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| Bahnhof Schöneweide — Photo (cc): Jörg Kantel |
Bevor ich es vergesse zu erzählen: Am Sonntag ging bei der Berliner S-Bahn — zumindest im Südosten — mal wieder gar nichts mehr. Die S45 war komplett ausgefallen und die S47 fuhr mal wieder nur auf der Stummelstrecke Schöneweide — Spindlersfeld. So fuhren Richtung Südosten statt dreier Linien nur eine und statt des versprochenen 5-Minuten-Taktes war ein 25-Minuten-Takt angesagt. Auch die Ringbahn — die man ja eventuell zum großzügigen Umfahren nutzen könnte — fuhr nur nach Gusto statt nach Fahrplan — immer wieder fielen Züge aus. Daher benötigte ich für die Strecke Neukölln — Spindlersfeld statt der fahrplanmäßigen Viertelstunde fast 45 Minuten. Hin und Zurück hat mir so die S-Bahn Berlin eine Stunde meines Wochenendes gestohlen. Wer gibt mir das wieder?
Und daß bei diesem Chaos und der konsequenten Leistungsverweigerung der Nahverkehrsbetriebe der Verkehrssenator die Fahrpreise drastisch und regelmäßig erhöhen will, halte ich nicht nur für den Gipfel der Unverfrorenheit, sondern für eine Verarschung des (vermutlich autofahrenden) Berliner SPD-Politers an sein Wahlvolk. [Tagesspiegel]
[Ceterum censeo]: Daher bin ich nicht nur der Meinung, daß der Berliner Stadtentwicklungssenator Michael Müller als (politisch) Verantwortlicher für das Berliner S-Bahn-Chaos zurücktreten, sondern daß auch die gesamte Berliner S-Bahn wegen erwiesener und dauerhafter Unfähigkeit sofort entschädigungslos enteignet werden muß.


































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Mit unglaublichen Grüßen,
yt
Berliner Stadtentwicklungssenator Michael Müller soll zurücktreten?
NEIN!
Er sollte gezwungen werden, bis zur endgültigen Behebung der Leistungsdefizite der S-Bahn, täglich mit SEINER S-Bahn durch die Stadt zu fahren.
d.h. dann wohl
bis zu seiner Pensionierung