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Was für ein Rant!

Regelmäßige Leser des Schockwellenreiters wissen, daß ich mit einigigen Beiträgen, die Anatol Stefanowitsch in seinem Sprachlog verzapft, so meine Probleme habe, daß es auf der anderen Seite aber auch Beiträge dort gibt, die ich wirklich gut finde (sonst hätte ich ihn ja auch schon längst aus meinem Feedreader geschmissen. Jetzt hat er einen offenen Brief and die Contentindustrie verfaßt, der mit

Liebe Schreiberinnen und Schreiber offener Briefe, liebe an der Nadel des Staates hängende Subventionsjunkies, liebe Leibeigene der Contentindustrie, liebe schlipstragende Verwalter und Verkäufer kultureller »Güter«, …

beginnt. Und ein Beitrag, der so anfängt, kann gar nicht schlecht sein. Und er ist es auch nicht, — im Gegenteil — ich könnte fast jeden Satz darin unterschrieben. Lesebefehl! Denn dieser Rant wird die Welt zwar nicht verändern, aber ihr werdet Euch nach der Lektüre besser fühlen.

Und: Chapeau, Anatol Stefanowitsch! Sie haben schon wieder etwas gut bei mir … [Sprachlog]

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6 Kommentare

  1. [...] habe größtes Vertrauen in meine Leser. Lange nicht mehr so viel Wahrheit auf einmal gelesen. Gefunden beim Schockwellenreiter.Und zwar drüben beim Anatol.Jaja,sind viele Buchstaben und ganz ohne Bilder. Aber ich habe [...]

  2. Rainersacht sagt:

    Klar, lieber Schockwellenreiter, jeder Nichtkünstler in gesicherter, womöglich staatlich alimentierter Position würden den Rant unterschreiben.

    Da ich als Freiberufler NIE alimentiert wurde, aber – ganz im Sinne des Professors – in meiner Freizeit künstlerisch tätig bin, ist es nicht so schlimm, dass mein Werk (übrigens sogar dann, wenn ich es kostenlos veröffentliche!) systematisch geklaut (ja, ja, ich weiß: raubkopiert) wird, es stört mich aber trotzdem sehr, weil es einfach RESPEKTLOS ist … und die Kohle, die ich durch due Ehrlichen verdiene, meinen Schlaf ruhiger macht.

  3. Bartleby sagt:

    Jörg, bitte denk’ doch noch ‘mal nach, bevor Du bei Anatol unterschreibst. Ich bin auch ein Anhänger von Open-Source u.ä. Aber Urheberschaft ist Arbeit und bei manchen nicht nur Hobby neben einer gesicherten Tätigkeit wie bei Anatol, Dir und anderen.

    Eine Meinung zu Anatol (indirekt durch Antwort auf Jürgen Schönstein) habe ich auch geschrieben: “Urheberrecht einmal aromatisch”

  4. Geoman sagt:

    Da ich bei Anatol Stefanowitsch immer noch wegen folgendem völlig seriös recherchierten Beitrag

    http://www.kritische-naturgeschichte.de/Seiten/uebergroessen.html#sprachnoergler

    wohl lebenslänglich als Troll oder Edeltroll gesperrt bin, hier mein Kommentar zu seinem offenen Brief an die Content-Industrie:

    Wieder einmal so ein Low Budget Publicity-Blogpost mit einer garantiert hohen Anzahl von Trackbacks (Nebenan auf SciLogs hat A.S. …).

    So sieht für mich die vorausschauend provozierte und in gegenseitiger Selbstbefriedigung endende Zukunft der wissenschaftlichen Blogkultur aus.

  5. Jörg Kantel sagt:

    @Geoman: Könnt Ihr Euren Streit bitte woanders, aber nicht in meinem Blog/meiner Kommentarfunktion austragen? Danke!

    NB: Ich möchte mit Klimaskeptikern und anderen Verschwörungstheoretikern nicht in einen Hut geworfen werden.

  6. Geoman sagt:

    @ Jörg Kantel

    Was sollen diese tendenziösen Ausschweifungen über Klimaskeptiker und Verschwörungstheorien von Ihrer Seite?: ich habe einen völlig seriösen Beitrag über einen Blogpost von Stefanowitsch geschrieben, in dem er sich selbstherrlich und andere niedermachend vergaloppiert hat.

    Wenn Sie gegen diesen meinen Beitrag sachliche Einwände vorzubringen haben, lassen Sie mich das Wissen. Der Obergurro A. S. hat nicht einmal versucht, sich zu rechtfertigen, außer dass er auf Twitter geäußert hat, sich von einen Edeltroll verfolgt zu fühlen, den er konsequenterweise umgehend in seinem Kommentarbereich gesperrt hat.

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