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Der neue Sarrazin

Hier wächst zusammen, was zusammengehört — Photo (cc): Jörg Kantel

Der Freund und Verehrer des Hobby-Eugenikers und Rassisten Thilo Sarrazin (SPD), der BLÖD-Zeitungs-Kolumnist Heinz Buschkowsky (auch SPD und im Nebenberuf Bezirksbürgermeister von Neukölln), möchte in die Scheiße Fußstapfen seines Vorbilds treten und hat ein Buch geschroben, das er mit der Drohung »Neukölln ist überall« getitelt hat. Das Buch erscheint am 21. dieses Monats, aber den Lesern der BLÖD hat vorab er schon einmal ein paar Kostproben seines Elaborats gegeben:

Da wird häufiger in drei Spuren geparkt. Der erste Wagen steht auf dem Bürgersteig, der zweite in der normalen Parkspur, der dritte in der zweiten Reihe, also der ersten Fahrspur. Wenn Sie als Autofahrer Pech haben, dann hält vor Ihnen jemand an und unterhält sich lautstark mit denjenigen, die dort vor dem Café sitzen […] Machen Sie jetzt nicht den Fehler zu hupen oder auszusteigen, Sie könnten in eine unangenehme Situation geraten. […] wenn Sie als Deutscher glauben, hier den Chef markieren zu können, würde man Ihnen zeigen, dass Sie gleich die Stiefel Ihres Gegenübers lecken. Anders ergeht es der Polizeistreife auch nicht.

Und so geht es munter weiter mit Heinz’ Märchenstunde (»Von einem der auszog, das Gruseln zu lernen«). Das Machwerk ist ab Freitag am Büchertisch der NPD erhältlich. Kann man lesen, muß man aber nicht. [Berliner Zeitung von heute, wegen Leistungsschutzrechtprotest nicht verlinkt.]

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7 Kommentare

  1. glamorama sagt:

    Ob der gute Herr Buschkowsky (dessen Name auf osteuropäischen Migrationshintergrund hinzudeuten scheint) schon mal ein paar falsch parkende Brandenburger Nazi-Glatzen angehupt hat? Wenn er als SPD-Mitglied glaubt, bei denen den Chef markieren zu können, würde man ihm wohl ebenfalls zeigen, dass er gleich die Springerstiefel seiner Gegenübers lecken darf.

    Im Unterschied zum Stress mit Neuköllner Türken könnte er bei den Glatzen aber nicht mal auf Hilfe durch die Strafverfolgungsbehörden hoffen – die sind mit den Nazi-Uwes schließlich bestens befreundet … ähm, ich meine: vernetzt.

    Dass Buschkowsky die Differenzierung zwischen testosterongesteuerter Blödheit und der im Pass eingetragenen Nationalität nicht bekannt ist, spricht jedenfalls nicht gerade für intellektuelle Reife. Dass er für die BILD schreibt, auch nicht. Aber jeder Bezirk bekommt den Bürgermeister, den er verdient. :-D

  2. glamorama sagt:

    … “seiner Gegenüber” … (ohne “s”)

  3. Schandmäulchen sagt:

    Zum Plakat: wo hat die Nazitype eigentlich den Namen her?

  4. [...] Mitgliedern Rechnung zu tragen? Ich meine, ein Sarrazin war ja schon scheiße genug, jetzt aber noch ein Buschkowsky? Ist das die neue Volksnähe oder [...]

  5. [...] gewisser Heinz B. aus Neukölln hat ein Buch geschrieben. Dazu ist auf dem Blog Der Schockwellenreiter das passende Foto veröffentlicht [...]

  6. Jordan sagt:

    Wo er recht hat, hat er recht

  7. 44life sagt:

    In Neukölln liefern sogenannte “Araberclans” auf jeden Fall den Beweis, das sich nich’ nur stumpfe deutsche Nazis für “Herrenmenschen” halten…

    @glamorama… die türkischen Leute verpissen sich zunehmend aus Neukölln und von denen hört man dann so Sätze wie… “Ich schick mein Kind doch nich’ auf so ‘ne Drecksschule”.

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