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Nürburgring können sie auch nicht …

unsere Spezialdemokraten (ausnahmsweise mal nicht aus Berlin). Aber Kurt Beck ist auch ein ganz schlimmer Finger, einem Klaus Wowereit durchaus eben­bür­tig. Hatte er im Dezember 2010 noch großspurig getönt:

Ich bin grundsätzlich davon überzeugt, der Ausbau und damit die Attraktivitäts­steigerung des Nürburgrings sind richtig und wichtig. Und es wird keine fünf Jahre dauern, da wird uns der Erfolg Recht geben. [Hervorhebung von mir.]

Doch es dauerte keine weiteren zwei Jahre, da mußte der Nürburgring Insolvenz anmelden. Nur so zur Info: Der Nürburgring gehört zu 90 Prozent dem Land Rheinland-Pfalz und zu 10 Prozent der Gemeinde Ahrweiler, ist also zu 100 Prozent in öffentlicher Hand. Die 550 Millionen Euro, die hier sinnlos verballert wurden, sind die 550 Millionen Euro des Steuerzahlers. [Spiegel Online, wegen Leistungsschutzrechtprotest nicht verlinkt.]

Aber eines ist tröstlich an dieser Erfahrung: Es wird — wenn unsere Spezial­demo­kraten so weitermachen wie bisher (und davon ist auszugehen) — nur noch maximal zwei Jahre dauern, bis auch der Flughafen Berlin Brandenburg Insolvenz anmelden muß. Erste Anzeichen davon waren heute in der Berliner Zeitung und im Tagesspiegel (ebenfalls wegen Leistungsschutzrechtprotest nicht verlinkt) zu lesen.

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2 Kommentare

  1. geheim sagt:

    Die 53000 Bewohner Ahrweilers können einem Leid tun. 10% eines derartigen Millionengrabes in der Hand der Stadt bedeutet wohl, dass die jetzt unglaubliche Müllgebühren zahlen werden, das Parken unbezahlbar wird und die städtischen Leistungen reduziert werden.

  2. Stefan sagt:

    nun ja, aber dafür können Politiker ungemein freundlich in bereitstehende Kameras lächeln. Leider reicht die Kompetenz bei vielen darüber auch nicht hinaus.

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