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Ungebildeter Verschwörungstheoretiker

Michael Seemann (mspr0) ist ein armes Schwein. Er spricht nur Englisch, die Sprache der Inselaffen Kulturimperialisten, nicht aber die Sprache der wirklich Gebildeten (Latein und attisches Griechisch — in meiner Generation lernte man das noch auf dem (humanistischen) Gymnaisum). Und so hat er sich den Frust von der Seele geschrieben. Man kann dies als Aufschrei eines Unterprivilegierten zur Kenntnis, aber nicht Ernst nehmen.

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23 Kommentare

  1. Will Sagen sagt:

    Es hat schon seinen Grund, weswegen er Seemann und nicht Sehmann heißt…

  2. mspro sagt:

    Leider hilft dir anscheinend all deine humanistische Bildung nicht dabei, meinen Text zu verstehen. Oder hindert sie dich daran? Schade jedenfalls.

  3. Oliver sagt:

    Ich schalte bei einem derartigen Text schon ab, wenn ich über Nonsense wie “kulturelle Meme” stoße. Ein Freund drückte es mal derart aus, “es ist Kulturwissenschaft ohne Menschen, die selbsternannte Nerds auch mal verstehen.”

  4. Karsten sagt:

    So oft, wie der Verfasser dieses – ähm – »Artikels« das Wort »Elite« bemühen muss, um sich der Bedeutung seiner Gedankensauce klarzuwerden, so wenig hat er vorher nachgedacht. Hätte er mal lieber.

    Lokal ist also egal, regional sowieso und Deutschland gilt ihm nichts. Sich aber mit den »Eliten« anderer Länder solidarisch zu fühlen, die aus eben lokalen, regionalen oder auch nationalen Beweggründen zum Aufstand blasen, das findet er nerdigerweise sowas von toll und modern. Das ist doch aber aus der Sicht der dort Heimischen ebenso provinziell und so Neunziger?

    Kann es sein, dass Herr Seemann einfach seinen sozialen Kompass verloren hat? Wo er eine Verschwörung sieht, mag es vielleicht nur an einem fehlen – dem Durchblick seinerseits auf das, was ihn umgibt. Er tut mir leid. Gebildete Mittelschicht, tss. Bildung schließt eben nicht nur Bildung ein. Kein Wunder, dass Deutschland vor die Hunde geht im Angesicht solcher ichbezogenen Sozialphobiker.

  5. [...] Ungebildeter Verschwörungstheoretiker «Man kann dies als Aufschrei eines Unterprivilegierten zur Kenntnis, aber nicht Ernst nehmen.» Der Schockwellenreiter zu Seemann aka mspr0. Wo von Kultur geschwafelt wird und Meme zur Erklärung dieser herangezogen werden, dort ist so oder so nicht viel an Substanz zu erwarten. Die Kultur hats heute schon schwer. [...]

  6. GrooveX sagt:

    das credo ist einfach:

    ich bin die made
    und du bist der speck

    nein, ähm…

    du bist der apfel
    ich bin der wurm

  7. Jörg Kantel sagt:

    @mspr0: Ich lese als Mitarbeiter eines geisteswissenschaftlichen Instituts jede Woche dutzende solcher Texte und glaube daher, daß ich in der Lage bin, Substanz von getretenem Quark zu unterscheiden.

  8. Peter Shaw sagt:

    Und warum? Pöbeln ist ja in Ordnung. Andere Meinungen erst recht. Jedoch fehlt diese in dem Text. Vielleicht hast du beim lesen der dutzende von solche. Texten die eigene Meinung verloren…? Nur so eine These.
    Komisch das ein so nicht ernstzunehmender Beitrag hier auftaucht, sieht mir bissel unfertig aus. Part 2 nachdem mehr nachgedacht wurde würde mich erfreuen.

  9. Carsten sagt:

    Um mal ix zu zitieren:

    es gibt leute, die von ihrem eigenen pessimismus so erregt werden, dass es sie tief befriedigt. pessimismus-onanisten sozusagen. oder nöl-wichser.

  10. GrooveX sagt:

    mspro,
    um einen text zu verstehen, ist es manchmal nötig, seine fehler verständlich zu machen.

    du hast dich also von der deutschen kultur und sprache verabschiedet, denn
    “…All das weiß man und hat es ad Akta gelegt”. english, international bist du geworden in “Amsterdam, Berlin, Jarkata, Istanbul, San Fransico”.

    trotz allem weisst du sicher, was ein lapsus linguae ist, oder? wer ad acta mit k schreibt, beweist seine kleinbürgerlich deutsche verfasstheit, er widerlegt sie nicht. auch dann nicht, wenn er explizit auf rechtschreibung zu pfeifen vorgibt, was ja nun überhaupt nicht stimmt. bourdieus verwendung des begriffes allodoxie ist dir sicher geläufig.

    der schockwellenreiter hat einfach recht.

  11. Rainersacht sagt:

    Zu viel Aufmerksamkeit für einen in Deutschland weltbekannten Wichtigtuer.

  12. LH sagt:

    Die Substanz seines Textes ergibt sich mir nicht so recht, vielleicht kann mich jemand aufklären. Wie kann man eine abgrenzende Elite sein, wenn der Zugang zum “Elitären Raum” (Internet) für jeden günstig und leicht möglich ist? In meinem Bekanntenkreis findet sich keiner der kein Internet hat, wenn er es haben wollte (auch HartzIV Empfänger).
    Wie kann zudem eine Sprache trennend sein, die jedes Kind spricht, das in den letzten 30 Jahren in Deutschland geboren wurde? (oder zumindest die Chance hatte es zu lernen, wer nicht lernen will, will eben nicht). Von den vielen Jahren in einem Teil von Deutschland davor ganz zu schweigen.

    Mir erscheint dies wie eine ganz normale Entwicklung. Auch Deutschland ist doch schließlich, weder sprachlich noch kulturell, aus dem nichts entstanden.

    Geht es hier nur darum, das Veränderung Spannungen erzeugt?

  13. name sagt:

    Erst wollte ich den Text nicht lesen, da er einfach zu lang ist. Sorry. Aber die Kommentare hier habe dann mein Intresse geweckt ;-)

    * will mitmach beim nörgeln * ;-)

  14. [...] dazu: – Jung, gebildet, fern der Heimat. Eine Replik auf Michael Seemanns Verschwörungs-Text – Ungebildeter Verschwörungstheoretiker Schön [...]

  15. dieter sagt:

    LH sagt:
    14. Februar 2011 um 09:43

    Wie kann man eine abgrenzende Elite sein, wenn der Zugang zum “Elitären Raum” (Internet) für jeden günstig und leicht möglich ist? In meinem Bekanntenkreis findet sich keiner der kein Internet hat, wenn er es haben wollte (auch HartzIV Empfänger).

    Blöd nur, dass derjenige ohne Internet Dir nicht antworten kann.

    Überhaupt was habt ihr für hinterrangige Probleme: Frau Lierhaus vom ZDF verdient seit gestern 450.000 € im Jahr/brutto.

  16. Andi sagt:

    “.. nicht aber die Sprache der wirklich Gebildeten (Latein und attisches Griechisch ..”
    Da bin ich mal wieder froh das (Aus)Bildung nicht viel mit Intelligenz zu tun hat denn sonst müsste ich mich am Ende noch schämen ;-)

  17. LH sagt:

    @Dieter:

    “Blöd nur, dass derjenige ohne Internet Dir nicht antworten kann.”

    Nun, wie gesagt, das Internet ist doch heute wirklich fast für jeden erreichbar. Wenn 90% der Menschen sorgenfrei Internetzugang erhalten könnten (aber es wollen ja gar nicht alle), wie kann es dann eine Elite sein?

    Heute dürfte die Kosteneinstiegsgrenze fürs Internet bei um die 8 EUR im Monat liegen, wenn nicht gar darunter (Komplettpreis ohne Hardware, keine weiteren Kosten wie Anschlussgebühren usw. ). Das ist der Preis ab dem es mobile Surfflatrates für Handys gibt. Und Handys dürften nicht das Problem sein, die gibts, dank schnellen Generationswechsel, praktisch tonnenweise gebraucht, im Müll, ausgemustert von bekannten usw.

    Also kurz um: Wie elitär ist etwas, das so günstig zu haben ist? Das sind 2 Zigarettenschachteln. Nicht viel.

    Wenn man DSL nutzen will, kann man die Leitung ja z.B. auch mit anderen Teilen. Machen viele. Dann sinkt der Preis dort auch deutlich. Bei 3 Nutzern sind es dann ab 7 EUR.

    Dafür bekommt man das 08/15 Wissen der Welt ;)

    Also am preis kann es nicht scheitern. Und wenn es daran scheitert, dann haben diese Menschen gerade ganz andere sorgen und Nöte, als auf dem Datenhighway abgehängt zu werden.

    Wenn der Text den so gemeint war. Den Teil mit der Sprache verstehe ich immer noch nicht ganz. Wie kann man bei etwas abgehängt werden, das man praktisch kostenlos lernen kann? Nur weil man es nicht macht/will?

  18. micha sagt:

    hat man dir auf dem (humanistischen) Gymnaisum nicht beigebracht auch die sorgen der schwächeren ernstzunehmen… ein solch armseeliges arrogantes denken schick sich nicht für einen gebildeten

  19. Oliver sagt:

    @LH alleine deine Denkweise ist arrogant. Du redest von der Merkelschen Verbreitung des Netzes, die so gar nicht haltbar ist, in anderen Ländern schon gar nicht, du redest von “8€” als wären diese Peanuts und vergleichst diese arroganterweise mit Zigarettenschachteln – gemäß dem Motto man könne diese Kosten wohl mit einer “Sucht” kompensieren.

    Kurzum: von was redest du eigentlich?

    >Also am preis kann es nicht scheitern.

    Dir fehlt die Bodenhaftung.

    >Wenn der Text den so gemeint war.

    Ja, das nennt man dann auch Kontrollverlust.

  20. LH sagt:

    @Oliver:
    Gut, dann sage mir warum es an 8 EUR scheitert (oder gar weniger), und das diese 8 EUR das Problem sind, und nicht die 80 anderen Gründe warum diese Menschen in Sorgen und Nöten leben. Ist das fehlende Internet dort das Problem oder die mangelnden Sprachkentnisse? Oder nicht eher die vielen Dinge die vorher passierten, und am Ende in die Not geführt haben?

    Und ja, ich kenne genug Menschen in eher schwierigen Lebensituationen, die dennoch über Internet verfügen. Es scheitert eben nicht am Geld in solchen Situationen. Viele sagen sie bekommen viel für das wenige Geld. Wo sonst kann man ohne weitere Kosten so gut in Kontakt mit Menschen auf der ganzen Welt kommen, seine eigenen Zukunftschancen so deutlich verbessern, so viel Lernen? Wo sonst ist man so günstig aktiv am Leben anderer beteiligt (z.B. über Facebook, auch wenn ich es selbst nicht mag).
    Die, welche es sich wirklich nicht leisten können, nutzen das Internet z.B. über Nachbarn (W-Lan sei dank). Oder nutzen es, wenn sie bei Freunden zu besuch sind. Auch das geht problemlos, meine Leitung wurde schon öfters so genutzt.

    Und wer eben lieber raucht, soll das tun. Aber das ist dann die Entscheidung jedes einzelnen. Selbstzerstörerisch waren Menschen schon immer. Wer lieber seine Sucht pflegt (aufhören ist schwer, ist mir bewusst), als seine Möglichkeiten auszuschöpfen, der hat ja auch das Recht dazu. Aber deswegen sind doch nicht die anderen Schuld. Ich kann dir sagen das ich BEWUSST nicht angefangen habe zu rauchen. Daher habe ich bei solchen Themen vielleicht weniger Verständiss als andere, die sich in ihrem Leben schon einmal für das Rauchen entschieden haben. Sei es auch aus Gruppenzwang.

    Hass mich dafür, aber ich glaube daran das am Ende jeder seines eigenen glückes Schmied ist. Manche haben es leichter, gar keine Frage, anderen wird übel mitgespielt. Nicht jeder hat die gleichen Chancen. Aber wirklich zu einem Ziel bringt man sich am Ende eben doch nur selbst.
    Die Gruppe an Menschen, die absolut keine Chance haben 8 EUR fürs Internet aufzubringen oder die Zeit für einen Besuch in öffentlichen Einrichtungen zur Weiterbildung (z.B. Bibliotheken) haben, dürfte selbst unter HartzIV Empfängern eher gering sein. Geben wird es sie, keinen Zweifel.

    Deine Antwort bezüglich Kontrollverlust kann ich übrigens nicht ganz in Zusammenhang mit dem Quote setzen. Was meinst du damit?

    P.S.: Die 8 EUR sind wie gesagt nur das günstigste was mir spontan eingefallen ist. Gut möglich das es sogar günstiger geht, oder das nicht jedem diese 8 EUR-Möglichkeit zur Verfügung steht. Ich glaube aber das für die Mehrheit der Menschen dies in etwa der günstigste Einstiegspreis ist und eine sinnvolle Diskussionsbasis ist.

  21. dieter sagt:

    LH ich bin es noch mal. Du schreibst:

    LH sagt:
    14. Februar 2011 um 17:03

    Heute dürfte die Kosteneinstiegsgrenze fürs Internet bei um die 8 EUR im Monat liegen, wenn nicht gar darunter (Komplettpreis ohne Hardware, keine weiteren Kosten wie Anschlussgebühren usw. ). Das ist der Preis ab dem es mobile Surfflatrates für Handys gibt.

    8 €, wo? Und: Du meinst der Hartz IV’ er soll sich ein Handy kaufen und damit z. B. das Angebot vom Schockwellenreiter ansurfen?

  22. Oliver sagt:

    @LH

    >Und ja, ich kenne genug Menschen in eher schwierigen Lebensituationen, die dennoch über Internet verfügen. Es scheitert eben nicht am Geld in solchen Situationen.

    Ich bleibe dabei, dir fehlt die Bodenhaftung. Darüber hinaus hat es Dieter zuvor bereits ansatzweise beantwortet. Dazu kommt noch, das ein Computer vorhanden sein muß usw.

    Vorteile, Vorteile … mir ist dies alles bewußt. Ich zähle mich ebenso wie mspr0 zu einer Elite und gehöre dieser gar frühen 80ern an, nur bin ich keineswegs stolz darauf. Ich habe fortwährend mit Menschen zu tun, die auch über fünf Euro nachdenken müssen, Menschen denen die Kenntnisse fehlen, die technischen Vorrausetzungen, etc. pp.

    Ich gehe nicht mit der “Elite” morgens zum Brunch und diskutiere mit einem Croissant in der Hand über ein iPad gebeugt die Zukunft der Unwürdigen, die daheim zum Frühstück in der früh eventuell Radio hören, die Brote schmieren und ganz bieder von “9 to 5″ ihrer Arbeit nachgehen.

    Ich sehe dies auch nicht als Voraussetzung an, ich sehe das Netz als weitere Möglichkeit, neue Wege zu beschreiten. Ich beobachte jedoch auch mit Erschrecken, wie Arme und Reiche sich immer weiter auseinander bewegen und ebenso die sich stetig erweiternde digitale Kluft in der Gesellschaft. Dann wiederum lese ich diese Tagträume und wie daraus eine Gesetzmäßigkeit abgeleitet wird.

    >Hass mich dafür, aber ich glaube daran das am Ende jeder seines eigenen glückes Schmied ist.

    Nein den Gefallen werde ich dir nicht tun, denn meine Sozialisationerfolgte auf andere Art und Weise. Homo homini lupus trifft es dann doch wohl eher.

  23. anonym sagt:

    Bin spät dran mit einem Kommentar hier, aber sei’s drum.

    Zwei Irrtümer werden in den Kommentaren fortgeschrieben. Der erste ist, daß man glaubt, fast jeder irgendwie bedeutende oder intelligente Mensch in Deutschland hätte einen privaten Internetanschluß. (Und wer keinen hat, kann es sich finanziell nicht leisten.) Davon stimmt nichts.

    Der zweite lautet, jede Person hierzulande ab einem bestimmten Alter beherrscht die englische Sprache (auch noch gut!). Dabei ist eine Mehrheit der Deutschen JEDEN Alters heute nicht einmal in der Lage, ein wirklich fehlerfreies Deutsch zu schreiben, von anderen Sprachen ganz abgesehen. Daß das so ist (wie von mir behauptet), kann man, wenn man will bzw. wenn man die Gelegenheit dazu hat, fast jeden Tag des Jahres erleben.

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