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| Photo (cc): Gabriele Kantel |
Diese Staatslimousine ZIL 114 von 1966 aus alten Stasi-Beständen wäre doch der passende neue Dienstwagen für den zukünftigen Bundespräsidenten Gauck. Sie steht ungenutzt im Depot des Deutschen Technikmuseums (ehemals Museum für Verkehr und Technik) und wartet nur darauf, neuen Aufgaben zugeführt zu werden.


































Jo. Für den Mann von gestern das Auto von vorgestern…
Pardon, kleine Mäkelei am Rande: Der Wagen kann nicht von 1966 sein, wurde der Typ doch erst ab 1967 gebaut. Bezweifle auch etwas, daß die Staatssicherheit der Eigentümer war; wahrscheinlicher ist da irgendeine Fahrbereitschaft der DDR-Regierung. Denn für die Stasi war der Wagen einfach zu groß, so ein Kaliber war schon der Regierung vorbehalten.
Wie lächerlich großkotzig. War für die bekannten sowjetischen Politbauern bestens geeignet. Früher kannte ich diese Blechhaufen als “(kommunistische) Imperialistenschleudern”
@ Boris
Die Wagen mögen großkotzig sein, sind aber letztlich nur Nachbauten oder Lizenzproduktionen amerikanischer Limousinen, das wurde seit den 50ern so gemacht. Nicht daß ich je Sympathie für diese kommunistischen Regimes hatte: Aber komisch ist es doch, wenn jemand etwas großkotzig findet, das bei den Amerikanern oft als toll und bewunderungswürdig angesehen wird.
@anonym: Nicht dass ich je gesagt hätte, dass US-Straßenkreuzer (die Vorbilder) toll und bewunderungswürdig gewesen wären. Ganz im Gegenteil: Sie waren Ausdruck einer rücksichtslosen “anything goes”-Haltung, jeder Amerikaner sollte drei Tonnen Blech um sich herum mitbewegen und dabei möglichst viel Öl verbrauchen können.
Aber die Anti-Kapitalisten im Osten mussten diesen Ausdruck des breitestmöglichen Kapitalismus ja unbedingt kopieren. Und das noch schlecht.
@ Boris
Okay, nichts für ungut. So gesehen, verstehe ich Ihren Kommentar natürlich. Später hatten sie ja aber doch etwas kleinere Wagen, Volvos z. B.