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Potsdam - Bugastadt 2001
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| Schloß und Park Charlottenhof |
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Gabi und Jörg Kantel Schloß und Park CharlottenhofDem schmalen, sich vom Obelisken zum neuen Palais erstreckenden Park Sanssouci (Karte) des 18. Jahrhunderts wurde ab 1825 südlich ein neuer Bezirk, der Park Charlottenhof (hier eine Übersichtskarte) hinzugefügt. Die Anlage entstand für den Kronprinzen Friedrich Wilhelm IV. Hier konnte Peter Josef Lenné, der seit 1816 mit der Neugestaltung der alten Anlage beschäftigt war, seine Vorstellungen eines Landschaftsparks verwirklichen. Weite Rasenflächen, lockere Baumgruppen und der als künstlicher See angelegte Maschinenteich vereinigen sich zu einem harmonischen Landschaftsbild.
Der Garten in unmittelbarer Nähe des Schlosses nimmt die strenge Geometrie wieder auf. Erst der Dichterhain, dann das folgende Hippodrom - ebenfalls von Lenné angelegt. Es sollte Bestandteil einer Villenanlage werden, die sich an die Architekturideale der Villa des Plinius anlehnte, doch nur das Hippodrom wurde verwirklicht. Westlich des Hippodroms wurde nach 1840 noch eine Gehege für Fasanen angelegt und Persius (1803 - 1845) baute die Fasanerie 1844 im italienischen Villenstil. Östlich des Schlosses liegt der von Lenné auf Wunsch des Prinzen 1835 angelegte Rosengarten genau auf der Achse zwischen Schloß und dem Dampfmaschinenhaus am Maschinenteich. Es ist der zweite von Lenné angelegte Rosengarten, der erste entstand im Jahre 1825 auf der Pfaueninsel. Doch anders als dort folgt der Rosengarten im Charlottenhof den strengen geometrischen Prinzipien der übrigen Anlage.
Von hier aus gelangt man über einen schattigen Weg vorbei an einer ebenfalls von Persius angelegten Meierei wieder in den ursprünglichen Park Sanssouci. Aber über Sanssouci wollten wir in unserer kleinen Reihe ja nicht berichten. zurück | vor | Inhalt |
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Letzte Änderung: 07.06.2002; 20:38:36 Uhr | © Copyright 2001 by Kantel-Chaos-Team | der@schockwellenreiter.de