Der Schockwellenreiter Rotating Header Image

Neues von der …-Sekte

Über den Fall des pädophilen katholischen Priesters aus Salzgitter und die Vertuschungsversuche der katholischen Kirche hatte ich ja schon mehrfach berichtet. Jetzt ist ein Urteil gesprochen worden: Wegen hundertfachen sexuellen Mißbrauchs wurde er zu sechs Jahren Haft verurteilt. Und das Bistum Hildesheim hat sich in diesem Fall auch zu Wort gemeldet:

Der Pfarrer muß damit rechnen, daß er unter Umständen aus dem Priesteramt entlassen wird (Hervorhebung von mir).

Dieses »unter Umständen« hat etliche meiner Leser so aufgeregt, daß sie mich per Email darauf hinweisen mußten. [Mehrfach per Email von verschiedenen Absendern.]

Teilen:
  • Facebook
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MySpace
  • PDF
  • RSS
  • Technorati
  • email
  • Wikio
  • Digg
  • Identi.ca
  • MisterWong.DE
  • Posterous
  • Twitter
  • Print
  • Yigg
  • LinkedIn
  • FriendFeed
  • Tumblr

8 Kommentare

  1. Richard sagt:

    Es müssen noch weitere “Umstände” hinzu kommen. Kindesmissbrauch gehört zum Berufsbild eines Priester. Das kann kein Grund zur Entlassung sein.

  2. NetReaper sagt:

    +1 flattr von mir. :)

    Bitte weiter berichten!

  3. arab sagt:

    man muss die Priesterweihe anscheinend garnicht verstehen, wenn man glaubt, man könnte sie einfach so wieder verlieren. Wenn man zum Priester geweiht ist, ist man Priester.

    ist ähnlich wie wenn man einen Arm verliert. Der bleibt weg. Auch wenn man jemand vergewaltigt.

    es ist aber kein Problem einen geweihten Priester ins Gefängnis zu stecken oder ihm keine Gemeinde zu geben, wo er prädigen kann.

    man sollte aber zumindest die Grundkenntnisse in Religion haben, wenn man so gerne auf Priestern rumhackt. Sieht sonst so aus, als ob man nur rumpöbeln will. Was natürlich auhc OK ist.

  4. Manfred sagt:

    Schon mal was von Exkommunikation gehört? Prominentestes Beispiel hierzulande ist wohl Küng.

    Aber der ist ja nur entlassen worden, weil dem Pope seine Meinung nicht gepasst hat. Aber das ist ja auch viel schlimmer als Kindesmißbrauch.

  5. stefan sagt:

    LACHHAFT!
    ganz ehrlich!

    finanzdelikte werden in deutschland härter bestraft mit freiheitsstrafen “AB”!!!!! 5 Jahren und wenn man eben mal ein paar Kinder misshandelt gibt es “NUR”!!!!!! 6 Jahre…ich lach mich über dieses Rechtssystem nur noch schlapp!

    Schrecklich sowas!
    Das schlimmste ist – gute Führung und nach 2,5 Jahren raus….sowas nenn ich mal IDIOTIE!

    Menschen, die sich an Kindern und generell anderen Personen vergehen gehören mit Sicherheitsverwahrung oder wie in Amerika lebenslänglich weggesperrt!

  6. HolgerG sagt:

    Uta Ranke-Heinemann hat sich intensiv mit dem Thame Geheimhaltung der Kinderschänderei beschäftigt.
    Im Wikipedia-Artikel über Uta Ranke-Heinemann steht:
    “Die absolute Geheimhaltung von Pädophiliefällen sei allen Bischöfen in den beiden Geheimschreiben Crimen sollicitationis 1962 und erneut in De delictis gravioribus von 2001 unter Strafe der Exkommunikation befohlen worden.”

    Man kann in dem Verein also wegen Pädophilie exkommuniziert werden. Allerdings nur wenn man es nicht geheim hält.

  7. GabrielW sagt:

    Ein Wunder ist es ja eigentlich, dass die Prister heute nicht haufenweise von Missbrauchsopfern abgemurkst werden. Ach nein, bis die sich wehren können sind die alten Säcke schon längst gestorben und heilig gesprochen worden.

    Ich finde es wäre schon längst an der Zeit, bei der Sekte Durchsuchungen zu starten, damit man diesen weltweiten Kinderschänderring dicht machen kann.

    6 Jahre sind ja wirklich lächerlich, da würd ich als Opfer Selbstjustiz ergreifen. Ach nein, da bin ich ja auf einmal “eine Gefahr für die Geselschaft” und muss für 20 Jahre in den Knast.

Einen Kommentar verfassen

Mit dem Absenden Ihres Kommentars willigen Sie ein, daß der angegebene Name, Ihre Email-Adresse und die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluß aktuell zugewiesen ist, von mir im Zusammenhang mit Ihrem Kommentar gespeichert werden. Die Email-Adresse und die IP-Adresse werden natürlich nicht veröffentlicht oder sonst weitergegeben.