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Christian Wulff — der evangelikale Bundespräsident?

Wenn das stimmt, dann jubeln uns Merkel und Co. aber ein ganz dickes Kuckucks­ei unter:

Christian Wulff gehört zum Kuratorium von »Pro Christ«, einer evangelikalen Missionierungsbewegung. Somit darf man eigentlich vermuten, daß er das Amt des Bundespräsidenten zur bibeltreuen Mission nutzen könnte.

Es liegt zumindest auf der Hand, daß Evangelikale in Deutschland auf dem Vormarsch sind und es von ihnen schon lange als Anliegen und Ziel betrachtet wird in den politischen Reihen ganz oben mitzumischen. Kräftige Unterstützung, auch finanziell, erhalten sie dazu von bibeltreuen Organisationen der USA.

Obiges Video des 3sat-Magazins Kulturzeit zeigt übrigens die Evangelikale Vereinigung »Pro Christ« auf einer antischwulen Mission. [redblog]

Und dieses Video des NDR-Magazins Zapp berichtet, wie die Evangelikalen mit kritischen Journalisten umgehen: Sie werden werden in Kirchenmagazinen oder im Internet von den Anhängern massiv bedroht.

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10 Kommentare

  1. Tom sagt:

    Wird Westerwelle dann Wulffs erstes Opfer in der “antischwulen Mission”? Alles hat auch ne gute Seite. ;)

  2. ts-dagewe sagt:

    es scheint, als wären diese ProChrist Leute sind nicht gemeingefährliche faschisten, wie viele ihrer glaubensbrüder in amiland, auch wenn sie probleme mit der meinungsfreiheit haben. die haben nur eine gewaltige klatsche, wie man an ihrer homophobie erkennen kann.
    sollen die den wulff doch wählen. wenn der kerl sich einen fehltritt erlaubt und seine evangelikale meinung rauslässt, dann hat die regierung kein kleines köhler-problem sondern ein grosses wulff-problem. nämlich eins mit ihrer aussendarstellung.

  3. andi sagt:

    @ts-dagewe im falle eines fehltrittes kann man ihn ja als botschafter in den vatikan versetzten ;-) da wird ihm die ratze dann mal kräftig…..

  4. the buddhist sagt:

    da muss man aber sagen, daß die schlitzohren
    gerne mit unterstützern werben, die davon gar nichts wissen.
    das hatten wir in berlin letztes jahr, wenn ich nich recht erinnere,
    als es um diese unsägliche unterrichts-debatte ging.

    das ist halt kein seriöser verein, deshalb traue ich ihren quellen auch nicht.
    hoffentlich kommen die bald aus der mode.

  5. wof sagt:

    Ei der daus, wer kommt denn da? Ein Wulff im Schafspelz!?

  6. Thomas Maier sagt:

    Hatte das bereits an verschiedenen Stellen angemerkt, aber scheinbar sind viele recht unbekümmert dabei, wenn Leute Bundespräsident werden, die in christlich-fundamentalistischen Kreisen Ämter ausüben, also gegen eine Überparteilichkeit und die Zusammenführung von Menschen sind.

  7. Hoi Polloi sagt:

    Ist der nicht katholisch ? Zumindest laut Wikipedia.

  8. ts-dagewe sagt:

    @andi
    okay, wenn ratzi wegen kinderf… abtreten muß und sich der wulff einen fehltritt in den tettnapf leistet, dann machen wir den chrissi zum pabst und ratzi wird bundespräser. stolle idee, oder nicht?

  9. Markuskrefeld sagt:

    Wenn das hier zutrifft, darf er für Deutschland höchstes Amt erst nicht kandidieren. Gerade von einem Funktionsträger einer “Christlichen” Partei erwarte ich Vorbildliches Leben. Er hat gegen die Gebote verstossen und unvergesslich Ehebruch begangen!

  10. [...] weil aalglatte Berufspolitiker mit, obwohl Katholik,  merkwürdigen Verbindungen zu evangelikalen christlichen Fundamentalisten, wird niemals die Herzen der breiten Massen gewinnen. Mir schaudert’s schon, wenn ich daran [...]

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