Die sächsiche Stadt Riesa will die Mannheimer Straße in Geschwister-Scholl-Straße umbennen. Warum? Weil dort der NPD-eigene Deutsche-Stimme-Verlag (don’t panic — Wikipedia-Link) seinen Sitz und der NPD-Stadtrat sein Büro hat. Das nenne ich doch mal eine gelungene und phantasievolle Aktion. [Paul W. per Email.]
































[...] Stimme” seinen Sitz in der Mannheimer Straße. Die Stadt will nun diese Straße in Geschwister-Scholl-Straße umbenennen…subtil und sehr [...]
Im Prinzip eine nette Idee, endlich ein paar Politiker, die sich mal Gedanken machen.
Ein kleines Bauchgrimmen bleibt aber trotzdem zurück.
Ich habe in Ratingen innerhalb von 6 Jahren zweimal die Umbenennung einer Straße mitgemacht. Wahrscheinlich hat noch keiner Stadträte einen solchen Ritt mitgemacht, aus organisatorischer Sicht ist das wie ein Umzug.
Zumindest der entsprechende Papierkram, die Behördengänge, Kosten usw.
Hinzu kommt noch, die Adressenänderung an alle Versicherungen, Banken, Bekannte usw. mitzuteilen.
Sehr, sehr lustig! Von der Stadt bekommt man im Normalfall bei einer solchen Aktion keine Hilfe, natürlich muß man auch überall seinen Obulus abdrücken für die Verwaltungstätigkeit bei den Behörden.
Besonders lustig war nach 6 Jahren die “Rückumbenennung” der Straße…
Ich kann mir nicht vorstellen, daß die dort ansässigen Firmen und Handwerker die Sache so lässig sehen.
mittlerweile wird ja angeboten, dass deutsche türkisch lernen. bald wird es auch strassen mit özdemir oder ötzylmatz geben… wetten?
also dann geht das aber echt zu weit, wenn es türkische strassennamen geben wird, so wie madeleine annimmt.