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Die Placebo-Debatte

Der Quacksalber, Gemälde aus dem Jahre 1652 von Gerrit Dou (1613 - 1675)

Ich muß doch noch einmal darüber schreiben, weil ich mich über Johnny Häuslers Beitrag über angebliche Homöophobie ziemlich geärgert habe: Auch wenn so ziemlich jedem klar ist, daß die derzeitige Debatte über den Sündenbock Homöopathie eine Scheindebatte ist, die nur vom Versagen der Politik in der angeblichen »Gesundheitsreform« ablenken soll (und auch, warum der »staatstragende« SPIEGEL dabei mitmacht), bedeutet das noch lange nicht, daß die Homöopathie und alle verwandten »alternativen« Gesundheitsmethoden vom Vorwurf der Scharlatanerie freigesprochen wären. Im Gegenteil! Ich spreche da aus Erfahrung: Ich hatte zu Beginn der 1990er Jahre eine ziemlich schwere Tumor-Erkrankung und was dann von wohlmeinenden Freunden an »alternativen« Therapien über mich hereinschwappte, spottet jeder Beschreibung: Misteltherapie, Rote Beete (sic! — ich hasse Rote Beete), Verzicht auf sämtliche Nachtschattengewächse (das einzige Gemüse, resp. die einzigen Früchte (Tomaten!), die mir wirklich schmecken) und weiterer Unsinn.

Geheilt hat mich die vielgeschmähte Schulmedizin (ganz klassisch mit Operation und Strahlen­therapie). War nicht schön, sondern schmerzhaft, aber wirkungsvoll. Und ich habe einen Freund, der derzeit viel kränker ist, als ich es damals war und der ebenfalls unter den zwar gut gemeinten (gut gemeint ist in der Regel das Gegenteil von gut gemacht), aber schlechten Ratschlägen leidet. Also, liebe »Alternativ­medizin«-Freunde: Wendet Eure Ratschläge ausschließlich bei Euch selber an, aber verschont die wirklich Kranken damit. Sie brauchen sie nicht, sie wissen in der Regel selber, was für sie gut ist — selbst wenn das Chemotherapie oder Strahlenkanone bedeutet. Es gibt Krankheiten jenseits von eingebildet, da hilft Eure »Alternativmedizin« über­haupt nicht mehr weiter.

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23 Kommentare

  1. neuwalker sagt:

    Danke für Ihre klaren Worte.

    Ich habe ähnliches durchgemacht – wenn auch nicht mir so einer schlimmen Krankheit, wie bei Ihnen. Seit über 10 Jahren bin ich in ärztlicher Behandlung wegen meiner Diarrhö. Seit gestern habe ich einen Diagnose, aber auch nur, weil ich bei meinem neuen Arzt nicht mehr locker gelassen haben, bis er den entscheidenden Bluttest auch noch gemacht hat.

    Bis dahin durfte ich fast das ganze Gruselkabinett der alternativen Medizin durchprobieren: Candida-Behandlung, Basen-Ausgleichs-Kur, Chakren-Drehen – der Höhepunkt war der Versuch einer Ärztin, mir auch meinem Stuhl ein Homöopathisches Präparat verschütteln zu lassen. Müsste ich aber leider selbst bezahl: 120,–.

    Anstatt bei den Versicherten immer weiter abzukassieren, könnte man ruhig mal mit dem Sparen anfangen – z.B. bei Therapien, die nachweislich keinen Nutzen haben.

  2. Maschinist sagt:

    Genau das ist mir mit meinem Hirntumor passiert. Da kam meine Mutter(!) mit Weihrauchpillen (aus der Schweiz, weil in D nicht zugelassen) an. Sie musste sich erst mal ‘ne Standpauke von mir anhören.
    Der Glaube an Alternativen an sich ist schon gefährlich!

  3. glamorama sagt:

    Ein guter Freund von mir ist Apotheker. Der weigert sich inzwischen aus Gewissensgründen (!), seinen Kunden homöopathische Präparate zu verkaufen.

  4. Xru 3 sagt:

    Man mag zur Homöopathie stehen wie man will. Sicher ist aber, dass dies rein gar nichts mit den oben angesprochenen “alternativen Heilmethoden” bei Krebserkrankungen zu tun hat.

  5. Jörg Kantel sagt:

    @Xru 3: Wieso nicht? Sie speisen sich aus genau den gleichen Quellen: Aberglaube und Magie.

  6. andi sagt:

    Lieber Jörg.

    Mit deinem Post beleidigst du durch deine Unwissenheit jeden, der sich ernsthaft mit alternativer Medizin auseinandersetzt denn eine Rote Beete Kur hat mit Homöopathie nichts gemein.
    Scharlatane gibt es auf allen Seiten, mir hat mal ein (All)gemeinarzt bei einem verstauchten Fuss Antibiotika verschrieben…
    Das der ganze Dreck aus der alternativen Medizin noch nicht gefiltert ist liegt übrigens auch daran das sich die Schulmedizin und der angeschlossene Bildungsapparat mit Zähnen und Klauen gegen die “neue Konkurrenz” wehrt und somit dort jeder machen kann was er will.

  7. Jörg Kantel sagt:

    @andi: Das es auch schlechte Schulmediziner gibt, ist unbestritten. Aber mein Rant bedeutet doch nur, daß es Krankheiten gibt, bei denen es gefährlich ist, sich auf die Scharlatane von der Alternativmedizin zu verlassen. Für alle anderen Fälle empfehle ich den Gesundheitstee meiner vor schon langer Zeit mit fast 100 Jahren verstorbenen Großtante Emilie (einer hessischen Gemeindeschwester und bekennenden Kräuterhexe): In der Hauptsache eine simple Mischung aus Pfefferminz und Kamille. Schmeckt scheiße, aber hilft fast immer. Wenn man nur fest genug daran glaubt.

  8. andi sagt:

    “Aber mein Rant bedeutet doch nur, daß es Krankheiten gibt, bei denen es gefährlich ist, sich auf die Scharlatane von der Alternativmedizin zu verlassen.”

    Und genau dagegen wehre ich mich. “DIE Scharlatane”. Du verhältst dich hier wie ein Papst zu zeiten Galileos. Nur weil Dinge und vor allem Zusammenhänge noch nicht hinreichend ergründet sind, können sie doch nicht automatisch falsch sein!

  9. Jörg Kantel sagt:

    Noch einmal @andi: Wir haben nicht zu Unrecht in der Wissenschaft ein tradiertes und bewährtes System, das uns davor bewahrt, auf Scharlatane hereinzufallen. Dazu gehören u.A. Nachweisbarkeit, Wiederholbarkeit, Belege … Ansonsten könnte jeder behaupten, daß es UFOs oder Monster oder Geister oder »kalte Fusion« gibt, nur daß die Zusammenhänge noch nicht hinreichend ergründet seien. Und wer an UFOs (oder Monster oder Geister oder »kalte Fusion«) nicht glaubt, ist unwissend. Diese Argumentation kann doch nicht wirklich Dein Ernst sein.

    Ich empfehle als Literatur dazu John L. Castis Verlust der Wahrheit (Amazon-Link) — weil ist Mathematiker und Börsenspekulant und kein marxistischer Autor (trotzdem ist es eines der schlauesten (populärwissenschaftlichen) Bücher zur Wissenschaftstheorie, die ich kenne), vielleicht nimmst Du ihn dann ernst.

    Vielleicht erlebt wirklich einmal die »kalte Fusion« (oder die Homöopathie) einen Durchbruch. Aber bis dahin weiß doch keiner, was da eventuell wie wirkt. Und jeder, der es trotzdem an Patienten ausprobiert, kann nichts anderes als ein Scharlatan sein, der auf gefährliche Weise mit der Gesundheit seiner Patienten spielt.

  10. Sven sagt:

    Naja, das richtige Werkzeug für die richtige Aufgabe, logisch: wenn ich mir ein Bein breche lass’ ich das von einem Chirurgen zusammentackern. Wenn mein Immunsystem angeknackst ist hat mir noch nichts so nachhaltig geholfen wie eine Lösung aus der Naturheilkunde. Ich verstehe die offensichtliche gegenseitige Ausschlusslogik nicht: wer sich auf Schulmedizin verlässt muss Alternative Medizinrichtungen pauschal für Scharlatanerie halten und wer zu einem Naturheilverfahren greift kann nicht mehr zur Schulmedizin gehen? Warum nicht einen Werkzeugkasten, der ein bissl mehr bietet als nur entweder Hammer oder Schraubendreher? Nämlich beides? Wieso muss das ein “entweder – oder” sein und kann kein “sowohl – als auch” sein?

    (Und ja, dieses Statement lässt die Frage, ob sowohl bei der Schulmedizin als auch bei den Alternativen auch (quasi) Betrug dabei ist absichtlich außen vor, denn das ist doch eine komplett andere Frage, denn für die muss ich nicht vorher erst zwischen Schulmedizin und Alternativmedizin unterscheiden, denn Betrug ist Betrug, im Zweifelsfall, egal wo er stattfindet)

  11. Jörg Kantel sagt:

    @Sven: Natürlich haben die Kräuterteechen meiner Großtante niemanden geschadet (doch weiß man’s?), aber es geht hier doch darum: Wann darf ich eine Methode anwenden (weil belegt und nachgewiesen nützlich) und wann nicht (weil unbelegt und daher eventuell schädlich)? Ich möchte mal das Geschrei hören, wenn die Pharmakonzerne ähnlich sorglos und (wissenschaftlich) ungeprüft wie die Alternativmedizin ein Präparat auf den Markt werfen. (Ich will jetzt nicht auf die trotzdem oft zweifelhaften Prüfmethoden der Pharmakonzerne eingehen, aber sie haben wenigsten welche, die Alternativmedizin hat keine, sie glaubt nur …) Und ich will nicht glauben, ich will wissen — spätestens dann, wenn es um meine Gesundheit geht!

  12. bombjack sagt:

    a) In meiner früheren Arbeit in einer molekularbiologischen Onkologischen-Abteilung eines Forschungsinstitutes wurden Inhaltsstoffe der Mistel (Mistellectine u.a.) auf die Anwendung als Zytostatikum in der Tumortherapie untersucht.

    b) @neuwalker:
    Aus dem ersten Kommentar:
    [...]Seit über 10 Jahren bin ich in ärztlicher Behandlung wegen meiner Diarrhö[...]der Höhepunkt war der Versuch einer Ärztin, mir auch meinem Stuhl ein Homöopathisches Präparat verschütteln zu lassen.[...]

    http://www.nytimes.com/2010/07/13/science/13micro.html

    Klingt auch nicht so abwegig…..

    Ansonsten halte ich es: Wer heilt (bzw. was hilft) hat Recht…..was dem einen hilft, wirkt bei dem anderen nicht…..andere ist Frage natürlich ob dass die Gemeinschaft immer zahlen muss, nur dann bitte aber auch so Sachen ebenfalls streichen….oder warum soll die Gemeinschaft für denjenigen aufkommen der seine Gelenke mit Sport ruiniert?
    bombjack

  13. Fabian sagt:

    Sehr schön gesagt. Besonders tragisch ist es ja, wenn Kinder unter solchen Spinnern leidern müssen.

    @andi: Du hast recht, Rote Beete Kur hat wirklich nichts damit zu tun. Denn rote Beete entählt diverse Stoffe, von denen einer vielleicht sogar helfen könnte (nicht, dass ich das glaube, aber theoretisch wär’s möglich). Homöopathie hingegen ist absolut Wirkstoffrei und besteht üblicherweise nur aus Wasser und Zucker.

  14. andi sagt:

    @Jörg danke für den lesetipp, werde ich mir zu gemüte führen. auch wenn ich lieber einen marxisten als einen börsianer als autor gehabt hätte ;-)

    In Sachen Wissenschaft und bewährtes System: ich wollte eigentlich darauf hinaus das bei der Forschung in Sachen alternativer Medizin nur dann Gelder fliessen (und ohne Gelder aus der Industrie geht in der Medizin an den Unis NICHTS mehr) wenn etwas wiederlegt werden soll.
    Das ist ähnlich wie bei der Forschung um die Auswirkung hochfrequenter Strahlung auf den Menschen (Mobiltelefone z.b.). Und auch da lehrt mich meine Erfahrung als Funker bei der Marine anderes als das was die heilige Kuh Wissenschaft auswürgt.

    Ansonsten ziehe ich mich hier aus der Diskussion zurück denn die verläuft ja langsam wie zwischen Jägern und “Tierschützern” und da kann man nur warten bis beide Kontrahenten tot am Boden liegen und es dann nochmal versuchen …

  15. Oma Hans sagt:

    Nur zur allgemeinen Information: Heilpraktiker sind dazu verpflichtet, den Patienten bei bestimmten Erkrankungen an einen Schulmediziner zu verweisen. In diesem Fall dürfen sie den Patienten nicht weiterbehandeln. Das gilt auch für Krebserkrankungen.

    Lieber Herr Kantel, ich lese ihren Blog sehr gerne, aber was Sie hier schreiben ist blanker Unsinn, sofern Sie sich mit Ihren Aussagen auf ausgebildete Heilpraktiker beziehen. Scharlatane gibt es auch in der Schulmedizin…

  16. Christian sagt:

    Interessante Argumentation, wertester Herr Schockwellenreiter, dieses “ICH habe erlebt und deswegen muss es wahr sein”.
    Was ist, wenn ich jetzt eine andere Erfahrung ins Rennen werfe? Habe ich dann Recht? Oder bin ich dann automatisch ein Lügner? Oder…?

    Ich verstehe dieses »Entweder – oder«, dieses Verdammen von allen anderen Möglichkeiten nicht. Wie ich schon an anderen Stellen zitierte: »Gab es nicht eine Zeit, in der die schlausten Köpfe davon ausgingen, die Erde sei eine Scheibe? Ist es nicht erst wenige Jahre her, dass man davon ausging, dass das Atom das kleinste unteilbare Teilchen ist? Bist Du also wirklich so arrogant zu behaupten, dass es nicht eine winzigkleine Chance gibt, dass es anders ist, als Du denkst?«

    Mit dieser Diskussion pasiert doch jetzt nur genau das, was passieren soll: Das “Volk” zerfleischt sich und währenddessen übersehen wir, dass die wirkliche Kohle an anderen Stellen verbrannt wird.

    Ach ja: Und @neuwalker in Kommentar 1: Sweet, sich erst darüber aufzuregen, wie teuer “uns” Homöopathie kommt und dann »den Höhepunkt« darin sehen, dass ein Mittel 120,- Selbstkosten kosten sollte. Hm…?

  17. Olaf Ventzke sagt:

    War das nicht Dschinghis Khan der meinte, nur was ich sehen kann existiert für mich…?
    Mit so einer Einstellung ist es natürlich schwer bis unmöglich über den „Tellerrand“ zu schauen. Mein Eindruck von der sogenannten modernen Medizin ist aber genau der!
    Jahrtausende alte Heilmethoden werden in Frage gestellt, wenn sie nicht „wissenschaftlich nachweisbar“ sind. Also am besten alles verbieten was man nicht kennt, statt es zu erforschen. Was für eine Welt!

    Wer übrigens von Homöopathie Heilung verlangt, hat das Prinzip nicht verstanden! Sie kann nur unterstützen, ergänzen. Also nur im Zusammenspiel mit anderen Methoden, egal ob „alternative“ oder „Apparatemedizin“.

    Olaf

  18. neuwalker sagt:

    @bombjack Danke für den Link – scheint ein interessanter Therapieansatz zu sein. Dumm nur, dass es a) nix mit meiner Krankheit zu tun hat (und deshalb weder heute, noch damals, geholfen hätte), b) eine Wiederbesiedlung mit Darmbakterien etwas ganz anderes ist, als Stuhl so lange zu verdünnen, dass im Endprodukt nichts mehr davon zu finden ist und dann zu behaupten, dass dieses Endprodukt eine Wirkung habe. Hätte sich die Ärzte damals mehr Mühe gegeben, die wirkliche Ursache zu finden, anstatt mir Ihren esoterischen Blödsinn zu empfehlen, dann wären mir ein paar Jahre Diarrhö erspart geblieben – Soviel zur Theorie, dass die “Schulmediziner” sind nicht mit dem Patienten beschäftigen, während sich Anhänger “Alternativer Heilmethoden” (ergo der Pseudomedizin) ach so intensiv mit ihren Patienten beschäftigen.

    @Christian Zum damaligen Zeitpunkt hat meine Krankenkasse noch keine Homöopathie bezahlt (aber auch wenn sie gezahlt hätte, hätte ich das nicht gemacht). Heutzutage trägt meine Krankenkasse diese Kosten, d.h. ich bezahle für den Aberglauben anderer Leute.

  19. [...] seine Meinungsäußerung umgehend verbale Prügel, und zwar bei Gedankenstücke, Schockwellenreiter, ennomane und [...]

  20. Ingo sagt:

    Alle die an Homöopathie glauben jetzt mal nicht weiterlesen:

    Homöopatische Mittel sind Placebos, die sich einfach und ohne Patente in jeder Apotheke kostengünstig herstellen lassen. Ihr Einsatz kann bei leichten Beschwerden sehr nützlich sein, weil die Patienten sich damit besser fühlen, wenn sie daran glauben und man kaum Nebenwirkungen befürchten muss. Und die Krankenkassen haben nichts gegen sie, weil die Preise vernachlässigbar niedrig sind.

    Das stört natürlich die Pharmaindustrie, die lieber ihre “wirksamen” Medikamente verkaufen möchte oder z.B. mit den “Bachblüten” ihre eigenen hochpreisigen Placebos im Programm hat. Kein Wunder dass das PR-Blatt dieser Industrie jetzt Front dagegen macht. Dass man damit vom eigentlichen Kostenskandal ablenkt ist auch höchst wünschenswert.

  21. derjochen sagt:

    …und was haltet ihr davon:

    Im alten China war die Medizin präventiv: Der Arzt sollte die Disposition zu einer Krankheit erkennen, bevor die eigentliche Krankheit ausgebrach. In China wurden Ärzte entlassen, wenn der Patient krank wurde.

    - nur ein Traum?

  22. Bollerfrauchen sagt:

    Huch, hab mich grad heftig über deinen Beitrag erschrocken. Ich kann deine ausgeprägte Abneigung auch nicht ganz verstehen.
    Hast du dich mal darüber informiert, WARUM es keine wissenschaftlichen Untermauerungen in der Forschung gibt?
    Ich selbst hab hier keine homöopathischen Mittelchen rumliegen, aber vor einigen Jahren mal eines angeboten bekommen und auch eingenommen, allerdings eher belächelt. Ein paar Minuten später als die mir bis dato unbekannte Erstverschlechterung die Tränen in die Augen trieb und nochmal einige Minuten später, als die Schmerzen komplett verschwunden waren, hab ichs nicht mehr belächelt.
    Das ist für mich zwar eine sehr beeindruckende Erfahrung gewesen, trotzdem würde ich daraus keine verabsolutierten Schlüsse ziehen.

  23. LH sagt:

    “Hast du dich mal darüber informiert, WARUM es keine wissenschaftlichen Untermauerungen in der Forschung gibt?”

    Und was sind nun die Gründe dafür?

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