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Open Web

Dave Winer erläutert, was er unter »Open Web« versteht. Er beginnt damit, daß er Beiträge auf Twitter und Facebook als begraben in einem corporate blogging silo empfindet, da man sie dort kaum wieder herausbekommt. Dagegen sind Beiträge in Weblogs wie WordPress (selbst wenn sie auf WordPress.com gehostet werden) offener, da sie mit anderen Weblogtools oder CMS wie Drupal, Movable Type oder TypePad etc. über offene Schnittstellen kommunizieren können. Und schließlich:

If you write in static HTML and RSS, you’re very portable, there will be no lock-in at all.

Und ein weiterer Baustein des offenen Web ist (bei Winer nicht gerade unerwartet, aber auch hier stimme ich ihm zu) RSS. Weil es ein offenes Format ist. Mit ein paar Modifikationen könnte es zum Beispiel eine offene Alternative zu Twitter sein. Und deshalb will er RSS »rebooten«.

Jetzt bräuchte man nur noch ein paar komfortable Werkzeuge, die es einem erlauben, statische Seiten und statisches RSS herauszuschreiben. Ich habe zum Beispiel die Idee, einen Redaktionsserver in der Cloud aufzusetzen, der statische Seiten (und RSS) herausrendert. Googles App Engine (eventuell in Kombination mit Django) scheint mir dafür ein geeigneter Kandidat zu sein. [Scripting News]

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3 Kommentare

  1. [...] großen sozialen Netze von Twitter über Facebook bis Google+ kranken an ihrer zentralen Struktur. Dave Winer hatte sie einmal mit Datensilos verglichen, in denen der Nutzer zwar seine Daten hineinsteckt, aber sie nicht mehr hinausbekommt. Das heißt, [...]

  2. [...] interessieren mich ja auch die Anstrengungen Winers, den »Datensilos« zu entkommen. [Spiegel Online] Teilen:Wo Sascha Lobo Recht hat, hat er Recht! [...]

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