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Vom nützlichen Mythos

Leserin am Strand

Leserin am Strand. In bestimmten Situationen möchte frau ein gedrucktes Exemplar besitzen. Hier liegt eine Chance für die Selbstvermarktung der Autoren.

Ilja Braum hinterfragt den »nützlichen Mythos«, ob Autoren vom Urheberrecht leben (können) und stellt fest, daß das mit den wirklichen Lebensgrundlagen von Autoren wenig zu tun habe. Die Vorstellung nützte den Verlagen und wiege Autoren in der Illusion, einen gewandelten Markt ignorieren zu können. Und er schlägt als Alternative die Selbstvermarktung vor:

Seit Texte auch in digitaler Form verfügbar gemacht werden können, hat sich das geändert. Autoren können heutzutage auch ganz ohne Verlag veröffentlichen. Niemand hindert sie, ihren Text einfach als E-Book herausbringen. Gedruckte Exemplare können bei entsprechender Nachfrage jederzeit in Kooperation mit einem Print-on-Demand-Anbieter hergestellt werden.

Deckt sich doch gut mit meinem Rundfunkbeitrag über das »Urheberrecht im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit«. Hört Ihr, ver.di und Bodo Ramelow? Man kann auch über das Urheberrecht nachdenken, ohne sich gleich zum Büttel der Medienindustrie zu machen. Lesebefehl! [iRigths.info]

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3 Kommentare

  1. Bodo Ramelow sagt:

    Lieber Jörg Kantel!
    Der Text endet mit “Lesebefehl” und ich sage zuerst mal “Nachdenkbefehl”!
    Ich hatte mich hier geäußert zu der Fehlmeldung von Heise,die auf einem Text von dpa beruhte!
    Weder hatte mich Heise befragt,noch war der Text von dpa bezogen auf “Uhrheberrechte” bzw den derzeitigen Schutzmechanismen der Verlagskonzerne gemünzt! Obwohl man es auf meiner Homepage nachlesen konnte und obwohl ich genau auch an dieser Stelle daraufhingewiesen habe,scheint das pauschale “an den Pranger stellen” schon mal sehr probat zu sein!
    Oder ist das die elektronische Erschlagung von Menschen,die darauf hinweisen,das es für kreativ schaffenden Menschen Lösungen geben muß,wie sie ihren Lebensunterhalt verdienen können!Wie ihr kreatives Schaffen so geschützt wird,das sie nicht zu prekären Sklaven im Web 2.0 Zeitalter werden.Neue Technik erfordert neue Lösungen!Das war die Frage,die ich im Rahmen unserer Programmdebatte mit aufgeworfen habe! Fragen wird man doch noch dürfen!!!
    Wenn es ein Lösungsangebot im Text oben gegeben hätte,wäre ich neugierig darauf eingegangen .
    Bodo Ramelow

  2. Jörg Kantel sagt:

    Lieber Bodo,

    ich hatte Dir hier geantwortet, fand dann aber, daß mein Kommentar einen eigenen Beitrag wert sei. Du findest ihn also dort.

  3. [...] Ramelow hatte meinen Beitrag von heute früh kommentiert und ich hatte in einem längeren Kommentar geantwort. Nach [...]

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