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Werbung mit Papst-Kuß ist Benetton zu heiß

Der Papst küßt einen Imam: Mit diesem Motiv hatte das italienische Modeunter­nehmen Benetton, das für Schock-Kampagnen bekannt ist, Werbung machen wollen. Der Vatikan reagierte empört auf die Photomontage. Denn eine Kampagne, die für Toleranz wirbt — das ist mit der Kurie nicht zu machen. [Steffen S. per Email.]

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3 Kommentare

  1. anonym sagt:

    Man mag gegen den Vatikan eingestellt sein, aber Benetton ist ja nun auch kein unbeschriebenes Blatt.

    Diese Kampagne in den 90ern fand ich persönlich absolut ekelhaft: Da wurde schockierende Bilder ausgewählt, und der Fotograf faselte irgendwas darüber – letztlich ging es mit diesen Anzeigen aber nur darum, Profit zu machen. Etwas widerlich Verlogeneres konnte man so schnell damals nicht finden. (Ich hätte kein Problem mit bestimmten Fotos gehabt, wären sie für humanitäre Zwecke eingesetzt worden, Werbung für NGOs beispielsweise.)

    Damals habe ich mir geschworen, Benetton-Produkte NIEMALS zu nutzen, und ich habe mich bis heute daran gehalten. Diese Heuchler sollten und sollen nie auch nur einen Cent an mir verdienen.

  2. anonym sagt:

    Aber mal ganz ehrlich: Wer möchte denn ernstlich von diesem Typen geküßt werden? Da fällt mir nämlich auch spontan ein anderer religiöser Küsser ein, dessen Namen ich hier aus juristischen Gründen nicht nennen werde. Er ist aber durch die Bibel sehr bekannt.

  3. Jörg Kantel sagt:

    Oops! Da habe ich aber wieder dicke Fingerchen gehabt. Danke! Korrigiert …

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