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Oliver Lepsius: Guttenberg ist ein Betrüger

Kann ein Mann, der nicht weiß was er tut, Verteidigungsminister sein oder ist er eher ein Fall für die Psychiatrie? Oder sind wir doch einem Betrüger aufgesessen?

Prof. Oliver Lepsius, Staatsrechtler an der Universität Bayreuth und Nachfolger auf dem Lehrstuhl von Peter Häberle, des Doktorvaters unseres angeblich so beliebten Lügenbarons, ist nicht nur verärgert, sondern verdammt sauer. Und womit …??

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46 Kommentare

  1. Michael sagt:

    Ich schau mir das ganze ja aus der Ferne an, und meine Damen und Herrn, das ist schon eine Seifenoper.

  2. Roland sagt:

    Ich stelle etwas Popcorn bereit. Gut, dass ich mich genügend bevorratete ;-)

  3. Karl K. sagt:

    Staatsrechtler, eh klar. Ist bei mir auf der Uni nicht anders gewesen: die Kluft zwischen Theoretikern und Praktikern – fast unendlich weit. Die reinen Elfenbeintürmler sind total entsetzt, die Zivilrechtler, die neben ihrer Kanzlei oder Partnerschaft an der Uni lehren, die sind … amüsiert. Ok, auch in einer Klageschrift oder -Erwiderung zitiert man Präzendenzfälle, Kommentarstellen, Aktenverweise,… aber der große Rest ist sowas von egal. Man hat heute für alles Textbausteine bzw. kopiert was gefällt. Als ob dem Klient, dem Gericht oder dem Gegner kümmern würde, woher das kommt – passen muß es.
    Ist halt blöd, wenn man die Diss. erst schreibt, wenn man schon mehrere Jahre an das wirkliche Leben gewöhnt ist, aber dem Prof. Lepsius ist klar anzumerken, daß er nie auch nur einen Cent außerhalb des Elfenbeinturms verdient hat.

  4. Christian sagt:

    Der gute Prof. Lepsius hat zwei Einschätzungen:
    a) Guttenberg ist ein Betrüger und damit kriminell
    b) Guttenberg hat eine falsche Selbsteinschätzung.

    Da argumentiert er mir aber ein bisschen zu naiv und inkonsistent.
    Naiv, da es sich doch wohl nicht um eine falsche Selbsteinschätzung handelt sondern eher um einen (scheinbar sogar erfolgreichen) politisch-rhetorischen Schachzug: er spielt die Sache öffentlich herunter, spielt das Unschuldslamm weil ihm große Teile der Massenmedien sowieso den Rücken stärken werden (siehe Bild-Zeitung).
    Inkonsistent, weil ein Betrüger doch sehr wohl weiss was er macht und damit keine falsche Selbsteinschätzung hat: das ganze hat Kalkül und der Mann ist kein Fall für den Psychiater sondern für den Strafvollzug.

    Auf die Frage nach den politischen Konsequenzen ist Lepsius leider auch ein wenig vorsichtig und naiv wenn er betont dass er sich “als Staatsbürger” nicht einen Mann mit Eigenschaft b) wünscht in einem hohen politischen Amt. Schärfer hätte er formulieren sollen, dass er sich keinen Mann mit Eigenschaft a) in einem politischen Amt wünscht.

    Wäre schön wenn die Akademiker sich um mehr realpolitisch-argumentative Schärfe bemühen würden in solchen Interviews und weniger im Sinne von “objektiv/vs./subjektiv” als Selbstkarikatur auftreten würden. Der Beginn des Interviews hat schon fast Monty-Python Qualitäten. (ich bin selbst Akademiker)

  5. Bruno sagt:

    Ich habe beim Sehen des Videos angefangen auf den Tisch zu klopfen… kam mir vor wie im Hörsaal ;-)

  6. hartmut sagt:

    dieser herr lepsius sollte sich schämen.er deklassiert nicht nur herrn zu guttenberg sondern auch dessen doktorvater prof.hävele und die gesamte uni bayreuth.wie kann dieser mensch und dann noch von der uni bayreuth das wort lügner in den mund nehmen.jeder mensch gilt als unschuldig.bis er überführt wird.gehört dieser hr.lepsius der spd,den grünen oder den linken an?wäre doch mal interessant das zu erfahren.

  7. hartmut sagt:

    zu meinem kommentar: ich meine natürlich das wort betrüger und nicht lügner

  8. Christoph sagt:

    Das Maß der Empörung über diesen Betrüger zielt wohl darauf ab, die ganze Aufmerksamkeit allein auf den Betrüger zu lenken. Damit werden gleichzeitig systembedingte Fehler aus dem Fokus der Diskussion gerückt und es wird die – möglicherweise – gewollte Aufrechterhaltung des status quo im Wissenschaftsbetrieb gefördert.
    So kommen wir nicht zu einer Diskussion über die Hintergründe. Wer nimmt Einfluß auf die Universitäten? Warum ist dies nötig und möglich? Ist der wissenschaftliche Betrieb wirklich wichtig für die Gesellschaft? Wenn ja: warum hat die Bildungspolitik die Situation an den Hochschulen dann so weit kommen lassen? (Ausstattung, Gebäudesituation, überfüllte Hörsäle, Beschäftigtenverträge, Studiengebühren-HickHack, Bafög, usw usw)
    Die Forschungs- und Bildungspolitik ist so schief wie der Turm von Pisa.

  9. BetaBlogger sagt:

    Staats- und Verwaltungsrechtler Prof. Dr. Lepsius (Uni Bayreuth) muss sich fragen lassen, ob er die Grundrechte (sein Lehrgebiet) nicht mit Füssen tritt! Weiß er nicht was er da tut, wenn er sich so massiv in die Debatte um die zweifellos unsägliche Dissertationsaffäre einmischt? Sind mit ihm die Pferde durchgegangen? Betrug (§ 263 StGB) ist ein Straftatbestand, Plagiieren (noch?) nicht!
    Die Staatsanwaltschaft Hof, bei der eine Anzeige wegen Urheberrechtsverletzung eingegangen war, sieht keinen Grund für die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens gegen zu Guttenberg und wartet nach einer dapd Meldung vom 25.02.2011 das Ergebnis der Untersuchungen der Uni Bayreuth ab:
    „Bereits vergangene Woche hatte die Anklagebehörde erklärt, “dass nach obergerichtlicher Rechtsprechung einzelne Textpassagen eines wissenschaftlichen Werkes nur dann gesondert urheberrechtsschutzfähig sein können, wenn die konkrete Gedankenführung hierin eine eigenständige sprachlich-schöpferische Gestalt gefunden hat, welche das erforderliche Schutzniveau erreicht”. Außerhalb dieses Schutzbereichs unterliege die Übernahme der Gedankenführung fremder wissenschaftlicher Werke nicht der urheberrechtlichen Zitierpflicht“.
    Muss Herr Prof. Lepsius in seinem eigenen Graduiertenkolleg “Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit” etwa nacharbeiten?
    Für andere Jura – Professoren ist der Fall eindeutig: kein Straftatbestand! Welcher denn auch?
    Bis zum Ende der Untersuchungen der Kommission der Universität Bayreuth gilt im Übrigen die Unschuldsvermutung! Man darf sich getrost fragen, was einen Jura – Professor antreibt, der sich, wie die Oppositionspolitiker, der “Verleumdung” bedient (Straftatbestand nach § 187 StGB). Vergleichbare Fälle (Aberkennung des Dr. – Titels) unterliegen auch nicht der Strafgerichtsbarkeit, sondern wurden vor Verwaltungsgerichten entschieden!
    Die Affäre zu Guttenberg wird nun langsam eine Affäre der Verlogenheit von Politikern und Wissenschaftler, die gerne eine andere (politische?) Realität hätten und selbst dazu beitragen, dass Glaubwürdigkeit, Recht, Ehre und Gleichberechtigung unter die Räder geraten.
    Mehr zu den möglichen Hintergründen des hochgekochten Skandals, der ein Komplott sein könnte, findet man im Beitrag: „Verteidigungsminister zu Guttenberg dankt ab – WHH Präsidentin Dieckmann demissioniert“ zu finden auf dem Blog: “Deine – meine – unsere BRD”:
    http://www.unserebrd.de/2011/02/23/verteidingungsminister-zu-guttenberg-dankt-ab-whh-prasidentin-dieckmann-demissioniert/#comments

  10. [...] und einschlägigen Fachleuten könnten zu einer Versachlichung der gegenwärtigen “geisterhaft – wissenschaftlichen” und  “verteidigungspolitischen” Diskussion um den Verteidigungsminister und um [...]

  11. paradoxus sagt:

    Es ist einigermaßen interessant, dass die dümmsten Kommentare, auch hinsichtlich Grammatik und Rechtschreibung, immer von den Pro-Guttenberg-Jubelpersern kommen. Und erst die Argumente: Es täten ja alle, das sei halt die Realität, es gelte die Unschuldsvermutung, das sei ehrlos, es sei ein Komplott, eine Verschwörung, der Mann sei das beste Pferd im Stall, habe ein Rückgrat wie Stahl, sei alternativlos in einer schleimigen Regierung … . Putzig. Dabei konnte mir selbst der kritikloseste Pro-Guttenbergianer bisher nicht erklären, was unseren Ex-BMWi, Ex-Doktoranden und derzeitigen BMdV zu einer so unersetzbaren Lichtgestalt macht? Weder seine politische Leistung (Opel? Kunduz? Entlassung div. Mitarbeiter? Gorch Fock? Bundeswehrreform?), noch seine prä-politische (Geschäftsführer? Journalist? Unteroffizier der Reserve?) sind wohl auch nur annähernd zweifelsfrei ;-)

    Und denen, die gerade maulen, der Herr Professor könne doch deutlicher werden, sei etwas nebulös, würde keine Konsequenzen fordern usf., dem rate ich mal sich öffentlich als Vertreter einer Institution vor die Kamera zu stellen und seine hier als Kommentar gemachten Statements zu wiederholen ;-) Für einen besonnenen Akademiker war Lepsius gnadenlos scharf, der Mann kocht vor Wut. Nur hört er sich eben nicht an wie F. Wagner von der BILD!

  12. Hans-Jörg Melcher sagt:

    Prof. Lepsius lenkt hier nur ab. Zu Guttenberg hat eine Dissertation eingereicht, die nicht wissenschaftlichen Anforderungen entsprach. An einen Einsatz als Verteidigungsminister war damals niemals zu denken. Die Verleihung des Doktorgrades hätte von der UNI versagt werden müssen, wie überall in vielen anderen Fällen, und der Fall wäre erledigt gewesen. Aber die UNI hat die Arbeit weder geprüft noch hat zuGuttenberg diese ordentlich verteidigen müssen. Demzufolge verschenkt die UNI Doktortitel. Wenn das Gang und Gäbe ist, dann ist am System etwas faul und nicht an zu Guttenberg. Hat denn Prof Lespisus bereits die neue Plagiatsoftware installiert ? Wenn nicht, ist er für die UNI sicher untragbar, weil er dann handlungsunfähig wäre. Anders, als es zu Guttenberg als Minister bewiesen hat.

  13. paradoxus sagt:

    Was für eine neue Art funktionalen Analphabetismus’ ist Ihnen denn zu eigen? Schreiben ohne lesen (hören) zu können? Faszinierend. Was kann denn der arme Lepsius dafür? W Wirres Zeug muss man hier lesen ;-)

  14. gret sagt:

    Der Fall von Guttenberg zeigt wieder einmal, um was es in einer
    hypersozialen Welt von höheren Primaten wirklich geht: nicht um Wissenschaft oder Bücher, sondern um Führung, Führung,
    Führung, Führer (“Machiavellische hypersoziale Intelligenz”).
    Guttenberg als geborener “Führer” hat ein perfektes
    hypersoziales Hirn — was “das geBILDete Volk” ja auch spürt.

    Wissenschaft ist letztlich eh nur blosse Technik — der
    Rest ist Rhetorik (siehe Giambattista Vico, 1710).

    Gaddafis Sturz zeigt auch wieder einmal, dass alle Bücher letztlich
    nie funktionieren können (Gaddafis grünes Buch, Guttenbergs Buch, etc.) — bis auf Facebook und Fuckbook, natürlich.
    Darum hat Guttenberg recht.

    Und: nach 2 Jahren ist in der Wissenschaft eh schon alles verjährt (und die Gedächtnisse
    von heute sind SEHR kurz).

    Leider gibt es ja immer noch keine “Gesellschaft” und Zivilisation OHNE Politiker,
    Juristen, Hausärzte, (etc.)…

    Übrigens (auch an Oliver Lepsius): Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Affe vor der Tastatur per Zufall gerade einen Text von Shakespeare eintippt, ist ja auch grösser als Null… (p > 0).

    Allein schon aus diesem Grund wird Guttenberg (als hypersozial perfekter höherer
    Primat) juristisch freigesprochen werden müssen (denn per Zufall hat er gerade unbewusst plagiiert, p > 0) — selbst dann, wenn er den “Dr.”-Titel aus hypersozialen Gründen
    einfach nur als Sprungbrett hypersozialerweise gebraucht (“missbraucht”) hat…

  15. [...] Oliver Lepsius: Guttenberg ist ein Betrüger [...]

  16. [...] hat nun diese Affäre mit dem Job als Minister zu tun? Herr zu Guttenberg erklärt die gravierenden Fehler in seiner [...]

  17. Katharina sagt:

    Ein Hoch auf Prof. Dr. Lepsius! Der Mann hat Hirn und Eier in der Hose. SOLCHE Köpfe brauchen wir in diesem Land.
    @alle, die meinen die Uni ist schuld: In unserem Land, das im internationalen Vergleich mit seiner Rechtssprechung bisher ganz gut war, gilt glücklicherweise immer noch: Der Betrüger ist schuldig, nicht der Betrogene!

  18. Katharina sagt:

    @Hartmut: Der Doktorvater von Guttenberg heißt Häberle, nicht Hävele. Hier kann man sich zu ihm belesen: http://www.sueddeutsche.de/karriere/peter-haeberle-guttenbergs-verzweifelter-doktorvater-1.1065414

  19. Schmurphy sagt:

    Kann ein Mann, der nicht weiss, was er tut, Verteidigungsminister sein?
    Natürlich nicht. Ist aber derzeit in D auch nicht der Fall.
    Da selbst promoviert, erlaube ich mir die folgenden Bemerkungen:
    1. Die Entscheidungsgewalt über Annahme/Ablehnung/Unterstützung des Doktoranden/der Arbeit treffen die beteiligten Professoren.
    2. Bei 450 Seiten und 7 Jahren Dauer hätten Betrugsversuche irgendeinem beteiligten Wesen mit professoraler Macht auffallen können und vor allem:müssen.
    3. Zumindest in faktenbezogeneren Studienfächern (Medizin, Nat.Wiss. etc) sind Artikel aus gängigen Tages- und Wochenzeitungen überhaupt nicht zitierfähig…

    Die Tatsache der nachträglichen Revision spricht für eklatante Mängel im Qualitätswesen der Uni Bayreuth – für die aber nicht KvG verantwortlich gemacht werden kann.

    Bestenfalls versucht hier Herr Lepsius als Trittbrettfahrer, wichtig zu klingen. Sicherlich muss er von der Inkompetenz seines eigenen Institutes ablenken. Da er zur Tatzeit jedoch noch nicht dort im Amte weilte, wäre ein Verweis auf Fehler der Vorgänger der faktenbezogenere Diskurs.
    Die – für einen Professor – beschämende Wortwahl Herrn Lepsius zeugt von seiner enormen emotionalen Beteiligung (oder aber politischen Färbung) – beides keinesfalls gute Ratgeber für einen unabhängigen Wissenschaftler. Fraglich, wie er in diese Position kam – oder hat dies wieder mit der Uni Bayreuth zu tun???

  20. U. Prawitz sagt:

    Also, für mich lehnt sich Herr Lepsius hier sehr weit heraus – denn letztendlich ist die Uni hier ebenso für die Bewertung einer solchen Arbeit verantwortlich. Aber: einer muss wohl immer brennen in diesem Land.
    Letztendlich ist doch nahezu jede Diplom- und Doktorarbeit ein Plagiat, denn von den meisten Professoren wird gefordert, dass möglichst viel zitiert wird. Das ist doch schon ein Wiederspruch in sich.
    Und dann noch die Ansage, ob jemand das Amt ausfüllen kann, der x tut aber in Abrede stellt, dass er x getan hat. Aber Hallo? Besteht aus solchen Leuten nicht die gesamte politische Riege?
    Als die diversen Banken geschrottet wurden, hat kein Mensch den Mund aufgemacht, als sich diverse Politiker durch Aufsichtsratspöstchen am Volk bereichert haben, hat keiner den Mund aufgemacht…
    Für mich ist das alles inzwischen eine moderne Hexenverfolgung, und diese Aussage der Uni Bayreuth enttäuscht mich zutiefst.

  21. Schmurphy sagt:

    Nachtrag:
    Herr Lepsius hat zu einer Zeit studiert, als es in Jura (im Unterschied zu anderen Studiengängen) Gang und Gäbe war, zu Klausuren nicht persönlich zu erscheinen, sondern sich gekaufter Experten zu bedienen.
    Ausweiskontrollen fanden nicht statt.
    Fraglich, inwieweit Herr Lepsius diese Methodik für den Eigenbedarf nutzte – oder aber sich selbst kommerziell für diesen Zweck anbot. Ein Grund mehr, jetzt wadenbeisserisch jedweden Verdacht möglichen Betruges weit von sich, seinem Arbeitgeber etc. zu weisen.

    Man könnte im Gegenzug vermuten, dass es sogar gewollter Bestandteil der juristischen Ausbildung zumindest war, illegale Praktiken auszuprobieren.
    Wie scheinheilig ist es jetzt, qua Bauernopfer (Guttenberg) die Güte der eigenen Institution nachweisen zu wollen!

    Bleibt zu hoffen, dass die Guttenberg-Affäre nicht dazu führt, dass dem Strassenmob die Lynchjustiz an einer Einzelperson erlaubt wird.
    Sondern dass endlich universitätsintern aufgeräumt wird.
    Ich bedauere nur die Absolventen der Uni Bayreuth, der ach so unter den 10 besten. Als vollwertigen Abschluss kann man das dortige Examen jedenfalls nicht mehr werten.

  22. Schmurphy sagt:

    Herr Lepsius hat zu einer Zeit studiert, als es in Jura (im Unterschied zu anderen Studiengängen) Gang und Gäbe war, zu Klausuren nicht persönlich zu erscheinen, sondern sich gekaufter Experten zu bedienen.
    Ausweiskontrollen fanden nicht statt.
    Fraglich, inwieweit Herr Lepsius diese Methodik für den Eigenbedarf nutzte – oder aber sich selbst kommerziell für diesen Zweck anbot. Ein Grund mehr, jetzt wadenbeisserisch jedweden Verdacht möglichen Betruges weit von sich, seinem Arbeitgeber etc. zu weisen.

    Man könnte im Gegenzug vermuten, dass es sogar gewollter Bestandteil der juristischen Ausbildung zumindest war, illegale Praktiken auszuprobieren.
    Wie scheinheilig ist es jetzt, qua Bauernopfer (Guttenberg) die Güte der eigenen Institution nachweisen zu wollen!

    Bleibt zu hoffen, dass die Guttenberg-Affäre nicht dazu führt, dass dem Strassenmob die Lynchjustiz an einer Einzelperson erlaubt wird.
    Sondern dass endlich universitätsintern aufgeräumt wird.
    Ich bedauere nur die Absolventen der Uni Bayreuth, der ach so unter den 10 besten.

    Als vollwertigen Abschluss kann man das dortige Examen jedenfalls nicht mehr werten.

  23. Jan Jannsen sagt:

    Ich finde es interessant wie die Konservativen jede Kritik als “Linke oder grüne Propaganda” bezeichnen.
    Man entlarvt sich so doch nur selbst als “dummer Bildzeitungsleser”.

    Prof. Dr. Lepsius ist ein völlig unabhängiger Professor. Ihm eine politische Färbung zu unterstellen ist an Dummdreistigkeit nicht mehr zu überbieten.
    Natürlich, er wird sicher der “Linken” angehören, vielleicht auch der KPD oder der MLPD.

    Lepsius beschreibt objektiv was geschehen ist. Wunderschön ist die Wortwahl “Collage von Plagiaten”. Es ist nachweislich eine riesige Collage von Plagiaten, dieser Fall ist zu 100% eindeutig.

    Ich stimme Katharina voll zu und zitiere Katharina hiermit: “Ein Hoch auf Prof. Dr. Lepsius! Der Mann hat Hirn und Eier in der Hose. SOLCHE Köpfe brauchen wir in diesem Land.”

    Ich fasse die “Argumente” der Konservativen nochmal zusammen:

    1. Die Uni ist Schuld
    2. Jeder darf Doktorarbeiten fälschen
    3. Alles nur linke Hetze

    Ich wähle Parteien der Mitte. Hätte z.B. Steinmeier eine Doktorarbeit gefälscht, hätte ich ebenso sofort gesagt “Rücktritt”!

    Es ist bemerkenswert wie viele Konservative ihm die Stange halten. “Recht, Ordnung, Anstand” mit einem Mal weggewischt als Tugenden der Union.

  24. efi sagt:

    >> Der Mann hat Hirn und Eier in der Hose.

    Weder noch. Ich denke sein Auftreten war ein profaner Gegenangriff, mit dem er von den offensichtlichen Nachlässigkeiten bei den Modalitäten zur Vergabe des/der Titel ablenken möchte. Ich hege den Verdacht, dass es nicht lange auf sich warten lassen wird, bis man auch Hr. Lepsius den ein oder anderen “Dreck am Stecken” nachweisen wird.

    >> Wunderschön ist die Wortwahl “Collage von Plagiaten”.

    Beeindruckt von der Wortwahl, ohne die wirklichen Ausmaße dieser Hetzkampanie zu verstehen. Eine Kampanie, wie so oft, der Medien – die wie immer glücklich über die neue Headline waren, bei deren Ausbau wieder alle brav mitgespielt haben – und natürlich eine Kampanie der Politiker der jeweiligen Opposition, die sich wie immer für keine Wortwahl zu schade waren, wenn es nur darum geht eine Figur aus dem gegenüberliegenden Lager zu denunzieren.

    Das er plagiatiert hat steht außer Zweifel. Dass dies ein großer Fehler war auch. Er hat dafür bezahlt, mit seinem Titel. Da der Tatbestand aber kein Strafbestand ist, erachte ich die Bestrafung als ausreichend. Ihm Systematik, Betrug oder Verleumdung vorzuwerfen halte ich für einen deutlich schwerwiegenderen Fehler – da diese Vorwürfe beim besten Willen nicht beweisbar sind. Aber um die Beweise geht es – wie sooft – leider nicht.

    Ich finde es ekelhaft wie Menschen (?) in solchen Fällen Ihren „Dolch“ ziehen und immer wieder zustechen bis der Andere – längst schon am Boden liegend und um Gnade bittet – sein letztes Röcheln von sich gibt. Erst dann kommt die Bestie wieder zur Ruhe. Und Tags drauf wieder in die Kirche geht, betet und gelobt sich an die 10 Gebote zu halten.

  25. Mathematiker sagt:

    @Hartmut

    Wer, wenn nicht Professor Lepsius sollte den Fall beurteilen?

    Da Sie offenbar die Einleitung nicht angesehen haben: Tun Sie es, legen Sie den FAZ-Artikel daneben und Sie werden feststellen, man muss kein Doktorvater und nicht mal Jurist sein, um diese Dreistigkeit beurteilen zu können.

    @efi: Ich finde es “ekelhaft”, wie Sie “Verdacht hegen”.

  26. efi sagt:

    @Mathematiker

    … meinen letzten Absatz leider nicht verstanden. Wie auch.

  27. Leser sagt:

    Ich sehe das Interview zum ersten mal und bin froh, das jemand mal Klartext gesprochen hat. Wider der BILD-Meinungsmache. Wider der “Ich-sitz-das-mal-aus”-Mentalität Kohl`scher Schule. Wider der Überheblichkeit der politischen Kaste.

  28. Mathematiker sagt:

    @efi
    Nicht verstanden? Wie auch? Eben.
    Guttis Einleitung nicht gelesen? Klar, wie auch.

  29. Leser sagt:

    zitat von http://twitter.com/randow:
    “Und was blendete das ZDF zur Programmänderung nach Guttenbergs Rücktritt ein? “Reich und Schön entfällt”. ”

    :D

  30. Dieter Braune sagt:

    Betrachten wir den Vorfall “Guttenberg” mal nüchtern: Entweder war oder ist zu Guttenbergs Plagiat so hervorragend, daß es keiner der Prüfer mit den zum Zeitpunkt der Prüfung zugängigen Mittel feststellen konnte; oder die Prüfer /wollten / haben / nicht geprüft; — und dann sind die Prüfer mindestens genau so zu verurteilen wie zu Guttenberg.

  31. heinrich sagt:

    Ich möchte zu den Hasstiraden einzelner Foristen keine Stellungnahme abgeben. Eines jedoch ist sicher, wer so leichtfertig wie die derzeitigen “Saubermänner ” Lepsius, Lauterbach usw. mit Menschen, nicht mit den Fakten umgehen, hat es nicht verdient noch der Menschlichkeit das Wort reden zu dürfen. Sie sollten sich diesbezüglich schämen, einfach nur schämen!
    Was war denn 2007 mit dem ” Saubermann” Prof. Dr. Karl Lauterbach als ihm vom Landgericht ” Zitatverfälschung ” mit einer einstweiligen Verfügung des
    Hamburger Gerichts verboten wurde? In einem Gastbeitrag des SPIEGEL hatte er einen ” Abgrund der Abneigung gegen Patienten” entdeckt und als
    Beleg dafür einen Leserbeitrag aus dem Forum des Online-Nachrichtendienstes www. facharzt.de zitiert, allerdings verschwiegen, dass der Autor diesen klar als Satire gekennzeichnet hatte.
    Hatte ich es richtig verstanden Herr Lauterbach, was Ihnen Dr.med.Bernd Guzek vorgehalten hat: ” Von einem Wissenschaftler sollte man erwarten,
    dass er sauber zitiert und nicht Zitate mutwillig so verfälscht, dass sich deren
    Inhalt ins Gegenteil verkehrt!” Schon vergessen, Herr Wissenschaftler?
    Wer sich so, und Prof. Lepsius wird man dieses auch noch spüren , in der Öffentlichkeit äußert, sollte zuerst einmal vor seiner “eigenen Haustüre ” kehren und dann mit ” Steinen ” werfen.
    Aber was soll’s: Wo gilt in der Bundesrepublik noch ” Gleiches Recht für alle “?
    Was war denn mit Fischer, mit Ströbele, usw. usw.
    Meine Forderung besteht jetzt darin, dass alle – und das müsste doch ein ge-
    fundenes “Fressen” für unsere Medien sein – aber auch alle, Doktorarbeiten
    auf den Prüfstand kommen und dann wird man sehen, was davon noch übrig
    bleibt. Manch einer sollte sich schon mal darauf vorbereiten! Die Uni-Bayreuth hat sich selbst doch das größte Armutszeugnis ausgestellt, nicht wahr Herr Prof. Lepsius? Sassen da vielleicht “Bestechliche” oder ” unfähige Doktorväter ” und, und und haben “geprüft ” und was kostete ” summa cum
    laude”?
    In der Sache hat man Recht, aber im Umgang mit dem Menschen Guttenberg
    und seiner Familie ist und war Unmenschlichkeit an der Tagesordnung. Armes, armes Deutschland!!

  32. Beurlaubung von "Lapsus" sagt:

    Kann es sein, dass der TV-Komiker Lepsius beurlaubt wurde, habe auf der
    Internetseite der Uni Bayreuth mal kurz rein geguckt.

  33. Jörg Kantel sagt:

    Professor Lepsius ist zur Zeit (2010/2011) Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin — eine hohe akademische Auszeichnung — und deswegen beurlaubt. Kann man sich mit ein bißchen Intelligenz auch selber ergooglen, statt dumme Gerüchte in die Welt zu setzen.

  34. Schmurphy sagt:

    re: Lepsius:
    Wohl seine Belohnung.
    Wowereit und Konsorten?

    Aber ernsthaft:
    1. Menschlich hat – auch Herr Lepsius – auf ganzer Ebene versagt.
    2. Vorverurteilung in der Öffentlichkeit ist m.E. ein Straftatbestand. Nach Deustchem wie nach Eropäischem Recht.

    Wo und wie kann ich Anklage erheben? Auch für den Fall, dass öffentliche Organe es nicht tun wollen?

  35. Rudolf Grimm sagt:

    Da schlägt offenbar ein Jurist Oliver Lepsius um sich, um seine eigene Haut zu retten.
    Wie unterbelichtet ist eigentlich der Doktorvater und Dotkorvater -Nachfolger
    wenn er bei seinem hohen Wissensstand, den er eigentich haben sollte, über 200 Plagiatete nicht erkennt?
    Dieser Mann müßte als erster seinen den Hut nehmen, denn er hat faktisch den Dr. Titel ungeprüft vergeben. Es wäre sehr ehrenhaft wenn Herr Lepsius sienen Professorentitel wegen Unfähigkeit zürückgeben würde.
    Anstatt dessen führt er sich hier als Richter mit Vorverurteilungen auf.
    Aber das ist natürlich verständlich wenn man auf das Prüfungsniveau des vergebenen Dr. Titels and zu Guttenberg denkt.
    Der Staat leistet sich offensichtlich eine ungeprüfte Professorenetage- man ist ja gerne elitär unter sich und hält die Wissenschaft für das Allheilmittel.
    Wie jedermann weiß, ist Titel nicht gleich Dr. Titel.
    Da hatte wohl Guttenberg Pech mit seinen unfähigen Doktorvätern.
    Verantwortlich sind hier allein diese Herren, denn ohne die Verleihung des Dr. Titels durch sie, an zu Guttenberg, gäbe es diese “Affäre” gar nicht.

  36. Jörg Kantel sagt:

    @Rudolf Grimm (und andere): Könnt Ihr eigentlich nicht lesen oder kleistert Euch Eure verquere Ideologie völlig das Hirn zu? Oliver Lepsius war nicht der Doktorvater des Lügenbarons, der hieß Häberle und ist emeritiert. Professor Lepsius ist »nur« der Nachfolger auf seinen Lehrstuhl. Er hat also mit dem Lügenbaron eigentlich nichts zu tun und ist daher ohne befangen zu sein zur Kritik berechtigt.

  37. Schmurphy sagt:

    Ich möchte ja hier nicht Gastreht unlauter missbrauchen…
    Selbstverständlich ist L zu Kritik berechtigt. Im ZDF-Video tat er dies ja auch etwas angemessener. Aber im B3-Interview hat er dann doch gelinde gesagt überzogen.

    Versuchen wir’s mal so (in der Juristerei wird ja gerne mit solchen Vergleichen gearbeitet):

    Wenn L Geschäftsführer einer Recyclingfirma B würde, und sein Vorgänger H hätte ohne Bedenken, quasi aus einem über 7 Jahre der Golffreundschaft gewachsenen Vertrauen, dem Energieversorger K seinen Müll abgenommen und diesen vermeintlich legal irgendwo verbuddelt oder in die Nordsee verdünnt, und jetzt kommt raus, dass da auch ein bisschen Restplutonium aus friedvoll verfeuertem Spaltmaterial wäre, gäbe es wohl ein Problem.

    1. Frage:
    Hätte H prüfen müssen?
    Welche Folgen hätte L zu tragen? Welche das Unternehmen B?

    2. Frage bzw. Fallvariante 1:
    In Einzelfällen wird Recyclingfirma B zu einem gewissen Prozentsatz mit Problemabfällen beliefert. Darunter sind auch radioaktive Substanzen. B muss solche Lieferungen ablehnen, da illegal.
    Beantworten Sie dieselben Fragen wie unter 1.
    Zusätzlich: Welche Vorgehensweise vermuten Sie seitens der Exekutive (hier: Gewerbeaufsicht), falls L jede Verantwortung von seiner Unternehmung weist?

    Bonuspunkte gibt’s für die 3. Frage:
    Wie wäre der Fall 1 zu werten, wenn K wiederum selbst kein Energieversorger, sondern nur eine vorgestellte Sammelstelle für verschiedene Energieversorger wäre, und seinerseits dieselben Sorgfaltspflichten verletzt hätte wie in 1?

    Viel Spass bei der Bearbeitung.
    Sie haben 7 Jahre Zeit!

  38. Walter sagt:

    Die ganze Diskussion wird hier ja sehr emotional geführt.
    Ich denke Hr. Guttenberg hat bestimmt irgentwo abgeschrieben.
    Man sollte es halt umformulieren und das die Aussagen ihren Sinn behalten.
    Hr. Lepsius werfe ich vor nicht diplomatisch mit seinen Aussagen zu sein. Und ich denke das er es aufgrund seines Fachwissens besser wissen müsste.
    Ich bin mir sicher das Hr. Lepsius die Arbeit von Hr. Guttenberg ausgezeichnet beurteilen kann, aber er darf sich nicht soweit aus dem Fenster legen mit Worten der
    Beschuldigung, bzw. der Vorverurteilung.
    Ich denke das er in Zukunft bestimmt ein paar Steine in den Weg gelegt bekommt.
    Auf jeden Fall hat er sehr Polarisiert.

  39. Christoph P sagt:

    Seltsam, für wie böse Herr Lepsius hier gehalten wird, und mit welchen Mitteln.

    Völlig aus der Luft gegriffene Verdächtigungen (»Fraglich, inwieweit Herr Lepsius diese Methodik [andere die eigenen Arbeiten schreiben zu lassen] für den Eigenbedarf nutzte«), Unterstellungen eines »Bauernopfers« um den Ruf der Uni zu wahren (als wäre zuerst die Uni in die Kritik geraten und würde sich nun auf Kosten des wehrlosen Barons rehabilitieren) bis hin zur Feststellung, im Umgang mit Guttenberg und Famlie sei »Unmenschlichkeit an der Tagesordnung«. Dabei hat doch Prof. Lepsius nur ausgesprochen, was viele (mich eingeschlossen) denken.

    »Für mich steht ausser Frage, dass wir einem Betrüger aufgesessen sind.« Was gibt es daran auszusetzen? Wenn ich gegen Vorkasse etwas bestelle, nur als Beispiel, und bekomme die Ware nicht, und der Händler ist unter der angegebenen Adresse nicht zu erreichen, dann kann ich (als Opfer) doch ohne weiteres die Meinung kundtun, dass _für mich_ ausser Frage steht, dass ich einem Betrüger aufgesessen bin.

    Dass endlich mal jemand in der Öffentlichkeit zu Guttenbergs merkwürdige Strategie kritisierte, sich in dieser Sache als »nicht Herr seiner Sinne« darzustellen, war mir eine Genugtuung. Das ist für mich das eigentlich Skandalöse an dem ganzen Fall. Bis zu seinem Rücktritt hat er immer nur von »Fehlern« gesprochen und niemals eine Absicht eingeräumt. Die Hälfte des gesamten Textes sind offenbar aus anderen als zu Guttenbergs Federn geflossen, und das soll »aus Versehen« geschehen sein? Das war die ganze Zeit nicht glaubwürdig, d.h. noch im »Eingeständnis« von »Fehlern« (mit dem er sich ja vor dem Bundestag wiederum als Vorbild aufbauen wollte), noch in seiner Rücktrittsrede steckte die Lüge und die _absichtliche_ Täuschung des Publikums.

    Ein Kommentar noch zu U. Prawitz, weil mir sein Kommentar typisch zu sein scheint für das Niveau, auf dem teils argumentiert wird: »Letztendlich ist doch nahezu jede Diplom- und Doktorarbeit ein Plagiat, denn von den meisten Professoren wird gefordert, dass möglichst viel zitiert wird. Das ist doch schon ein Wiederspruch in sich.« An diesen beiden Sätzen ist so ziemlich alles falsch. Diplom- und Doktorarbeiten werden nicht dadurch Plagiate, dass in ihnen zitiert wird. Zum Plagiat werden sie, wenn man die Anführungszeichen im großen Stil wegläßt und suggeriert, das Abgeschriebene seien die eigenen Gedanken. Auch fordern Professoren jedenfalls nach meiner Erfahrung nicht, dass »möglichst viel« zitiert wird, sondern sie verlangen – im Sinne der Wissenschaft zu recht -, dass man sich mit dem Forschungsstand auseinandersetzt und diese Auseinandersetzung auch dokumentiert. Das bringt die Notwendigkeit von Zitaten oder Paraphrasen mit sich. Und deshalb ist das auch kein Widerspruch in sich, höchstens ein Mißverständnis auf seiten des Vorposters. Die eigene gedankliche Leistung ist eine Leistung in Bezug auf und in Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen anderer.

  40. "Uni gegen Uni" sagt:

    bis jetzt läuft es ja noch planmäßig, Gutti ist weg, mal schaun`n wenn alle Dr.-Arbeiten der aktuellen Professoren im Internet auftaufen, ich hoffe Sie werden ebenfalls so fair behandelt, keine Hetzjagd, keine Vorverurteilung, wie es auch bei Gutti war. Hoffentlich werden nicht unnötiger Weise wieder die Gerichte bemüht, es gibt ja sonst nichts zu verhandeln.

  41. brainOnaut sagt:

    @efi:
    “..Das er plagiatiert hat steht außer Zweifel. Dass dies ein großer Fehler war auch. Er hat dafür bezahlt, mit seinem Titel. Da der Tatbestand aber kein Strafbestand ist…”
    hallooooo, schnecke: er hat u.a. eine “URHEBERRECHTSVERLETZUNG” begangen!
    das ist STRAFBAR! juhu, kuckuck pöse raubkopierer & so…
    un-ver-rück-bare werte der konservativen.
    & red hier UM GUTTES WILLEN nicht von “dolchen” die die pöse presse dem “am boden liegendem” “immer wieder” rein”stechen”.
    geht´s dir zu gutt? geschichtsunterricht & so?
    hallo? jemand zu hause?

  42. Mal gucken ob die BILD Zeitung Ihre Meinung gegenüber Karl-Theodor zu Guttenberg noch ändern wird und auch in die Hetzjagd der allgemeinen Medien mit einsteigt. Ich will nicht das das das Ende seiner politischen Karriere ist und wir Ihn doch noch als Merkels Nachfolger demnächst begrüßen dürfen. Egal, und der gute Herr Professor Lepsius der Guttenberg vor allen Leuten als Lügner bezeichnet, währe mal interessant welcher Partei er angehört, der SPD,den Grünen oder den Linken? Ich denke zwar auch das Herr Guttenberg sich genauso viel Wissen im Vergleich zu seinem Doktortitel auf solchen Webseiten wie hauslehrer.de erarbeiten hätte können – aber was zählt ist ja nicht die Theorie sondern die Praxis. Und dort ist er mit seinem Charisma und brillantem Verstand eben besonders gut gewesen.

  43. [...] trat am Ende ein offensichtlicher Realitätsverlust zu Tage, bei Mixa durch Alkohol verursacht, bei Guttenberg durch adelige Hybris, den die Medien zuvor nicht bemerkten, obwohl es in beiden Fällen nicht an Hinweisen mangelte. Nur [...]

  44. [...] trat am Ende ein offensichtlicher Realitätsverlust zu Tage, bei Mixa durch Alkohol verursacht, bei Guttenberg durch adelige Hybris, den die Medien zuvor nicht bemerkten, obwohl es in beiden Fällen nicht an Hinweisen mangelte. Nur [...]

  45. BetaBlogger sagt:

    @ paradoxus Kommentar vom 27.11.2011

    Leider völlig daneben! Es geht nicht um jubelnde Perser, sondern um den “SPD-KGB” und ihre Helfershelfer, die mit undemokratischen Mitteln ihre Mitmenschen an der Nase herumführen wollen.
    Um die unlauteren Aktivitäten eines Dr. Fischer-Lescano und Martin Heidingsfelder aktivieren zu können, benötigt man eben eine kleine unsaubere Doktorarbeit, die außer der Uni Bayreuth niemandem geschadet hat und einen Bundespräsidenten, der nicht vor der BILD (Instrument der deutschen Pressefreiheit) zu Kreuze kriecht.
    War natürlich ziemlich blöd, aber nicht so sehr wie diese paradoxen Kommentare…

  46. [...] trat am Ende ein offensichtlicher Realitätsverlust zu Tage, bei Mixa durch Alkohol verursacht, bei Guttenberg durch adelige Hybris, den die Medien zuvor nicht bemerkten, obwohl es in beiden Fällen nicht an Hinweisen mangelte. Nur [...]

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