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Internet(nicht)versteher

Die Redaktion des Blättchens, einer nur online erscheinenden »Zweiwochen­schrift für Politik, Kunst und Wirtschaft in der Tradition der Weltbühne« hat anscheinend das Internet (nicht wirklich) verstanden. So steht in den Hinweisen für Autoren:

Die Redaktion lädt zur Einsendung von Manuskripten ein. […] Es wird gebeten, in den Texten von Fußnoten und der Verwendung von Links abzusehen.

Die Angst von Old Media vor dem Hyperlink hat schon etwas Rührendes.

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2 Kommentare

  1. Boris sagt:

    Wer auf einen Hyperlink klickt, verlässt das eigene Webangebot. Das muss mit allen Mitteln verhindert werden.

    Das ist die einfache Erklärung.

  2. Bartleby sagt:

    Ich finde, dass die Herausgeber das Internet wirklich verstanden haben.

    Kleingedrucktes – wie bspw. Fußnoten – kann doch keiner mehr lesen. Abgesehen davon, dass Brillen teuer sind und in der Krise vielleicht sogar unerschwinglich werden – es fehlen sämtliche Voraussetzungen, wie unter den beiden leistungsschutzrechts-konformen Links “hier” und “hier” nachzulesen ist. Da ist auch klar, dass Links den Leseeffekt nur noch mehr verringen würden.

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