Jetzt brennt im AKW Fukushima auch noch ein Lager mit alten Nuklear-Brennstäben. Sie liegen da so einfach rum. Denn schließlich hat man das Problem der Endlagerung in Japan wie in Deutschland kaltschnäuzig ignoriert. Und das sind nun die Folgen. Sage niemand, das könne nicht auch hierzulande passieren. [Spiegel Online]























Oh, das wird schon noch gesagt werden, dauert nur etwas. Jetzt pausiert man das Thema ja erstmal 3 Monate lang. Danach, so scheint die CDU zu denken, erinnert sich eh keiner mehr daran.
Würde man es ernst meinen, würde man darüber nicht 3 Monate nachdenken müssen. Die Fakten sind schon alle lange bekannt, im Grunde kann man sofort entscheiden. Will man doch aber nur nicht, weil die Fakten noch nie interessiert haben.
Alte Kraftwerke am Ende der Lebenszeit, keine Endlagerung, unzureichende Sicherheitsvorkehrungen, unsichere Zwischenlagerung, unrealistische Kostenkalkulation (aber es ist BILLIG! … weil die echten Kosten ja rausgerechnet sind…).
Solange uns kein Reaktor um die Ohren fliegt, wird wohl so fix nichts passieren. Und selbst dann wars natürlich überraschend. Unvorhersehbar. Passiert ja nur alle 30’000 Jahre. Höchstens.
Die Nachrichtenlage ist zwar unübersichtlich, aber etwas Realität sollte man wahren. Es ist kein Lager alter Brennstäbe, das brennt, sondern das Abklingbecken, in dem die ausgebrannten Stäbe auf transportierbare Temperatur abgekühlt werden. Vorher kann man die nämlich garnicht lagern, weder zwischen noch end.
Und selbst wenn wir unsere maroden Kinderkrebskraftwerke jetzt abschalten, die Brennstäbe werden auch bei uns noch jahrelang im Abklingbecken verbringen müssen, bevor man sie in Castoren packen kann.