Der Schockwellenreiter Rotating Header Image

Ich in der Frankfurter Rundschau

In der Frankfurter Rundschau ist ein Gastbeitrag von mir veröffentlicht worden (auch in der morgigen Print-Ausgabe auf der Meinungsseite): Schafft viele Wikileaks! Der Schockwellenreiter kommt auch darin vor, daher meinen Lesern zur Lektüre empfohlen.

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3 Kommentare

  1. Fontyfan sagt:

    Dein Kommentar erläutert, wie die Situation bleiben wird: Neutrale Informationen bekommen nur die, die das Know-how, Zeit und Energie dafür haben, die anderen werden parteiisch informiert.
    Demokratisch aktiv werden nur die, die das Know-how, Zeit und Energie dafür haben, die anderen sehen fern oder vertrödeln ihre Zeit beim Lesen in Blogs (wo seit Jahren schon im Grunde ergebnislos Richtiges gesagt wird, z.B. bei Huffington Post, Nachdenkseiten und bei dir).
    Es liegt nicht an den fehlenden Informationen.
    Es ist gefährlich, die gedruckten Enzyklopädien zu zerstören, wenn man als Ersatz nur eine (!) Wikipedia hat.
    Das schreibe ich als der Wikipedianer Cethegus, der bei der Abfassung des Stichworts “Geschichte” den Brockhaus konsultiert hat.
    Die Information “dem Netz” zu übergeben ist zutiefst undemokratisch.
    Das heißt nicht, dass ich nicht froh wäre, dass ich nicht froh wäre, dass es im Netz auch folgende Organisationen gibt: Avaaz, eine internationale Organisation, die politische Kampagnen in Bereichen wie Klimawandel, Menschenrechte und Entschärfung religiöser Konflikte organisiert, mit im Mai 2010 fast fünf Millionen Mitgliedern. Campact – Demokratie in Aktion
    ein 2004 gegründetes ein Internet-basiertes Beteiligungsforum mit Sitz in Verden (Aller) und über 200 000 Mitgliedern, Rettet den Regenwald e.V., ein 1986 gegründeter Verein, der sich für Wälder, deren Bewohner und deren Lebensräume einsetzt. Er hat etwa 5000 Fördermitglieder.

  2. Fontyfan sagt:

    Noch ein Zusatz: Alles für investigativen Journalismus, aber nichts dafür, was ungezielt die Diplomatie der Obama-Administration zu schädigen sucht.
    Ich sehe einen wichtigen Unterschied zwischen Assange und Liu Xiaobo, und der liegt nicht in dem, was man ihnen vorwirft, sondern in dem, was sie bekämpfen und den Mitteln, die sie anwenden.

  3. Fontyfan sagt:

    “Doch stellen wir uns einfach einmal vor, Julian Assange sei ein chinesischer Dissident, der geheime Dokumente der chinesischen Regierung ins Netz gestellt hätte. Wenn dann das Regime in Peking so reagiert hätte, wie nun die westliche Politik auf die Wikileaks-Papiere reagiert… Das Geschrei hätte ich gerne gehört”
    Leider ist Ungleichbehandlung von Gleichem sehr üblich. Mich stört freilich noch mehr, dass freie Meinungsäußerung oft lebensgefährlich ist.

    Ein Kompliment für den Blog! Unheimlich vielseitig.

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