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Potsdam - Bugastadt 2001
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| Finale: Bornimer Feldflur und Bornstedter Feld |
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Gabi und Jörg Kantel Finale: Bornimer Feldflur und Bornstedter FeldBornstedt, Hauptschauplatz der Bundesgartenschau 2001, hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Hier treffen sich die zwei Traditionslinien Preußens. Zum einen die kulturgeschichtliche Tradition, die ganze Insel Potsdam zu einer einzigartigen Kulturlandschaft zu entwickeln, zum anderen die militärische Tradition Preußens. Auf dem Bornstedter Feld, dem Gelände des Buga-Parks, hatte beinahe 250 Jahre lang das Militär das Sagen. 1753 holte Friedrich II. die berittene Leibwache von Charlottenburg nach Potsdam. Diese Kavallerie brauchte Übungsplätze und fand sie in dem durch die Dreifelderwirtschaft brachliegenden Drittel der Bornimer Feldmark.
Der letzte Nutzer des Bornstedter Felds war die Sowjetische Armee. Sie hinterließ bei ihrem Abzug 1994 Kasernen, Tankstellen und Tanklager, unsägliche Zweckbauten und eine verrottete 300 Hektar große stadtnahe Landschaft. Es wird vielleicht das bleibendste Ergebnis der Buga für Potsdam sein, daß aus einem zerklüfteten Gelände ein großer Park entstanden ist, in dessen Umfeld in Zukunft ein neuer Stadtteil mit über 17.000 Bewohnern entstehen wird. Im Zentrum des Parks wurden Erdwälle, hinter denen einst Militärfahrzeuge Deckung suchten, mit Brücken verbunden und in die Parkgestaltung einbezogen und erinnern so an die militärische Tradition des Buga-Geländes.
Zur Bundesgartenschau wurde diese Feldflur im Sinne Lennés wieder zum Leben erweckt. Die erneuerte Lindenallee sowie die Neuanlage von Fuß- und Radwegen machen diese einmalige Landschaftskomposition wieder erlebbar. Und auch der in der Nähe liegende Garten Karl Foersters, des Schöpfers des Staudengartens auf der Freundschaftsinsel, wurde in das Buga-Konzept eingebunden. zurück | vor | Inhalt |
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Letzte Änderung: 31.08.2002; 13:21:51 Uhr | © Copyright 2001 by Kantel-Chaos-Team | der@schockwellenreiter.de