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Potsdam - Bugastadt 2001
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| Karl Foerster und die Freundschaftsinsel |
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Gabi und Jörg Kantel Ein Poet unter den Gartenkünstlern: Karl Foerster und die Freundschaftsinsel
Karl Foerster (1874 - 1970), der Poet unter den Gartenkünstlern, war Sohn des berühmten Astronomen Wilhelm Foersters, dem Namensgeber der Berliner Sternwarte am Insulaner. Nach einer Gärtnerausbildung in Schwerin und der Arbeit in verschiedenen Betrieben begeisterte er sich für die natürliche Vegetation. 1911 siedelt er nach Bornim über, wo Haus und Garten bald in den Ruf eines Worpswedes der Gartengestaltung kamen. Während der Nazizeit beschäftigte er in seiner Gärtnerei jüdische Freunde. Reihum versteckten sie in den benachbarten Pfarrhäusern jüdische Mitbürger, die so überleben konnten. Foersters besondere Liebe galt neben dem Phlox und dem Rittersporn auch den anderen Stauden, von denen er in seiner heute noch existierenden Gärtnerei über 326 Sorten züchtete. Haus und Garten im Potsdam-Bornim mit dem berühmten Senkgarten stehen seit 1981 unter Denkmalschutz und wurden im Rahmen der Buga 2001 restauriert.
[Weitere Links]: Linksammlung zu Karl Foerster und ein Bibliographie, der Garten der Villa Bosch, der 1926 von Karl Foerster und Hermann Mattern entworfen wurde und ein Aufsatz Foersters über Schwertlilien.
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Letzte Änderung: 07.06.2002; 20:38:41 Uhr | © Copyright 2001 by Kantel-Chaos-Team | der@schockwellenreiter.de