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So funktioniert Kapitalismus

Von den erschröcklichen Folgen des Privatisierungswahns: Laut einer von den Grünen in Auftrag gegebenen Studie kassieren die Stromkonzerne alleine in diesem Jahr mindestens 3 Milliarden Euro zuviel von den deutschen Verbrauchern. Dennoch rechnet der Umweltminister mit weiteren Preissteigerungen. Und ich will meine alten Stadtwerke (BEWAG, GASAG …) wiederhaben, da hielt sich die Abzocke wenigstens noch in Grenzen (und sei es nur, weil die Stadtoberhäupter wiedergewählt werden wollten). [Spiegel Online von heute, wegen Leistungsschutzrechtprotest nicht verlinkt.]

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4 Kommentare

  1. [...] und die Großen die Gewinne genießen. Die Energieversorger sind Selbstversorger. Nicht mehr. Der Schockwellenreiter hat Recht: “Und ich will meine alten Stadtwerke (…) wiederhaben, da hielt sich die Abzocke [...]

  2. Ein unbewusster, noch nicht aus dem geistigen Tod der Religion auferstandener Mensch, der “Kapitalismus” sagt, meint “kapitalistische Marktwirtschaft”, und die Befreiung der Marktwirtschaft (Paradies) vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus (Erbsünde) durch die Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung (“Königreich des Vaters”) übersteigt sein Vorstellungsvermögen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/07/der-zins-mythos-und-wahrheit.html

  3. stefanolix sagt:

    Wie wahrscheinlich ist es, dass das Lastenheft einer von den Grünen in Auftrag gegebenen Studie frei von politischen Vorgaben war? Es gibt ja auch genügend Gründe, um von eigenen energiepolitischen Fehlern abzulenken.

    Waren die Grünen vor einigen Jahren noch glühende Verfechter der Energiegewinnung aus Lebensmitteln, tun sie heute so, als hätten sie damit nie etwas zu tun gehabt.

    In den letzten Jahren haben die Grünen immer zehntausende Wahlplakate für Arbeitsplätze durch Sonnenenergie aufgehängt — heute gehen die Solarfirmen pleite und die Arbeitsplätze bei Zulieferern und ausführende Firmen gleich mit. Aber die Zwangsabgaben für den Einsatz der ineffizienten Solartechnik zahlen wir noch über Jahrzehnte.

    Die hohen Strompreise werden wesentlich durch Steuern und zwangsweise Abgaben bestimmt. Davon wollen die Grünen mit ihrer Auftragsstudie ablenken.

    Vielleicht sollte man sich auch vor Augen halten, dass Energieunternehmen sehr langfristig investieren müssen und dazu braucht es natürlich Gewinne, wie überall in de Wirtschaft.

  4. [...] der Bundestagsfraktion der Grünen über die Energiepreise, die unter anderem bei SPON und dem Schockwellenreiter wiedergegeben wird. Reflexartig werden die bösen Energiekonzerne für die hohen Strompreise [...]

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