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Gotteslästerungs-Update

Es gibt Neues in der Angelegenheit »Die große heilige Inquisition vs. Schock­wel­len­reiter« zu berichten. Die zuständige Richterin am Amtsgericht Tiergarten hat entschieden, die Eröffnung des Hauptverfahrens abzulehnen. Mein Beitrag vom 29. Juni 2011 sei nicht geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören, denn (so die Richterin), es gäbe

in der Tat heftige Diskussionen in der Öffentlichkeit zum Thema »Missbrauch in der katholischen Kirche«

und es sei

in diesem Zusammenhang auch durchaus Vertrauen erschüttert worden, insbesondere in die Institution »katholische Kirche«.

Diese Diskussionen und Erschütterungen seien aber

bedingt durch die in den letzten beiden Jahren bekannt gewordenen zahlreichen Fälle von Missbrauchshandlungen von katholischen Geistlichen und anderen Mitarbeitern der katholischen Kirche.

Nach der Aufzählung einiger besonders krasser Fälle aus der letzten Zeit kommt die Richterin daher zu dem Schluß, daß mein Beitrag im Schockwellenreiter nicht geeignet sei, den öffentlichen Frieden zu stören. Daher sei das Hauptverfahren abzulehnen. Die Kosten des Verfahrens und meine notwendigen Auslagen gehen zu Lasten der Landeskasse.

Die Staatsanwaltschaft hat eine Woche Zeit, gegen den Nichteröffnungsbeschluß anzugehen. Danach wäre es dann amtlich: Man darf in Deutschland eine Kinder­ficker-Sekte eine Kinderficker-Sekte nennen.

Ich bin noch ein wenig skeptisch, aber trotzdem möchte ich mich schon einmal bei den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken. Eure Angebot, im Zweifelsfall auch (teilweise nicht unerhebliche Summen) zu spenden, hat mich sehr gerührt. Trotzdem bin ich natürlich froh, daß ich aller Wahrscheinlichkeit nach diese, Eure Angebote nicht annehmen brauche. Ich sehe dies aber als Auftrag, daß ich mein geplantes »Schwarzbuch Mißbrauch — Über die pädophilen Machenschaften der katholischen Kirche« fertigstellen muß, auch wenn mir manchmal beim Recherchieren übel wird. Das bin ich Euch schuldig.

Ach ja … ob ich gegen den Anzeigenden juristisch vorgehen werde, werde ich nach einem Gespräch mit meiner Rechtsanwältin entscheiden.

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102 Kommentare

  1. [...] das eine beim ‘Namen’ nennt ist noch lange nicht das andere. Der Schockenwellenreiter also bringt nicht einmal eine zünftige Gotteslästerung zustande, obwohl er seinen Schwinger gegen [...]

  2. Moki sagt:

    Hi,
    ich bin über freysinn und den law blog auf Deinen Artikel über die “Kinderficker Sekte” aufmerksam geworden. Respekt und Gratulation, nur wenige wagen es so etwas auszusprechen. Wie man sieht gab es ja auch gleich eine Resonanz. Ich drücke feste die Daumen, dass da nicht ein anderer Richter den Schwanz einzieht.

    MfG,
    Moki

  3. Klaus sagt:

    @dieter 10. Februar 2012 um 11:49: “gleichzusetzen mit dem Holocaust”
    .
    Die Nazikeule, musste das sein?

  4. Kirchgänger sagt:

    Ich finde die Bezeichnung Kinderficker-Sekte für die katholische Kirche im höchsten Maße kindisch, unangebracht und sachlich daneben. Es findet deutlich mehr Missbrauch in “normalen” Familien statt, wo sich aber kein Arsch drum schert, weil mit Kirche und so, das ist ja eine viel geilere Schlagzeile, die deswegen überproportional aufgeblasen wird.

    Doch um Voltaire zu zitieren: Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. In diesem Sinne herzlichen Glückwunsch dem Schockwellenreiter für einen verdienten Sieg vor Gericht.

  5. Stephan sagt:

    @akbwl:

    Oh…und weil einige der Täter Linkshänder waren und andere Rechtshänder, bezeichnen wir jetzt alle Menschen als Kinderficker ?

    Der gemeinsame Nenner bei den Tätern ist KATHOLISCH !

    Selten sowas dämliches, wie ihren Kommentar gelesen !

  6. Stephan sagt:

    @ Kirchgänger :

    Und weil andere das machen, darf die Kirche das auch ?

    Die Familienväter laufen auch nicht durchs Leben und behaupten, dass sie der alleinige Inhaber sämtlicher Gutmenschmoral zu sein und werden zudem nicht in andere Familien versetzt.

  7. [...] Abschluss: Man darf in Deutschland eine Kinder­ficker-Sekte eine Kinderficker-Sekte nennen. Via lawblog.de. Für diesen Blog-Eintrag Neues vom Ayatollah von Köln wurde Jörg Kantel wegen [...]

  8. akbwl sagt:

    @Stephan; @JedernureinKreuz: Sie wollen wohl nicht verstehen: Ich habe in meinem Kommentar nur im selben Maß verallgemeinert wie der Schockwellenreiter.
    Auch wenn jede einzelne Tat zu viel und falsch war: Bei weltweit über einer Milliarde Mitglieder und Deutschlandweit noch immer ein zweistelliger Millionenbetrag sind die Mißbrauchsfälle auch nicht Höher wie in der Gesamten Gesellschaft. Deshalb die katholische Kirche mit dieser zweifelhaften Bezeichnung zu belegen, nur weil sich weniger als 0,0001 % (ca.-Wert, auf D bezogen) sich daneben benommen haben, darüber sollte man diskutieren.
    Daher sollte Stephan genauso dazu stehen, Teil der Kinderficker-Nation zu sein, wie er es erwartet, dass jeder Katholik sich als Mitglied einer Kinderficker-Sekte bezeichnen lassen soll.
    Der Schockwellenreiter begibt sich mit dieser Verallgemeinerung meiner Meinung nach auf ein Niveu mit Leuten die schreien “Ausländer sind Kriminell”.
    Einfach nur unqalifiziert.

  9. Aranxo sagt:

    @akbwl: Sie wollen es einfach nicht verstehen. Der maßgebliche, qualitative Unterschied bei der katholischen Kirche (aka Kinderficker-Sekte) ist der, dass sich die Leitung, die Führung, die obersten der entspechenden Organisation dadurch mitschuldig gemacht hat/haben, indem sie weggeschaut, vertuscht und die verantwortlichen Täter gedeckt haben. Damit hat die Führung der RKK quasi die Verantwortung für die Taten übernommen. Das kann man dem deutschen Staat beileibe nicht vorwerfen.

    Wenn sich die oberste Führung einer Organisation (nachweislich!) an Verbrechen mitschuldig macht, dann darf man den ganzen Laden als Verbrecherorganisation bezeichnen. Deswegen darf man auch sagen, dass die Deutschen die Juden umgebracht haben, auch wenn nicht jeder einzelne dran beteiligt war. Aber sie haben diese Regierung zu sehr großen Teilen gewählt und unterstützt. Solange also das Kirchenvolk sich nicht auflehnt und von den eigenen Oberen Rücktritte fordert, und damit meine ich auch Ratzinger, solange bezeichne ich diese Organisation als Kinderficker-Verein.

  10. Sage sagt:

    Ich muss Herrn akbwl da in vollem Umfang zustimmen.

    Es gab viele Vorfälle im Bereich der katholischen Kirche, also: Kinderficker-Sekte.

    Und weil mal vorhin jemand von “gemeinsamem Nenner katholische Kirche” gesprochen hat: Es gibt noch einen gemeinsamen Nenner: Es waren alles Männer! Sind wir Männer also nun das Kinderficker-Geschlecht?

    Es gab viele Vorfälle in Österreich, sind wir jetzt deshalb ne Kinderficker-Nation?

    Ich will weder irgendetwas schön reden noch sympathisiere ich mit der katholischen Kirche. Dennoch sollte man vielleicht beachten, dass es eventuell auch Priester, Kardinäle usw. geben könnte, die KEINE Kinderficker sind, genausogut wie es vielleicht auch Österreicher geben könnte, die NICHT ihre Töchter 20 Jahre lang im Kellerverlies einsperren und schwängern (um nur ein berühmtes Beispiel zu nennen).

    Verallgemeinerung und Verhetzung sind einfach Dinge, die NIE etwas Gutes hervorrufen können.

  11. [...] Gericht: Katholische Kirche darf “Kinderficker-Sekte” genannt werden “Gotteslästerungs-Update” Donnerstag, 9. Februar 2012, von Jörg Kantel. 61 Kommentare [...]

  12. [...] Auszüge der Begründung zur Klageabweisung gibt es beim Schockwellenreiter. (function($){ var options = [...]

  13. Glückwunsch zum (hoffentlich nicht) vorläufigen Erfolg aus Duisburg

  14. [...] Im Falle Jörg Kantel vom Schockwellenreiter wurde inzwischen die Eröffnung des Hauptverfahrens von der zuständigen Richterin abgelehnt. Erfreulicherweise wurde entschieden, dass, insbesondere “bedingt durch die in den letzten beiden Jahren bekannt gewordenen zahlreichen Fälle von Missbrauchshandlungen von katholischen Geistlichen und anderen Mitarbeitern der katholischen Kirche”, der Blogpost nicht geeignet sei, den öffentlichen Frieden zu stören. Trotz allem finde ich es wieder einmal zutiefst erschreckend, auf welche mittelalterliche Art und Weise Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit durch religiöse Empfindlichkeiten unterdrückt werden können. Ich bin gespannt auf eventuelle weitere Updates beim Schockwellenreiter . [...]

  15. [...] den Schutz der Rechte der Kirche als Leitsterne ihres Wirkens aufgestellt hat.“ Auf Drängen der Kinderficker Sekte verbieten die NAZIs die Freidenker und Freikirchen, Adolf Hitler meldet in einer [...]

  16. [...] Gotteslästerungs-Update – Der Schockwellenreiter. Rate this: Share this:TwitterFacebookEmailPrintDiggLike this:LikeBe the first to like this [...]

  17. Kirchgänger sagt:

    @Stephan:

    Ich habe nie behauptet, dass das Verhalten der missbrauchenden Priester in Ordnung ist oder die Kirche keine Fehler gemacht hat. Ich gebe lediglich zu bedenken, dass die Parole “Katholik = Kinderficker” eine unzulässige Verallgemeinerung darstellt.

    Die von Ihnen als so unerträglich empfundene moralische Überlegenheit der Kirche kann ich so nicht nachempfinden. Es mag sicher den einen oder anderen Christen geben, der vom moralischen hohen Ross auf den Pöbel der Un-/Andersgläubigen herabblickt. Das ist aber nach meiner Erfahrung die Ausnahme und nicht die Regel. Und niemand erwartet von Ihnen, sich die Lehrmeinung der Kirche in allen Punkten kritiklos zu eigen zu machen; das tue ich auch nicht, ich bin nämlich evangelisch.

  18. [...] schwarzen Schafe der Kinderficker Sekte ignorieren den Zölibat, zeugen Kinder und erpressen die Mütter, misshandeln Kinder in [...]

  19. [...] und intensives Beten heilen Krebs und Multiple Sklerose frei nach Wahl. Die Ärzte des BKA als Kinderficker Anhänger fordert die Heilung von Homosexualität durch theologische Hilfe, Psychotherapie, [...]

  20. [...] Eine Eignung zur Friedensgefährdung vermochte das Amtsgericht Tiergarten nicht zu erkennen und lehnte daher die Eröffnung eines Hauptverfahrens ab. Die Diskussion um den „Missbrauch in der katholischen Kirche“ und die in den letzten beiden [...]

  21. Kirchgänger sagt:

    @Aranxo:

    “Der tägliche Missbrauch von Jungen und Mädchen in deutschen Behinderteneinrichtungen ist ein großes Tabu und unter dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, machen die Verantwortlichen in der Politik, in den Verbänden und in den Kommunen die Augen zu und deswegen sprechen Betroffene auch von dem größten Skandal in der Jugendhilfe seit dem Zweiten Weltkrieg.”
    (Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,815214,00.html)

    Nach Ihrer Logik ist Deutschland damit ein Land der Kinderficker-Kommunen.

  22. Glückwunschversender sagt:

    Glückwunsch an den Schockwellenreiter.

    @Kirchgänger
    1. Es ist doch schön, dass man dies schreiben/sagen darf – auch Sie mit Ihrem K-K.
    2. Wie aus dem Spiegelartikel hervorgeht, handelt es sich um eine Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums, also aus der Führungsebene unseres Staates. Es wird nicht versucht es zu leugnen oder zu vertuschen. Es werden keine Täter in andere Institutionen versetzt, auch nicht weltweit. Es wird kein Gericht auf Kosten Aller angerufen …
    Wie sie sehen, keine Parallelen und dennoch dürfen Sie es sagen/schreiben.

  23. Donald sagt:

    Sehr gut. Congrats, Jörg!

  24. kar sagt:

    @Kirchgänger, vielleicht ist es entgangen, aber die kath. Kirche ist eine Täterinstitution, deren Verantwortliche (einschl. mehrerer Bistümer, der Deutschen Bischofskonferenz) sich der Aufarbeitung bis heute verweigern und auch keine wirkliche Reue erkennen lassen.

    Bis in die 70er Jahre wurden – siehe http://www.schlaege.com – mehr als eine halbe Million Kinder in kath. geführten Kinderheimen mit schwersten seelischen Folgen über Jahre hinweg misshandelt. Neueren staatl. Studien zufolge gibt es alleine in Deutschland mehr als 1,6 Mio Menschen, die Opfer sexualisierter Gewalt wurden und davon so traumatisiert sind, das diese dringend ärztlicher Hilfe bedürfen, aber trotzdem v. den dafür Verantwortlichen sträflich im Stich gelassen werden. Niemand aus den Reihen der Volksparteien fühlt sich politisch dafür verantwortlich. Natürlich kann man nicht alle Fälle der Kirche anlasten, das ist klar. Nur sollte man dabei auch nicht vergessen, das die kath. Kirche sehr wohl in zahlreichen Fällen sexualisierter Gewalt eine große Mitschuld hat und sich den Folgen kreativstmöglich verweigert. Es fehlt schon alleine der Wille, den jenigen, die schlimmes hinter Kirchenmauern mitmachen mussten, die nötige ärztliche Betreuung zu finanzieren, damit die Betroffenen nach bestem medizinischen Wissen therapeutisch betreut werden können.

    Man sagt in der Regel, Betroffene haben nur Anspruch auf 5.000 €. Die Krankenversicherungen decken nur sehr wenig in diesen Bereichen ab, was bleibt da noch?

    Die Kirche sollte an dieser Stelle sich ihrer Verantwortung nicht weiter entziehen, ansonsten kann und sollte man noch deutlicher werden, als diese als “Kinderficker-Sekte” zu bezeichnen. Die kath. Kirche hat es in der Hand, die Dinge jetzt und nicht irgendwann später aufzuarbeiten, oder in Zukunft ertragen zu müssen, das Positionen und Nachtatverhalten der kath. Kirche aufgrund der Vorkommnisse mit Fug und Recht mehr hinterfragt werden.

    Dies schreibe ich ausdrücklich bezugnehmend auf an die wehrlosten Teile der Gesellschaft begangene sexualisierte Gewalt in zahllosen Fällen bzw. Zensurbemühungen gegen Blogger wie Stefan Aigner v. Regensburg-Digital.de – siehe http://newspresso.gulli.com/2021-regensburg-digitalde-kirchlicher-maulkorb-aufgehoben-kommentar-25-10-2011 – und andere.

  25. Kirchensumpf sagt:

    [...] Blog Schockwellenreiter kommt jetzt vorerst doch nicht auf den Scheiterhaufen. Die katholische Kirche darf laut aktuellem Gerichtsbeschluß des [...]

  26. ananda96 sagt:

    Ich bin mit 14 aus der Sekte ausgetreten, hatte mich im Reliunterricht mit den Pfaffen gefetzt, weil diese Theologenkasper meine Fragen nicht beantworten konnten, man wollte mich als Messsklave verdingen, hab Prügel für meinen widerstand bezogen und werde wohl auf ungeweihtem Boden verscharrt! (sagte man mir)

    Gewalt, Respektlosigkeit, Mord, Missbrauch, Folter, Gier, Verlogenheit existiert im buddhistischen Glaubensraum kaum.
    Aber hier, in Lateinamerika, wo jeder Heinz einen Jesus-Aufkleber am Heck hat, wo man dir ein gedankenloses “möge Gott dich begleiten” hinterher ruft ist es normal das die Ehefrau verprügelt wird und die Kinder “zweckentfremdet” werden, Raub, Mord, Vorteilnahme ist Standard.

    Menschen, die “Theologie” studieren, ohne auch nur im Ansatz zu verstehen was “Triebkontrolle” und “Selbstkenntnis” bedeutet, denn das ist es was sie “Zölibat” nennen, werden gedeckt durch Jahrtausende alte Seilschaften und können im verborgenen ihrem miesen Treiben nachgehen.

    Das einzig positive daran ist, das diese Sekte sich langsam selbst entmachtet und das Bewusstsein der Öffentlichkeit geschärft wird.

  27. Kirchgänger sagt:

    @kar:
    Begriffe wie K.-Sekte implizieren, man müsste nur die katholische Kirche abschaffen, und es gäbe keinen Missbrauch mehr. Aussagen wie “Der gemeinsame Nenner ist katholisch” hier in den Kommentaren tragen nicht dazu bei, diesem Eindruck entgegenzuwirken.

    Das Problem ist aber ein gesamtgesellschaftliches Problem (ich verweise auf http://www.kinderqualen.de/ und http://http://www.because-of-you.de/), und die Verdrängungs- und Verleugnungsmechanismen, die Sie der Kirche anlasten, sind überall in unserer Gesellschaft zu finden.

    Dass Sie frustiert sind angesichts der Verquickung von Kirche und Staat, die es schwierig macht, die Verantwortlichen innerhalb der Kirche zur Rechenschaft zu ziehen, kann ich gut nachempfinden. Aber gibt Ihnen das das Recht, über die Kirche und all ihre Mitglieder pauschal den Stab zu brechen?

  28. [...] Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen den Nichteröffnungsbeschluß eingegangen sein. Die Entscheidung der zuständigen Richterin sie somit rechtskräftig. Das bedeutet — mögen die katholischen Taliban von kreuz.net (linkt [...]

  29. [...] hatte dies die Staatsanwaltschaft Köln, die in einem Blogeintrag des Schockwellenreiter (komplette Story) Anstoß an dem obrig genannten Begriff genommen hatte. Die zuständige Richterin buchte die [...]

  30. [...] viaGotteslästerungs-Update – Der Schockwellenreiter. Sharen mit:E-MailFacebookTwitterGefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post gefällt. [...]

  31. [...] Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen den Nichteröffnungsbeschluß eingegangen sei. Die Entscheidung der zuständigen Richterin ist somit rechtskräftig. Das bedeutet — und da mögen die katholischen Taliban von kreuz.net [...]

  32. Aribert Prempeh sagt:

    Hast schon recht mit den was Du geschrieben hast über diese Sekte,wo der Obere in Gardinenstoffkeider rum läuft!!!
    Ari

  33. kar sagt:

    Wollen Sie @Kirchgänger etwa schwerste Verbrechen anderer als Ausrede/Alibi im Sinne der kath. Kirche anführen? Ich kann mich an der Stelle auch nur wiederholen. Jeder Arbeitgeber hat eine Verantwortung. Wenn dieser Mitarbeiter seines Unternehmens, die während ihrer Arbeitszeit schwerste Verbrechen begehen, vor Strafverfolgung und anderen Konsequenzen schützt und man sich noch nicht einmal menschenwürdig für einen Ausgleich mit Opfern bemüht, ist Kritik vollauf berechtigt. Die kath. Kirche spielt sich parallel in der Öffentlichkeit dazu als Bewahrer moralischer Werte auf. Doch, um es mal ganz klar zu sagen, die kath. Kirche ist spätestens nach der medialen Präsenz der Missbrauchsskandale zu den unhaltbaren Zuständen, moralisch bankrott.

    Wie will die kath. Kirche hierzu überhaupt noch glaubwürdig den moralischen Zeigefinger erheben, wenn man sich noch nicht einmal Gedanken darüber macht, wie man den Opfern helfen könnte, ihre Traumatas infolge jahrelangen Martyriums zu überwinden? Die wollen das letztendlich mit ihrer lügnerisch verklärten Alibiveranstaltung “runder Tisch” aussitzen.

    Im übrigen…

    http://www.youtube.com/watch?v=zbN350RTnHQ
    http://netzwerkb.org/?s=kirche
    http://en.wikipedia.org/wiki/Sex_crimes_and_the_Vatican

  34. kar sagt:

    Ich möchte an der Stelle auch mal aus einem nachdenklich stimmenden Kommentar v. Netzwerb.org zitieren…

    “Wenn der Papst heute öffentlich sagen würde: ‚Schlagt keine Kinder mehr, tut ihnen keine Gewalt mehr an!‘, dann würde eine Kraft entstehen, nicht nur in der katholischen Kirche, sondern vielleicht in der ganzen Welt, dass ein Umdenken stattfinden könnte, Kindern keine Gewalt mehr anzutun. Und wenn der Papst öffentlich sagen würde, dass eine Schweigeklausel für ein Opfer ein Verbrechen sei, dann würde es sie zukünftig nicht mehr geben.

    Warum sagt er das nicht?”

    Siehe dazu:
    http://netzwerkb.org/2011/11/12/schlagt-keine-kinder-mehr/

  35. Frank sagt:

    Ich bin als Betroffener entrüstet. Meine negativen Heimerfahrungen beschränken sich zwar nur auf DDR- Spezialkinderheime, weil mein Vater nach dem Mauerbau das Weite suchte und meine Muter mit 5 Kindern überfordert war.
    Als ich ein Jugendlicher war, schützte mich die Kirche in Zeiten des Widerstandes.in der DDR.
    Weil ich meine Freunde ,von der jungen Gemeinde, nicht für die Stasi bespitzeln wollte und lieber die die Flucht über die Tchechei versuchte, gabs 30 Monate Haft ohne Gnade.
    Ich habe Wächter erlebt die waren so faschistoid, so sadistisch, daß ich nur durch einen Mithäftling überlebte der mir sagte er ertrüge alles, nur nicht ….wen ich mich aufhängen würde was ich eines Tages vorhatte.
    Im Gegensatz zu mir hielt er an seinem Glauben fest, dadurch stützte er mich durch sein Vorbild.
    Solche undiffenzierten obigen Äußerungen in ähnlicher Form natürlich ,habe ich von Wärtern gehört ,bevor sie seine gefalteten Hände mit dem Schlagstock auseinanderschlugen.
    Es sind immer die Menschen , die Menschen , die Menschen…………………………………………
    ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………und das verdammte Zöllibat?!

  36. Kirchgänger sagt:

    @kar:
    Der von Ihnen zitierte Kommentar vom NetzwerkB gefällt mir sehr gut. Da ist was dran.

    Leider kann ich das vom Rest Ihrer Äußerungen nicht behaupten; denn jetzt unterstellen Sie mir schon wieder, dass ich die Verbrechen der Kirche entschuldigen will. Also noch ein letztes Mal: Wenn die katholische Kirche eine K.-Sekte sind, sind alle Katholiken Kinderficker. Das ist eine Verallgemeinerung, die ich unpassend und pubertierend infantil finde.

    Aber wenn Ihnen das so ein Herzensanliegen ist, dann bleiben Sie von mir aus dabei, oder erklären Sie Katholiken direkt zu personifizierten Teufeln, machen Sie doch was Sie wollen… aber wenn dann irgendein Bekloppter kommt, Sie beim Wort nimmt und ein paar Pfaffen nebst alten Omas im Gottesdienst umnietet, um der Gesellschaft einen Dienst zu erweisen, kommen Sie mir nicht mit: Das hab ich ja alles nicht gewollt.

  37. kar sagt:

    Kirchgänger, der Begriff Kinderficker-Sekte und die Hintergrundgeschichte ist ein deutlicher Warnschuss, genauso wie der Wegfall der staatl. Anerkenntnis des Beichtgeheimnisses in Irland. Die kath. Kirche zeigt sich derzeit überhaupt nicht kompromissbereit. Und die Basis (einfache Mitglieder)? Es gibt viele Kirchenaustritte insb. seit 2010 und der Trend wird sich auch in Zukunft nicht abschwächen.

    Wer, der alle Sinne beisammen hat, möchte denn mit solchen Zuständen in Verbindung gebracht werden?

    Da Sie völlig falsch interpretierend von Herzensangelegenheiten geschrieben haben, stelle ich eines ganz deutlich klar. Es ist mir vielmehr eine Herzensangelegenheit, das grundsätzlich schwerste Verbrechen an der Menschenwürde nicht folgenlos bleiben, sondern vielmehr umfassend (d.h. mit allen straf/zivilrechtlichen Konsequenzen) aufgearbeitet werden. Jemand, der sich mit Tätern schwerster Straftaten solidarisiert, diese vor Strafverfolgung schützt, sollte vom freiheitlich demokratischen Staat in die Schranken gewiesen werden.

    Ich stelle fest, das ich entgegen Andeutungen Ihrerseits mit keiner Zeile beabsichtige, Amokläufer zu erreichen, Gewalt anzuwenden. Und das werde ich auch in Zukunft nicht tun. Vielmehr bin ich in dieser Frage für eine rechtliche Durchsetzung der Menschenrechte gegen diejenigen, die sich mit Straftätern solidarisieren und diese vor Strafverfolgung und tatangemessenen zivilrechtlichen Folgen bewahren wollen. Da dies in der Frage anscheinend nur damit verbunden ist, sich für eine wirkliche Trennung v. Kirche und Staat einzusetzen, sollte zu denken geben.

    Die Kirche bräuchte nur konsequent unter Einbeziehung v. Betroffenenverbänden wie NetzwerkB aufzuklären/aufzuarbeiten, was bis heute (nicht nur) mir unverständlich unterbleibt. Solange jedenfalls offensichtlich der Wille für Konsequenzen und damit einhergehende Reformen fehlt und die verblieben Basis nicht wegen den in den letzten Jahren medial bekannt gewordenen Perversitäten hinter äußerlich blank geputzten Kirchenfassaden auf die Barrikaden geht, ist die kath. Kirche für mich ganz klar eine Kinderficker-Sekte. Und solange da nicht anhand v. Ideen aufgearbeitet wird, die an bspw. vielen Adressen im Internet nachgelesen werden können, wird meine diesbezügliche Sicht noch eine ganze Weile bestehen bleiben. ;-)

  38. kar sagt:

    Und ganz klar, die kath. Kirche hätte die Herrschaften direkt nach Kenntnis direkt rauswerfen sollen und nicht vor den Konsequenzen ihres Tuns durch eine scheinheilige Verschwörung des Schweigens schützen müssen. Somit hat sich die kath. Kirche in der Frage unnötig Schuld aufgeladen…

  39. kar sagt:

    Und, um auf den Punkt zu kommen, auf welche Aussage Ihrerseits ich mich bezogen habe, zitiere ich diese an der Stelle:

    “Das Problem ist aber ein gesamtgesellschaftliches Problem (ich verweise auf http://www.kinderqualen.de/ und http://http://www.because-of-you.de/), und die Verdrängungs- und Verleugnungsmechanismen, die Sie der Kirche anlasten, sind überall in unserer Gesellschaft zu finden.”

  40. Kirchgänger sagt:

    @kar:
    Ich denke, was die Motivation und Ziele angeht, liegen wir voll und ganz auf einer Wellenlänge. Unsere Differenzen liegen in erster Linie darin, dass ich es für kontraproduktiv halte, den Fokus beim Thema Missbrauch ausschließlich und exklusiv auf die katholische Kirche zu richten. Eine gewisse Zuspitzung ist natürlich unvermeidlich, wenn man überhaupt etwas erreichen will und die katholische Kirche hat nicht zuletzt nach ihrem Selbstverständnis große Schuld auf sich geladen, die man ihr ruhig unter die Nase reiben und Konsequenzen fordern darf. Aber das ist eine Gratwanderung, bei der für mich mit dem Begriff “Kinderficker-Sekte” eine Grenze überschritten wird. Ich glaube nicht, dass man mit Beleidigungen eine positive Veränderung erreicht.

    Was die Kirchenaustritte angeht: Wenn Sie regelmäßig am lokalen Gemeindeleben teilnehmen und dort ihre Freunde treffen, werden Sie ihre sozialen Bande nicht einfach bloß kappen, weil “die da oben” Scheiße bauen. Wer allenfalls Ostern und Weihnachten in die Kirche geht kann viel einfacher aus Prinzip auszutreten, weil das für ihn keine negativen Konsequenzen hat. So gesehen wäre ich vorsichtig, eine Mittäterschaft zu konstruieren, nur weil Menschen an ihrem sozialen Umfeld hängen.

  41. kar sagt:

    Es gibt in der Frage insb. einen triftigen Grund. weshalb insb. die kath. Kirche in den Fokus geraten muß. Es ist nämlich so, das aufgrund des Engagements der kath. Kirche gegen die Aufarbeitung längst überfällige Reformen im Strafrecht blockiert werden, die auch die Aufklärung/Aufarbeitung v. Fällen ausserhalb der kath. Kirche erschweren. Da sich die kath. Kirche mit solchen Dingen beschäftigen will, muss sie auch mit zunehmenden Gegenwind rechnen.

    Natürlich ist es v. einer gewissen Sichtweise her eine Provokation, die kath. Kirche als Kinderficker-Sekte zu bezeichnen. Nur, viele andere Möglichkeiten, auf die kath. Kirche einzuwirken, waren bislang erfolglos. Insofern ist es angemessen, den Druck deutlich zu erhöhen und das auch beizubehalten. Die kath. Kirche bräuchte demgegenüber ja nur die Dinge, die ich zum Ausdruck gebracht habe, umzusetzen, und sich nicht weiter dieser Kritikform verdient zu machen.

    Es ist auch nichts schlimmes daran, eigene Fehler/Versäumnisse einzugestehen und daraus für die Zukunft Konsequenzen zu ziehen.

    Auch möchte ich zu bedenken geben, das die Bezeichnung nicht implementieren muß, zu sagen, die Basis (die Mitglieder) macht sich sexualisierte Gewalt zu eigen. Sondern vielmehr ist es eher so, das von dieser weggesehen und die hinter dem Thema stehende Problematik ausgeklammert/ignoriert wird. Man macht sich die Dinge so nicht zu eigen, sieht aber bereits darüber hinweg und übt sich in Ignoranz schwerster Verbrechen. Ich bin an der Stelle der Meinung, das es Provokation braucht, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Und wenn es schon ausreicht, die kath. Kirche im hier und jetzt als Kinderficker-Sekte zu bezeichnen, wäre das schon mal ganz gut…

    Alleine die Basis sollte sich mal über das Warum Gedanken machen.

    http://www.youtube.com/watch?v=VlsSqPozojw

  42. miraculi sagt:

    habe mich selten so über ein gerichtsurteil gefreut. weiter so!

  43. Magda sagt:

    Oh man wie unwissend seit Ihr hier,das sind vereinzelte Pfarrer das liegt daran dass die katholische Kirche so streng ist. Bei den Zeugen geht es noch viel schlimmer zu das ist eine Sekte und bei anderen Sekten auch in you-tube könnt Ihr erfahren was für ein Rudelbumsen es in Sekten gibt.Bevor Ihr über die rk urteilt lest die Bibel(Erklärungen)10Gebote ebenso die böse Macht dann versteht ihr vielleicht mehr. Doch die katholische&evangelische Kirche Manipuliert uns nicht also keine Sekte informiert euch erstmal über die Machenschaften von Sekten und dann urteilt über die rk.
    Von den Sekten hört man über Missbrauch weniger weil sie schon genug in der Kritik stehen.Die katholische Kirche wird durch Medien negativ dargestellt, dass macht die Sekten stark und keiner merkt es.

  44. Magda sagt:

    Zeugen Jehova, Esotherik
    Wirtschaltliche Sekte hat doch die Finger überall drin doch die Menschen merken es nicht und ziehen lieber über die rk her.

    Also sowas über eine Kirche zu schreiben pfui und kein niveau.

  45. [...] ein Staatsanwalt und ein Richter finden, der die Wahrheit unterdrückt. So ähnlich wie es die Kinderfickersekte insbesondere der Bischof von Regensburg ja mit den Bloggern macht, die die Wahrheit über ihn [...]

  46. [...] ein Staatsanwalt und ein Richter finden, der die Wahrheit unterdrückt. So ähnlich wie es die Kinderfickersekte insbesondere der Bischof von Regensburg ja mit den Bloggern macht, die die Wahrheit über ihn [...]

  47. [...] Verfahren wegen Gotteslästerung ist ja von einer mutigen Berliner Richterin abgeschmettert worden, hoffen wir, daß die Vernunft auch in Österreich Einzug hält. Denn Laab Kowalski würde [...]

  48. Gelie sagt:

    Sekten sind “hinterfotzig”.

    Das Wort hinterfotzig kommt aus der süddeutschen Umgangssprache und wurde im übrigen deutschen Sprachraum übernommen. Es ist gleichbedeutend mit ‚hinterhältig‘ oder ‚hinterlistig‘ und heißt wörtlich ‚hinter dem Mund‘.[1] Wird eine Person als hinterfotzig bezeichnet, ist damit gemeint, dass sie nicht ehrlich gegenüber anderen ist, sondern hinter deren Rücken schlecht redet, lästert und intrigiert.

    Zum Teil findet der Ausdruck hinterfotzig auch Verwendung als Synonym für ‚gemein‘ oder als pauschale Beschimpfung oder Diskreditierung, möglicherweise volksetymologisch aufgrund der Assoziation zum Ausdruck Fotze, der als derbes Schimpfwort verwendet wird.

    Hinterfotzig leitet sich jedoch nicht von der sexuellen Bedeutung des Wortes Fotze (‚Vulva‘, ‚Vagina‘) ab, sondern von der in Bayern und Österreich gebräuchlichen Bedeutung ‚Mund‘ beziehungsweise ‚Gesicht‘. Eine Ohrfeige, also ein Schlag ins Gesicht, wird als a Fotzn bezeichnet, eine Mundharmonika regional auch als Fotzenhobel. Der Ausdruck Fotznspangler ist darüber hinaus eine gebräuchliche Bezeichnung für einen Zahnarzt oder Kieferorthopäden.
    LG

  49. [...] eigener Erfahrung weiß ich — auch wenn es bei mir auch ohne Rechtshilfeverein noch einmal »gut« ausgegangen ist –, daß dies eine gute Idee ist. [regensburg-digital, Telepolis News] Teilen:Der Herausgeber von [...]

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