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iPad-Praxistest – erste Erfahrungen

Da ich nun auch solch ein iPad zum Testen habe, möchte ich mit meinen ersten Erfahrungen nicht hinter dem Berg halten: Zum Bloggen taugt das Teil nur sehr bedingt.

  1. Wegen der seltsamen Verschränkungen des Safaris mit dem iPad-eigenen YouTube-Player (Ihr wißt schon: Kein Flash auf das geheiligte Tablett) kommt man nicht an den embed-Code für YouTube-Videos. Das Einbinden funktioniert daher nur sehr kompliziert und umständlich.
  2. Ähnlich umständlich ist das Einbinden von Photos. Der Safari hat keinen direkten Zugriff auf die interne Photosammlung, daher muß ich das Photo erst einmal per Email an einen Hoster meiner Wahl (zum Beispiel Posterous oder flickr) schicken, um mir dann von dort einen embed-Code zu besorgen. Komfortabel geht anders.

Es sind im Prinzip die gleichen Probleme, die ich hatte, als ich von meinem iPhone aus bloggte. Seltsamerweise komme ich als Grobmotoriker aber auf dem iPhone besser mit der Haptik für den Copy & Paste-Mechanismus zurecht als auf dem iPad. Hier schaffte ich es bisher nur sehr selten, auf Anhieb das Gewünschte zu markieren.

Die Probleme treten nicht nur beim Bloggen auf: Auch das »Füttern« von Content-Management-Systemen oder Wikis gestaltet sich ähnlich umständlich. Das bestätigt meine Befürchtungen: Das iPad ist konzeptionell ein reines Abspielgerät, das aus dem Two-Way-Web wieder eine Einbahnstraße macht (machen soll?).

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8 Kommentare

  1. Rainersacht sagt:

    “Das iPad ist konzeptionell ein reines Abspielgerät, das aus dem Two-Way-Web wieder eine Einbahnstraße macht (machen soll?).”

    Und das wundert dich???

  2. Jörg Kantel sagt:

    Nicht wirklich …

  3. There is an App for that. ;-)

    http://itunes.apple.com/us/app/wordpress/id335703880?mt=8

    Damit kann man wunderbar auf lokal gespeicherte Inhalte zugreifen. Zu Youtube, wenn Du ein Youtube Video ausgewählt hast, siehst Du doch oben im Safari die URL und übernimmst einfach das, was hinter v=.. in der URL steht. Das binde ich dann per [youtube....] in meinen WordPressartikel ein – geht mit entsprechendem WordPress Addon ohne Probleme. Bestimmt gibt es dafür auch nich ein App – habe noch nicht danach gesucht.

    Ansonsten haben iPads bei uns alle Servicennotebooks ersetzt – wir benötigen beim Kunden häufig SSH, Telnet, SMB-Zugriff, RDP, Email, FTP – geht alles perfekt. Klein, leicht und “magisch” ;-)

  4. Denis sagt:

    Dafür kann es die Sachen sehr schön abspielen. Ansonsten gibt es für alles außer Flash ne App :-)

  5. gutu sagt:

    Das WordPress App funktioniert fabelhaft auf dem iPhone oder iPad. Ansonsten kann man auch BlogPress (http://bit.ly/IPIsH) oder andere Apps verwenden

  6. Jörg Kantel sagt:

    Ich blogge nicht nur mit WordPress — davon will ich sogar wieder weg, getestet habe ich twoday.net.

  7. felix sagt:

    Das iPad ist bei mir auf keinen Fall nur ein Abspielgerät. Dafür ist es zwar meiner Ansicht nach wirklich gut geeignet, aberbauch zur Produktion von – vorallem kurzen – Texten. Man muss aber seine Workflows grundsätzlich umbauen, für mich hat sich das aber gelohnt. Allerdings haben sich für mich eine Hülle oder Ständer und eine externe Tastatur als essentiell herausgestellt. Besonders die Tastatur ist aber sehr stark Geschmackssache. Ansonsten muss man aber sehen, ob die Beschränkungen, die das iPad hat, nicht auch Chancen sind. Für mich schnell abgelenkten Menschen, ist das mangelnde Multitasking ein echtes Plus bei der Textproduktion.

    Das iPad ist aber auch nur ein weiteres Instrument mit einem spezifischen Profil, ob es in den eigenen Workflow passt muss jeder selbst sehen.

    p.s. blogpress ist wahrscheinlich die passesnste App für den Anwendungsbereich.

  8. [...] reines Abspielgerät, das aus dem Two-Way-Web wieder eine Einbahnstraße macht (machen soll?).“ (Jörg Kantel) Diese Aussage geht ebenso wie der gesamte Blog-Eintrag von falschen Prämissen [...]

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