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Weiter im Privatisierungswahn

Zugausfälle und Verspätungen — Photo (cc): Jörg Kantel

Nach Informationen der Berliner Zeitung von heute (wegen Leistungsschutz­recht­protest nicht verlinkt) werden Teile der Berliner S-Bahn nun ausgeschrieben. Betroffen sind die Linien S 41, 42, 46, 47 und 8, die Ende 2017 vergeben werden sollen. Der Gewinner der Ausschreibung muß dafür mit Kosten von bis zu 1 Milliarde Euro rechnen, daher wird er sicher versuchen, durch weitere Einsparungen dieses Geld wieder hereinzuholen. Als ob der Kostendruck und der Zwang zur Gewinnmaximierung nicht die Ursache für die Dauerkrise bei der S-Bahn wären, glauben also unsere völlig merkbefreiten Politiker, den Teufel durch den Belzebub austreiben zu können. Daher …

[Ceterum censeo]: bin ich nicht nur der Meinung, daß der Berliner Stadt­ent­wicklungssenator Michael Müller (SPD) als (politisch) Verantwortlicher für das Berliner S-Bahn-Chaos zurücktreten, sondern daß auch die gesamte Berliner S-Bahn wegen erwiesener und dauerhafter Unfähigkeit sofort entschä­di­gungslos enteignet werden muß.

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