Ein Riß im Reaktorkeller, Radioaktivität im Meer und jetzt der Wind: Meteorologen fürchten, daß er die strahlenden Partikel aus dem AKW Fukushima am Sonntag in die Millionenmetropole Tokio blasen könnte. Auch in deutschen Häfen bereitet man sich auf die Strahlung vor.
Denn: Im Hamburger Hafen werden in der kommenden Woche die ersten Schiffe aus Japan erwartet. In der Innenbehörde der Hansestadt wurde eine Expertenrunde eingerichtet, um alle Behörden auf die neuen Risiken vorzubereiten. Von rund 11.000 Schiffen, die jährlich den Hamburger Hafen anlaufen, kommen etwa 300 aus Japan. Weil das Bundesumweltministerium noch keine Strahlengrenzwerte für Seeschiffe festgelegt hat, orientieren sich die Behörden an Werten, die etwa für Lebensmittel und Flugzeuge gelten. [Spiegel Online]






















