Da hat doch jemand mein Buch »Per Anhalter durch das Mitmach-Web« gelesen (endlich kann ich mal wieder darauf verlinken
). Denn dort schrieb ich (im Kapitel »Datenschleuder 2.0« auf Seite 282):
Das Netz vergißt nie — oder zumindest nur sehr langsam. Aber anders herum können Sie dies durchaus positiv nutzen: Photos von Ihrem letzten Einsatz bei der freiwilligen Feuerwehr oder Ihrem Einsatz als Helfer beim Deutschen Roten Kreuz zeugen von Ihrem sozialen Einsatz und wirken sicher als Pluspunkt bei der Evaluierung Ihrer Bewerbung.
Generell gilt: Überschwemmen Sie das Netz mit ihren positiven Aktivitäten. Wissenschaftliche Aufsätze, beruflich relevante Artikel, Photos oder Videos, ein engagiert (und mehr oder weniger seriös) geführtes Blog, Ihre Erfolge im Leistungssport — all dies kann und darf und soll im Netz stehen.
Und jetzt lese ich bei Leander Wattig: Wer sich entblößt, schützt seine Privatsphäre mitunter am Besten, der genau die gleiche Argumentation aufnimmt und daraus den Schluß zieht, daß »dieser Ansatz für den Selbstschutz besser geeignet zu sein [scheint] als der reine Rückzug, bei dem das Feld anderen überlassen wird.« Und er bedauert: »Leider wird Letzteres derzeit in den meisten Diskussionen als das zu bevorzugende Mittel der Wahl präsentiert.«. [Über den Wert von Reputation]
































Demnach müsste ich meine Hompage am besten völlig umschreiben und ganz ganz viele nette unauffällige Sachen reinschreiben? Nein, dann lasse ich es doch lieber so und ecke gerne mal an anstatt es immer richtig machen zu wollen.
Die Idee ist natürlich nicht schlecht, aber ich bleibe doch lieber der der ich bin
[...] der deutschen Blogosphäre empfehlen Leander Wattig und Jörg Kantel, die womöglich weniger tollen Informationen über einen selbst mit wunderbaren Infos über einen [...]