Auch wenn es in den letzten Tagen geradezu eine Update-Orgie für Reader, Acrobat und Flash gegeben hat, ist die Sicherheitslage bei Reader und Acrobat immer noch bedenklich: Bei den kürzlich bereitgestellten Korrekturen hat Adobe die Linux-Plattform ausgespart, was bedeutet, daß dort die behobenen Schwachstellen noch offen sind. Linux-Nutzer sind daher gut beraten, zur Darstellung von PDF-Dateien auf Alternativen auszuweichen.
Aber auch unter Windows und MacOS weisen die beiden Adobe-Produkte noch zahlreiche offene Sicherheitslücken auf, davor warnen jedenfalls zwei Google Entwickler. Sie raten daher, mit dem Adobe Reader möglichst keine PDFs aus unbekannten Quellen zu öffnen und eventuell vorhandene Browser-Erweiterung des Readers vorübergehend zu deaktivieren, da hier die Lücken bereits beim Öffnen von präparierten Webseiten ausgenutzt werden könnten. [Mein persönlicher CERT per Email.]
Unter MacOS X empfehle ich Skim (BSD-Lizenz) als freie, kostenlose und komfortable Alternative zu den Adobe-Produkten.






















