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Der Anfang vom Ende der Freiheit?

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Mit der Ankündigung seines AppStores für MacOS X hat Apple auch Regeln vorgelegt, denen Applikationen entsprechen müssen, um in den App Store aufgenommen zu werden. Apple setzt den Entwicklern enge Grenzen. Ich glaube, ich muß meine Überlegungen Richtung Ubuntu intensivieren. [Golem.de]

Das bestätigt natürlich den Tenor meines Vortrags »Vertriebskanal vs. Web des Wissens — warum Geräte wie das iPad uns in eine Sackgasse führen«, den ich am 29. September 2010 auf dem eco congress 2010 »Roads For Tomorrow« gehalten habe. Die Videos vom Kongress sind nun online und ich habe die Erlaubnis, meinen Vortrag hier einzubinden.

Wie man sieht, juckte mir am Anfang meines Auftritts die Nase. Doch das soll ja bekanntlich Geld bringen. Viel Spaß beim Zuschauen …

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12 Kommentare

  1. Tscha. Mich hat ja vor allem kaputte Mac-Hardware in Richtung Ubuntu 10 (damals noch .04) getrieben, also genau in die Richtung, aus der ich 2006 zum Mac gekommen war. Und ich finde, Ubuntu hat Riesenfortschritte in Sachen Usability gemacht. Bleibt noch der Eleganzfaktor von Hard- und Software aus dem Hause Jobs – aber der trägt nur noch eine bestimmte Strecke weit. Und wenn sich Apple tatsächlich weg von der Offenheit seiner Systeme bewegt…

  2. glamorama sagt:

    Ich habe ja hier noch ein ungenutztes PowerBook rumliegen. Ob ich damit schonmal für den Ubuntu-Umstieg übe? PPC-Builds gibt es ja scheinbar …

  3. Peter van I. sagt:

    App Store Review Guidelines : http://pastie.org/pastes/1236378

  4. absurd sagt:

    Und es kommt noch “besser” *schreikrampf*:

    Schaut Euch mal die Developer release notes des heute von Apple verteilten Java-Updates an ().

    Da steht:
    As of the release of Java for Mac OS X 10.6 Update 3, the version of Java that is ported by Apple, and that ships with Mac OS X, is deprecated.
    This means that the Apple-produced runtime will not be maintained at the same level, and may be removed from future versions of Mac OS X. The Java runtime shipping in Mac OS X 10.6 Snow Leopard, and Mac OS X 10.5 Leopard, will continue to be supported and maintained through the standard support cycles of those products.

    Das sind ja “tolle” Aussichten.
    Naja, auf meinem Netbook läuft ja schon Ubuntu. Und es läuft ganz gut.

  5. andi sagt:

    @absurd Ich denke mal Apple baut darauf das Soylatte/OpenJDK durch den Ärger mit Oracle eh schneller “Production-Qulatity” erreicht als ursprünglich gedacht.

    Aber egal, Ubuntu 10.10 läuft auf meinem MBP 1,2 wie geschmiert. Mit rEFIt parallel installiert, kein Boot-Loader gefummel. ALLE Hardware wurde erkannt.

    Auf meinem alten PPC Mac-mini habe ich ein Server-Ubuntu der 9er Reihe. Da ist Samba und CUPS installiert. Ein prima File- und Druckserver. Leise und Stromsparend. Da läuft sogar ein Java6 von IBM für PPC drauf.

  6. Christoph Pingel sagt:

    Danke für diesen wunderbaren Vortrag. Da gibt es so viel dazu zu sagen, ich glaub ich schreib mal bei einer anderen Gelegenheit ausführlicher.
    Mir fehlt nur, wie üblich, ein bisschen die Semantik. :-) »Linked Open Data« ist mittlerweile eine Realität (auch wenn es mit »keep it simple« da noch ein bisschen hapert). Meine »Vision« oder Intuition ist, dass Semantik im »Netz des Wissens« eine wichtige Rolle spielen wird. Das scheint mir eine jener Technologien zu sein, die kurzfristig über-, langfristig aber unterschätzt werden.

    Wie auch immer, danke für die klaren und aufklärenden Worte!

  7. Moss sagt:

    … und wie immer: kaum bringt einer was Neues, schon erheben die Bedenkenträger das Wort. Naja, ist halt Deutschland hier. ;-)

    Man muß den App Store weder mögen noch benutzen. So what?

    Eine Ubuntu-Kiste habe ich hier neben dem Mac stehen. Läuft, stellt diverse Netzressourcen zur Verfügung, man kann mal damit surfen gehen — aber das war’s auch schon. Brauchbare (für mich) TeX-Editoren gibt’s nicht, GUIs sind grausig wie jeher (und immer noch weit entfernt von so etwas wie Standardisierung), Gnome wird mit jeder Version weniger anpaß- und einstellbar, KDE verliert sich in Windowsoberflächenemulationen … nö, damit will ich nicht arbeiten müssen.

  8. [...] Apples Entscheidung könnte als ein Schritt zur Distanzierung von Drittsoftware bewertet werden, wozu auch das Fehlen des Flash-Plugins auf dem neuen MacBook Air passen würde. Insgesamt wäre das für mich eine Katastrophe, denn ich bin auf Programme wie Processing oder ImageJ angewiesen und ich habe eigentlich keine Lust auf sudo port install jamvm. Falls das Ganze nicht ein Versuch ist, Druck auf Oracle auszuüben, scheint Apple konsequent den Weg »weg vom Computer — hin zum Mediaplayer« zu verfolgen. Den muß Steve Jobs aber ohne mich gehen. [heise online news, Kai S. per Email, absurd in meinen Kommentaren] [...]

  9. Dieter sagt:

    Herzlichen Glückwunsch für diesen gelungenen Vortrag!

    Vor nunmehr einem Jahr habe ich den Schritt auf ein neues Notebook einen x301 gemacht. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, auf Ubuntu umzusteigen.
    Mittlerweile nutze ich es nur noch. Windows benutze ich nur wenn es gar nicht anders gehen sollte (immer seltener) in einer VM.
    Für mich ist die Hörigkeit zu diesem “Betriebssystem” durchbrochen, ich infiziere fleißig mein Umfeld mit dieser Erfahrung.

    Schönes Wochenende!

    Dieter

  10. Ralf sagt:

    Sie haben die Erfahrung gemacht, dass diese “ganzen großen Rundum-Sorglos-Pakete nie funktionieren” und glauben, ihre Überlegungen in Richtung Ubuntu — ein überladenes Rundum-Sorglos-Linux — intensivieren zu müssen??? Ohne an dieser Stelle einen Distributionenstreit losbrechen zu wollen muss es zumindest erwähnt werden: Arch-Linux — ein Kernel, eine Bash, ein Paketmanager und die Möglichkeit, eine Internetverbindung aufzubauen. Punkt! Und alles, was der Anwender darüber hinaus benötigt (Xorg, Desktop-Umgebung, Anwendungen, usw.) können kinderleicht, in den aktuellsten Version und code-korrekt aus den Spiegelservern installiert werden. Mehr Freiheit geht nicht.

  11. Gert Thiel sagt:

    Ich denke auch nach, Mac OS X beizeiten auszutauschen. Dabei denke ich eher an Linux Mint: http://www.linuxmint.com/

    Mint verhält sich zu Ubuntu wie Ubuntu zu Debian.

  12. Thomas J. sagt:

    .

    altes Symbol der Zustimmung – siehe auch hier:

    http://neuerdings.com/2010/10/23/technologiekiller-apple-die-kerben-in-steves-schreibtisch/

    Viele Grüße aus Köln! :-)

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