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Das Lawblog und das liebe Geld

Es gibt in Klein-Bloggersdorf viel Aufregung darüber, ob Udo Vetter sein Lawblog von der ARAG sponsorn darf. Es gibt einen Kooperationsvertrag und es geht dabei offensichtlich um viel Geld, denn wie die Wirtschaftswoche schreibt (Beitrag vom 11. September 2012, wegen Leistungsschutzrechtprotest nicht verlinkt):

Vetter erhält dafür ein Honorar, bei dem »viele Blogger sich überlegen würden, das mach ich jetzt mal ganztags.«

Ich gratuliere Udo Vetter zu dem Deal. Denn wir können nicht auf der einen Seite beklagen, daß es weder für die sich professionalisierende Bloggerszene noch für die ins Netz gestoßenen Jammerlappen von Old Media ein funktionierendes Geschäftsmodell gäbe, aber dann, wenn einer mal etwas ausprobiert, was durchaus klappen könnte, von Verrat an den Idealen schreiben. In diesem Sinne: ARAG (oder wer auch immer an einer Kooperation mit mir interessiert ist — wahrscheinlich kein Schwein): Ruf mich an!

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3 Kommentare

  1. Peter sagt:

    Einen schönen guten Tag,
    mein Name ist Peter Hinzelswurst von der Priesterbruderschaft St. Pius X (Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X) und wir würden gegen ein geringes Entgeld und ein tägliches Gebet für Ihr Seelenheil gerne mit ihnen kooperieren. Uns liegt insbesondere eine positive Darstellung der katholischen Kirche im allgemeinen und unserer Bruderschaft im speziellen am Herzen.
    Bei Interesse melden sie sich bitte bei der angegebenen E-Mailadresse. Amen.

  2. Rainer S. sagt:

    Wer weiß: Die eine oder andere Sau interessiert sich für Dich…

  3. Rainersacht sagt:

    Das Unappetitliche am ARAG-Vetter-Deal ist doch, dass eine für ihren, sammerma, speziellen Kundenumgang bekannte Recht(!)schutz(!!)versicherung(!!!) einen Blogger zahlt, der ihnen seine Leser zutreiben soll, die sich von ihm vertreten und von der ARAG ausnehmen lassen.
    Beton – es kommt drauf an, was man draus macht.

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