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Internet kills the Radio Star

Photo (cc): Jörg Kantel

Und wieder verschwindet ein Stück Rundfunkgeschichte: Die Kurzwellenfrequenzen des Deutschlandfunks, die von der Sendeanlage in Britz ausgestrahlt wurden, bleiben abgeschaltet. Irgendein Gerät ist defekt und die Reparatur lohnt sich nicht mehr für den gebeutelten, gebührenfinanzierten Sender. Nachdem die Deutsche Welle und das Deutschlandradio Kultur ihre Kurzwellenfrequenzen vor einiger Zeit schon (nahezu) abgeschaltet haben, sendet jetzt niemand mehr auf Kurzwelle aus Berlin. In Zeiten von Internetradio und Podcast ist ein Kurzwellensender sicher ein Anachronismus, aber schade finde ich es dennoch. Immerhin habe ich — trotz Rauschen und Pfeifen — als Jungendlicher in den 1950er und frühen 1960er Jahren mit heißen Ohren ausländischen (speziell niederländischen) Kurzwellen­sendern gelauscht, um mal etwas anderes zu hören als das öffentlich-rechtliche Operetten- und Schlagergedudel. [Radioszene]

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3 Kommentare

  1. Barney sagt:

    Radio Luxemburg und die Piratensender auf den Feuerschiffen…..

  2. Jörg Kantel sagt:

    @Barney: Genau!

  3. Jupp, das ist wirklich traurig… es wird immer auf die Möglichkeit hingewiesen, dort, wo man keinen UKW-Rundfunkempfang hat, auf DVB-S oder das Internet auszuweichen, aber das ist z.B. (bezahlbar) nicht möglich, wenn man als Segler oder Wohnmobilfahrer unterwegs ist in Gegenden ohne “Handy-Netz” … da ist die Kurzwelle schon immer ein guter Weg gewesen, informiert zu bleiben, was denn in der Heimat alles passiert.

    Gerade jetzt, es ist Segelsaisonbeginn im Mittelmeer, klagen viele Segler über das Verschwinden von deutschsprachigen Kurzwellen-Rundfunksendungen.

    viele Grüße aus Schleswig-Holstein,
    Dietmar (DL4HAO)

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