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ÖPNV können sie nun wirklich nicht

Photo (cc): Jörg Kantel

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben dem Senat vorgerechnet, daß sie mit jährlich 44 Millionen Euro unterfinanziert seien. Da der Senat die Kohle aber nicht rausrücken will und diese Summe nicht alleine durch »Optimierungen« (aka »Kaputtsparen« à la Berliner S-Bahn) hereinzuholen ist, sind nun Einsparungen im Angebot geplant: Der Takt soll heraufgesetzt und einige Kiezlinien sogar ganz eingestellt werden. Denn wenn schon die S-Bahn nicht fährt, warum soll denn dann die BVG fahren? Schließlich hat es die Deutsche Bahn AG ja vorgemacht, wie man Geld kassiert und Gewinne einfährt, ohne Leistung zu erbringen. Daher …

[Ceterum censeo]: bin ich nicht nur der Meinung, daß der Berliner Stadt­ent­wicklungssenator Michael Müller (SPD) als (politisch) Verantwortlicher für das Berliner Nahverkehrs-Chaos zurücktreten, sondern daß auch die gesamte Berliner S-Bahn wegen erwiesener und dauerhafter Unfähigkeit sofort entschä­di­gungslos enteignet werden muß. [Berliner Zeitung, wegen Leistungssschutz­recht­protest nicht verlinkt.]

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3 Kommentare

  1. Martin Petersen (US) sagt:

    Nur Interesse halber: Der abgebildete Bus ist doch ein Museumsgefährt oder gehört zu irgendeinem Verein, das ist doch kein Fahrzeug das die BVG aktuell im regulären Betrieb einsetzt, oder etwa doch?

  2. Martin Petersen (US) sagt:

    OK, das bei Flickr verlinkte Foto bestätigt, es ist ein historischer Bus.

  3. [...] davon unbeirrt die Stadtautobahn gegen jede ökologische und ökonomische Vernunft weiterbauen, während für BVG und S-Bahn angeblich kein Geld da ist. Daher [...]

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