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Peters Linkschleuder

Auch am Monatsbeginn kann ich nicht umhin, die vielen Links und Hinweise meines emailenden Dauertipgebers aus den Niederlanden en bloc abzuhandeln:

  • Hier versucht jemand verzweifelt, dem fast schon vergessenen Python3 doch noch Leben einzuhauchen: Python 3 Q & A. Dabei ist Python3 schon lange tot, toter, als es Zope 3 je war.
  • Seitdem ich mich das letzte Mal mit IPython beschäftigt hatte (und an der Qt-Installation scheiterte), hat sich viel getan. Unter anderem hat das Teil jetzt ein Notebook, eine browserbasierte interaktive Shell (ähnlich Sage) bekommen. So ist die neue Version 0.13 ein willkommener Anlaß, IPython noch einmal zu testen, denn mit der Browser-Oberfläche könnte die Qt-Installation obsolet werden.
    [Update]: Leider braucht auch das Browser-Interface zu IPython ØMQ und die dazugehörenden Python Bindings. (Warum eigentlich?) Und wer das unter MacOS X schmerzfrei installiert bekommt, kriegt von mir ein Bienchen.
  • Süße Twitter-Konkurrenz
  • Statische Seiten mit Django verspricht Django-Medusa. Hier eine Einführung.
  • Wikis leichtgemacht mit Markdown und Scribble (fünf Wikis mit einer unbegrenzten Anzahl von Mitschreibenden sind frei (wie Freibier), mehr müssen bezahlt werden).
  • Noch in einer geschlossenen Beta, aber schon bald könnt Ihr Eure Arduino-Projekte auf Codebender in der Cloud verwalten. Ob es Sinn macht, sei dahingestellt, aber es geht …

Wie immer hoffe ich, daß für jeden von Euch etwas dabei ist. [Alle Links: Peter van I. per Email.]

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12 Kommentare

  1. Martin Z. sagt:

    Python 3 ist *nicht* tot, es kommen immer bessere PEPs hinzu. Python 2 ist tot, weil nicht mehr weiterentwickelt. Die Schuld an fehlenden großen Frameworks ist nicht direkt die Schuld von Python 3, denn es gibt genügend große Frameworks, die beides unterstützen.

  2. Jörg Kantel sagt:

    Dann sage mir mal eine Alternative z.B. zum NLTK: NLTK requires Python versions 2.5-2.7.

    Wer nur an Web-Frameworks denkt, der übersieht den gesamten wissenschaftlichen Bereich, in dem (bisher) Python viel eingesetzt wird. Und hier funktionieren die meisten Bibliotheken immer noch nur mit Python 2.x und werden vermutlich nie nach Python3 portiert werden (die Bibliotheken sind innerhalb der Community (von Fachwissenschaftlern) entwickelt worden und die haben Besseres zu tun, als jedem PEP hinterherzuhecheln — die müssen nämlich ihre eigentliche Arbeit erledigen). Rückwärtskompatibilität ist im wissenschaftlichen Bereich — in dem Projekte oft über Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte gehen — ein unbedingtes Muß!

  3. Danke schön für den Link http://sweet.io . Ich mochte den süßen Twitter-Konkurrent Begriff sehr viel. ( entschuldigung, mein Deutsch ist nicht sehr gut und bekam auch etwas Hilfe von Google Translate ) Co-founder of Sweet.io

  4. [...] was »unter Ausschluss der Berufung auf den Wegfall der Bereicherung« bedeutet, bekommt von mir ebenfalls ein Bienchen. Teilen:Heute mit einer Kurzlektion in Verwaltungs- und/oder Juristendeutsch: Die [...]

  5. Ingo sagt:

    Ähm, Numpy ist inzwischen auf Python 3 umgestellt und damit der größte Brocken auf diesem Gebiet beseitigt. NLTK wird gerade umgestellt (https://groups.google.com/forum/?fromgroups#!topic/nltk-dev/ZjnS9XugGeo) auch wenn die Liste der Problemstellen (https://groups.google.com/forum/#!topic/nltk-dev/BW2VkTyKoAw) bei mir eher ein flaues Gefühl im Magen macht, was die Code-Qualität angeht.

    Python 3 ist halt für Leute die gerne konsistente, berechenbare und tatsächlich objektorientierte Programmiersprachen haben. Ich z.B. :-) Deswegen wurde ich vermutlich auch nie mit Winers UserTalk glücklich..

  6. Gert Thiel sagt:

    Zugegeben, ich hab das jetzt nicht ausprobiert, aber `brew install 0mq` sollte weiterhelfen.

  7. delta-c sagt:

    @Ingo: /sign #epic

  8. Gert Thiel sagt:

    Installation mit:
    brew install 0mq
    sudo easy_install ipython[zmq,notebook,test]

    iPython testen:
    iptest

    iPython Notebook Server starten:
    ipython notebook

    Bei mir wurde automatisch der Browser mit dem iPython Notebook geladen.

  9. Gert Thiel sagt:

    Ich benutze übrigens Max OS X 10.7 „Lion”. Ansonsten bin ich Ihnen gerne behilflich, wenn ich Fragen offen gelassen haben sollte.

    Viel Spaß mit iPython.

  10. Jörg Kantel sagt:

    @Ingo: Um noch einmal zu erläutern, was ich unter Nachhaltigkeit — also Projekte, die über Jahrzehnte gehen — verstehe: Ich bekam heute eine Anfrage von einer Wissenschaftlerin, die über mehr als 16 Jahre — also etwa von 1995 bis heute — einen HyperCard-Stack mit Daten für ein Forschungsprojekt gefüttert hatte, ob ich diese Daten nun — da die Veröffentlichung endlich raus ist — nicht in ein moderneres Format (damit ihr alter Mac Performa 475 nicht weiterhin ihren Schreibtisch blockiert) überführen könnte. Auch wenn es ein sehr großer Datenbestand ist, ich kann … (vor allem natürlich, weil ich ihr seinerzeit diesen Stack geschrieben hatte)

  11. Ingo sagt:

    @Jörg: Python ist nachhaltig. Du wirst auch in 15 Jahren noch die Programme die für Python 2.7 geschrieben wurden, unter Python 2.7 laufen lassen können. Du wirst auch wenig Probleme haben, Python 2.7 dann auf aktuellen Maschinen zum laufen zu bekommen. Weil Python OpenSource ist und man gegebenenfalls Anpassungen vornehmen kann. Auch wenn der Rest der Welt dann nur noch Python 3.x nimmt.

    Hypercard dagegen ist das genaue Gegenteil. Das funktioniert nur so lange noch alte Macs vorhanden sind, auf denen Hypercard noch läuft. Ja, ich hab auch noch ein PB1400, aber, jedes mal wenn ich es einschalte, muss ich fürchten dass wieder ein Teil mehr nicht funktioniert…

    Insofern ist Hypercard ein gutes Beispiel warum man immer dort wo Nachhaltigkeit wichtig ist, unbedingt auf OpenData und OpenSource setzen sollte!

  12. [...] zweite Bienchen in dieser Woche geht an Gert Thiel, der mir in meinen Kommentaren den Hinweis gab, die Installation von IPython einmal mit Hilfe von Homebrew zu versuchen. Und siehe [...]

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