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Berliner S-Bahn-Chaos

Holzbänke in der S-Bahn

Ein Bild aus einer längst vergangenen Zeiten. Da hatte die S-Bahn zwar noch Holzbänke, aber sie fuhr. Heute gibt es so etwas nur noch im Märchen Museum. [Photo: Gabriele Kantel]

Rot-roter Senat droht der S-Bahn — mit Wattebäuschchen. Währenddessen geht das S-Bahn-Chaos unverändert weiter. Wann wird dem letzten dummen Politiker und der letzten dummen Politikerin (ja, Frau Künast, ich meine auch Sie und ihre grün getünchten Neoliberalen) endlich klar, daß die Privatisierung die Ursache der Probleme ist und man diese nicht durch weitere Privatisierung (Ausschrei­bung) wieder beseitigen kann. Die S-Bahn braucht keine Konkurrenz, sondern öffentlicher Personennahverkehr ist eine öffentliche Aufgabe und gehört somit in staat­liche Hand.

[Ceterum censeo]: Im Übrigen bin ich der Meinung, daß die Berliner Stadt­ent­wicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer als (politisch) Verantwortliche für das Berliner S-Bahn-Chaos zurücktreten muß. [Berliner Zeitung]

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9 Kommentare

  1. limone sagt:

    ich finde die holzversion viel, viel schöner. aber interessant, dass das design der trennwände für die späteren ausgaben fortgeführt wurde, die form kenne ich von den modellen aus den 70ern.

  2. limone sagt:

    p.s.: ich meine auch, dass die s-bahn und die bahn generell zur öffentlichen hand gehört. die privatisierung der bahn war IMHO ein fehler.

  3. [...] Kantel schreibt den Rant über die nicht fahrende Berliner S-Bahn, sodaß ich das nicht tun muß: Rot-roter Senat droht der S-Bahn — mit Wattebäuschchen. [...]

  4. Klimaschutz sagt:

    Da kann ich Limone nur zustimmen. Die Privatisierung war nicht wirklich klug!

  5. Rainer sagt:

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ (Albert Einstein)

    Das hast Du sehr schön herausgearbeitet. Infrastruktur muss nicht privatisiert werden, denn Privatisierung heißt, dass Gewinne erwirtschaftet werden sollen und das geht immer auf Kosten der Qualität.

    Und nachdem ich das Interview mit Frau Junge-Reyer gelesen habe kann ich nur hoffen, dass ihr die bald los habt. So was von inkompetent, da schaudert es einen ja richtig.

  6. Robert sagt:

    Da hat Berlin aber Glück, dass da die Bahn überhaupt fährt. Das Sächsische Hoyerswerda sollte sogar für 2 Wochen komplett vom Bahnverkehr abgekoppelt werden. Nun hat man nach starken Protesten immerhin noch einen kleinen Notverkehr einrichten können…

  7. Christoph sagt:

    Der Bund ist doch an allem Schuld, hätten die Mehdorn davon abgehalten die Berliner S-Bahn auszuquetschen, wäre es nicht soweit gekommen. Da wäre die Senatorin auch nur ein Bauernopfer. Die Bahn muss endlich mal anfangen neue Züge zu bestellen, damit die dann auch mal endlich wieder Reserven haben! Schließlich musste man ja unbedingt die (relativ neuen) DDR Züge verschrotten..

  8. busybus sagt:

    Wer weiß, ob der Frau Junge-Reyer das Desaster nicht recht ist? Schließlich lässt es sich nutzen für das A100-Marketing. Als solches ist das Schwadronieren von der zu erhoffenden Konkurrenz für die S-Bahn wohl zu verstehen.

  9. [...] Quelle: schockwellenreiter.de – Berliner S-Bahn-Chaos [...]

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