 2001
 
Schloß und Park Petzow

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Gabi und Jörg Kantel

Schloß und Park Petzow

Schloß Petzow Wie Buda-Pest oder wie Köln und Deutz ein Doppelgestirn bilden, so auch Caputh und Petzow. Sie gehören zusammen. Zwar ist die Wasserfläche, die die beiden letzteren voneinander trennt, um ein Erhebliches breiter als Rhein und Donau zusammengenommen, aber nichtsdestoweniger bilden auch diese beiden »Residenzen diesseit und jenseit des Schwielow« eine höhere Einheit.
(Theodor Fontane)

Der südlichste Ort, den Lenné mit seinem »Verschönerungsplan der Umgebung von Potsdam« des Jahres 1833 erfaßte, war Petzow auf der Landbrücke zwischen Schwielowsee und dem Glindower See.

Das Dorf Petzow fand 1419 erstmals urkundliche Erwähnung, wurde 1542 zu einem Amtsdorf und ist heute ein Ortsteil der Stadt Werder.

Schloßpark PetzowVor allem mit dem Wirken von Carl Friedrich August Kaehne, einem berüchtigten preußischen Landjunker, (ab 1814) wurde der Familienbesitz wesentlich geprägt. In seinem Auftrag wurdem unter anderem der Bau des Herrensitzes nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel (1825) durchgeführt und die Parkanlage von Peter Joseph Lenné (um 1838) gestaltet. Der Park besticht durch seine Einbindung in die Landschaft, durch seinen Haussee, einen vom Schwielowsee gespeisten Weiher, und - wie immer bei Lenné - durch überraschende Aussichten auf den See und die Landschaft. So wirkt er idyllisch und unterstreicht die Lage zwischen Schwielowsee und Glindower See. Im Park finden heute regelmäßig Sommerkonzerte statt.

Nördlich des Schlosses liegt das ehemalige Jugendtourist-Hotel, in dem zu DDR-Zeiten unzählige Kinder und Jugendliche ihre Ferien verbrachten und das heute leersteht und verfällt.

Die Dorfkirche Petzow, 1842 erbaut nach den Plänen von Schinkel und eingeweiht durch Friedrich Wilhelm IV., ist heute kulturelles Zentrum in Petzow. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wurde die Kirche Petzow am 30. Oktober 1994 der Öffentlichkeit übergeben.

Schloß Petzow HauptansichtSchloß Petzow, zur Zeit ein kleines Tagungshotel, sollte ursprünglich zur Bundesgartenschau zu einem exklusiven Vier-Sterne-Hotel mit 150 Zimmern umgebaut werden. Diese Pläne sind jedoch, wie viele der Investoren-Luftschlösser in Neufünfland, gescheitert. Die weitere Zukunft des Schlosses ist daher völlig ungewiß.

Der Schloßpark zu Petzow ist auch eine beliebte Badestelle. Schloß und Park erreicht man am einfachsten im Rahmen einer Radtour rund um Templiner- und Schielowsee. Aber auch eine Dampferfahrt ab Potsdam hat ihren Reiz.


Literatur:

Karl-Heinz Otto: Havelland. Impressionen zwischen Wannsee und Brandenburg, Potsdam (Heveller Verlag) 1999


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Letzte Änderung: 07.06.2002; 20:39:14 Uhr | © Copyright 2001 by Kantel-Chaos-Team | der@schockwellenreiter.de

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