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Endlich!

In Berlin weht ein leises Fröstchen — bei sonst strahlblauem Himmel. Kurzum: Es ist ein kleines Winterchen. Für die Berliner S-Bahn endlich wieder die Gelegenheit, den (Not-) Fahrplan außer Kraft zu setzen, Züge ausfallen zu lassen und auch sonst so viel Chaos wie möglich zu anzurichten. Anzeigetafeln zeigten Unsinn an und alle Lautsprecherdurchsagen waren mehr als verworren. Die wenigen Züge waren so rappelvoll, daß, wären es Schlachtviehtransporte, der Tierschutz einschreiten müßte. Aber mit uns Berlinern kann man es ja machen.

Nur, liebe Bahner: Was wollt Ihr eigentlich anstellen, wenn es wirklich Winter wird? Das Chaos ist doch kaum noch steigerungsfähig? Bleibt nur noch der Totalausfall?

Für mich heißt das erst einmal: Keine Termine am Vormittag. Ich fahre nämlich S-Bahn.

[Ceterum censeo]: Herr Müller, zurücktreten. Und zwar subito! (Falls es bis hierhin noch keiner gemerkt hat: Ich bin stinksauer!)

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Ein Kommentar

  1. [...] wurde. Kann man die nicht produktiver einsetzen? Zum Beispiel auf den Bahnsteigen, wo sie den verzweifelten und orientierungslosen Fahrgästen einen Weg durch das S-Bahn-Chaos weisen könnten? [Tagesspiegel, Berliner [...]

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