Und zwar nicht nur die Betreiber der Berliner S-Bahn sondern auch der Berliner Senat. Denn unter dem Titel »Geduldsprobe für S-Bahn-Fahrgäste« berichtet die Berliner Zeitung, daß es noch mindestens sechs bis sieben Jahre dauern werde, bis neue Fahrzeuge beschafft sind und an eine Rückkehr zur Normalität bei der S-Bahn zu denken sei. Geduldsprobe? Ich nenne das Verarschung! In sechs Jahren bin ich Rentner, da brauche ich die S-Bahn nicht mehr. Wer verrät mir aber, wie ich die nächsten sechs Jahre einigermaßen pünktlich und komfortabel zur Arbeit komme? [Berliner Zeitung]
[Ceterum Censeo]: Und im Übrigen bin ich der Meinung, daß der für den öffentlichen Nahverkehr zuständige Senator Michael Müller zurücktreten sollte. Er kann (oder will) sowieso nichts ändern, also brauchen wir ihn auch nicht. Ändern wird sich nämlich erst dann wieder etwas, wenn die kaputtgesparte S-Bahn wieder in öffentliches Eigentum zurückkehrt. Aber vor einer Enteignung — scheinbar die einzige Möglichkeit, der Deutsche Bahn AG ihren neoliberalen Wahnsinn auszutreiben — schrecken die ach so Schröder-hörigen Spezialdemokraten ja zurück, wie der Teufel vor dem Weihwasser.

































Vielleicht mal über ein Auto nachdenken, ein kleines, sparsames.
Ist hier “auf dem Lande” die einzige Möglichkeit. Mit Bus würde ich statt 1,5 Stunden 2,5 pro Tag unterwegs sein.
@Tom: Genau deswegen wohne ich ja nicht auf dem Lande …
Naja, so oft hier “Sie können es einfach nicht” steht, ist die Verkehrslage nicht soo viel anders.