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Potsdam - Bugastadt 2001
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| Mütterchen Rußland in Berlin: Nikolskoe |
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Gabi und Jörg Kantel Mütterchen Rußland in Berlin: NikolskoeDie Kirche St. Peter und Paul (auf 360°-Ansicht klicken!) auf Nikolskoe wurde 1834 bis 1837 von August Stüler und Albert Dietrich Schadow, Sohn des berühmten Bildhauers, nach Entwürfen von Friedrich Schinkel gebaut. Bauherr war Friedrich Wilhelm III., der einer Anregung seiner Tochter Charlotte, der späteren Zarin Alexandra Feodorowna folgte. Der König erwartete »Entwürfe im Stil russischer Kirchen, jedoch nur mit einem Turm«, doch Stüler und Schadow setzten sich über die Anordnungen hinweg und entwarfen einen Bau, der den 1832 entworfenen Schinkelschen Vorstadtkirchen ähnelt. Die russische Zwiebelkuppel, die Terrasse und die hochgezogene Westfassade kamen auf Anregung Schinkels und des Kronprinzen hinzu. Kunstgeschichtlich interessant ist vor allem der Innenraum, der einzige unverändert erhaltene Kirchenraum Berlins aus der Zeit des Klassizismus. [Exkurs]: Ein bis auf den Zwiebelturm beinahe identisches Bauwerk mit gleichem Namen ist die Kirche St. Peter und Paul (auf Kirchenführung klicken!) in Potsdam, die ebenfalls von August Stüler zusammen mit Wilhelm Salzenberg entworfen wurde.
Heute ist Nikolskoe eines der beliebtesten Berliner Ausflugslokale, was vor allem der fantastischen Aussicht von hier auf die Pfaueninsel und nach Sacrow geschuldet ist. zurück | vor | Inhalt |
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Letzte Änderung: 07.06.2002; 20:39:06 Uhr | © Copyright 2001 by Kantel-Chaos-Team | der@schockwellenreiter.de