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Zeigt die CDU mehr Rückgrat als die SPD?

Nach ihrem umstrittenen Beitrag in dem rechten Schmierenblatt »Jungen Freiheit« hat der Vorstand der CDU-Fraktion in Potsdam Saskia Ludwig das Mißtrauen ausgesprochen und sie zum Rücktritt sowohl von ihrem Fraktionsvorsitz im Brandenburger Landesparlament als auch von ihrer Funktiom als CDU Landesvorsitzende aufgefordert. Ein Nachfolger steht schon bereit.

Als seinerzeit der König von Neukölln, Heinz Buschkowsky, seine verqueren Thesen in demselben Hetzblatt veröffentlichte (vermutlich, weil er sonst nirgendwo mehr Gehör fand) blieb er mit einer fadenscheinigen Entschuldigung (er habe nicht gewußt, um was für ein rechte Postille es sich bei der Jungen Freiheit handle) im Amt. Und das bis heute! [Tagesspiegel von heute, wegen Leistungsschutzrechtprotest nicht verlinkt.]

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2 Kommentare

  1. Schandmäulchen sagt:

    Tja, auch Sarrazin ist noch immer in der SPD – und von der Parteiführung hat er immer Rückendeckung bekommen. Ebenso wie Clement, den man nicht mit einem Fußtritt und in hohem Bogen rausgeworfen hat, wie er es verdient gehabt hätte. Die SPD war in der Vergangenheit durchaus nicht immer zimperlich, wenn es darum ging, mißliebige Parteimitglieder loszuwerden. Nur waren die fast ausschließlich dem linken Flügel der SPD zuzuordnen – zum Beispiel Christoph Butterwegge, Detlev von Larcher oder Karl-Heinz Hansen. Und weil Sarrazin und Buschkowsky immer noch in der SPD sind, muß man doch eine inhaltliche Übereinstimmung vermuten…

  2. [...] weil sie einen Beitrag in der rechtsradikalen »Jungen Freiheit« veröffentlicht hat (wir berichteten). Der Rücktritt zeigt zumindest noch einen gewissen Rest von Anstand. Den läßt der König von [...]

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