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Giftiges Licht

Nach der Sendung im ZDF am Mittwochabend über die gesundheits- und umwelt­schädlichen Folgen der sogenannten Energiesparlampe (deren Energiebilanz verheerend ist) haben wir die wenigen dieser Quecksilberschleudern, die wir schon in Betrieb hatten, sofort wieder gegen herkömmliche Glühbirnen ausgetauscht. Und ich werde diesen Monat noch Glühlampen hamstern gehen.

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14 Kommentare

  1. wzl sagt:

    Sehr zu dem Thema ist Bulb Fiction zu empfehlen. Sehr gelungene Dokumentation ueber den gebrauch der Sparlampe und der motivation der Industrie.

  2. rr sagt:

    Gibt ansonsten auch Halogen-Glühlampen mit E14/E27-Gewinde. Dem ZDF war das zwar keine Erwähnung wert, aber der klassischen Birne kommt das noch am nächsten.

  3. woot sagt:

    Kaufen für die Müllhalde (ARTE/HD)
    http://www.youtube.com/watch?v=zVFZ4Ocz4VA

    Thema: geplanten Obsoleszenz

  4. … und ich bin dabei, die überholten Energiesparlampen, die vorletztes Jahr den ineffizienten Halogenkram im Flur ersetzten, durch LEDs zu ersetzen. Tja, der eine auf dem Weg in die Vergangenheit, der andere in die Zukunft (und mein Alter Ego derweilen am Lagerfeuer) …

  5. sd sagt:

    Ist das nicht ein wenig alarmistisch? die organischen verbindungen kommen vermutlich von heissen leiterplatten, davon hat man gewoehnlich aber das zehnfache in der wohnung.

    Hg belastung der wohnung durch zerbrechende kolben ist sicher ernst zu nehmen. Hier muss aber vermutlich zwischen dem zerbrechen einer angeschalteten CFL und einer kalten unterschieden werden. Es geht hier um 4 mg Hg, im kalten zustand ist das gewoehnlich unkritisch.
    Warum macht das ZDF das nicht? Sie zeigen leider auch nur kurz wie man mit den Folgen umgehen muss.

    Die elektronik ist an die lampen gekoppelt, allerdings versagt zumeist die elektronik zuerst, waehrend die CFL langsam degradiert. Ich seh da keinen grossen nachteil gegenueber anderen leuchtmitteln.

    Warum nicht butter bei die fische geben? ZDF haette eine life-cycle analyse bringen sollen. Die schadstoff belastung in relation zu den grenzwerten (auch MAK werten) und der belastung aus anderer elektronik stellen.

    Persoenlich weine ich dem unangenehmen gelblichen licht der gluehbirnen nicht nach. Ohne difusoren oder reflektoren hat man die zumal eh nicht verwenden koennen. Ich wuerde auch wetten, dass mehr quality adjusted life years durch von gluehbirnen verursachten braenden verloren gehen als durch die Hg belastung der CFL.

    ps.:
    “haben wir die wenigen dieser Quecksilberschleudern, die wir schon in Betrieb hatten, sofort wieder gegen herkömmliche Glühbirnen ausgetauscht. ”
    Ist das aus sicht der oekobilanz nicht noch schlechter, die CFL waren ja schon hergestellt, jetzt haetten sie im gebrauch ihre vorteile ausnutzen koennen. Waere es nicht konsequenter gewesen zu warten bis die kaputt gehen und sie dann durch alternativen zu ersetzen?

  6. gerhardq sagt:

    Ich habe bei mir die Energiesparlampen im Wohnzimmer wieder durch einen alten Halogen-Deckenfluter ersetzt. Die räumliche Atmosphäre ist wieder warm und angenehm. Auch die Schreibtischlampen sind wieder Halogenlampen.
    Ich habe gemerkt, daß meine Augen durch die Energiesparlampen leiden. Erst seitdem ich wieder Lampen mit hohem Wärmeanteil benutze, hat sich meine Sehfähigkeit wieder verbessert.

    Auch bei den LED-Lampen entsteht ein Problem durch die eingebaute Elektronik. Sowohl bei Energiesparlampen wie auch bei LED-Lampen befindet sich in der Fassung eine Elektronik, die aromatische Kohlenwasserstoffe unter Hitze ausdünstet. Wer billige LED-Lampen einsetzt, der sollte einfach mal an einer Lampe schnuppern, wenn sie länger in Betrieb ist.

  7. tobi sagt:

    Ich unterstuetze nochmal den Verweis auf den Bulb-Fiction Film. Der ist mehr als sehenswert (und auch einen Artikel wert).

  8. analogMensch sagt:

    Naja, zur klassischen Glühbirne zurück ist eben nicht, da gibt es ja nichts mehr zu kaufen. Ich bin da mittlerweile ganz auf LED! Sind zwar noch wirklich teuer, aber das ist mir günstiges Licht mit anständigem Farbton doch wert.

  9. Karl sagt:

    Hier hatte die EU-Kommission im Interesse der (Energiesparlampen-) Industrie geputscht und das EU-Parlament hat einfach nichts gelesen und nichts dagegen getan. Wie oft schon.
    Alle lassen deshalb am besten die Industrie gewähren, vgl. http://goo.gl/yyvW1;
    Zur EU: Statt den Glühlampenblödsinn zu revidieren, werden sie wahrscheinlich die Sanktionen verschärfen…
    Einfach Umkehren geht in diesen unseren Gesellschaften einfach nicht mehr, sind alle schon zu sehr gentechnisch verseucht ;-)

  10. Tom sagt:

    Ich hab nur Energiesparlampen in den Lampen die länger an sind. Treppenlicht ist ne 40er Glühlampe, denn das Licht wird ja immer nur kurz benötigt.
    Und bei aller Werbung, ich hab noch keine Sparlampe gehabt die sofort richtig hell war. Selbst 10 Sekunden sind zu lang, dann dann bin ich die Treppe schon oben. Und die Schaltzyklen sind auch nicht gesund. ;)
    Und “warmweiß” ist tatsächlich “warm” und blendet nicht und was nicht alles für Unsinn geredet wird. Ich wette wenn man Menschen in einem beleuchteten Raum nach der Lampe fragt ohne dass sie sie sehen können, können 90% nicht die Sparlampe erkennen. Auch da ist die Zeit ja nicht stehen geblieben.
    LEDs sind vielleicht die Zukunft aber immer noch viel zu schwach und zu teuer. Für Leselampen ok, aber als komplette Raumbeleuchtung…?

  11. hedrik sagt:

    Da hat mal jemand den ZDF-Beitrag schön kritisch hinterfragt: http://www.ratioblog.de/entry/zdfzoom-ihre-desinformationssendung-im-zdf

  12. [...] Nach der Sendung im ZDF am Mittwochabend über die gesundheits- und umwelt­schädlichen Folgen der sogenannten Energiesparlampe (deren Energiebilanz verheerend ist) haben wir die wenigen dieser Quecksilberschleudern, die wir schon in Betrieb hatten, sofort wieder gegen herkömmliche Glühbirnen ausgetauscht.  [...]

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