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Liebe DHL …

könntet Ihr Euren Zustellern einfach mal erklären, daß es in Berlin auch Häuser mit Seitenflügel und/oder Hinterhaus gibt? Ich hasse es nämlich, zur Post fahren zu müssen, um ein — eventuell schweres — Paket abzuholen und mit der U-Bahn und per pedes nach Hause zu schleppen, nur weil Eure Mitarbeiter zu dämlich sind, unsere Remise zu finden.

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14 Kommentare

  1. creezy sagt:

    Ah! Ihr habe eine schöne Neuköllner Remise? Um die schleiche ich hier auch immer rum …

  2. Keine Chance. Sagt Dir einer, der seit 5 Jahren einen Seitenflügel bewohnt und sich irgendwann einmal verzweifelt eine Packstation-Adresse besorgt hat.

  3. Lutz sagt:

    Da hilft nur konsequent den Zusteller nerven. Immerhin hast du wohl eine Benachrichtigungskarte bekommen. Das ist schon mehr als andere erleben dürfen.
    Leider stehen auch die DHL Zusteller immer mehr unter Zeitdruck von oben. Da wird genau vorgegeben wie lange was dauern darf. Realitätsnah sind solche Vorgaben natürlich nicht.

    So ist das halt im freien Wettbewerb.

  4. LH sagt:

    Auch wenn vermutlich nun einige gänzlich vom Glauben abfallen werden, aber das hat nichts mit Seitenflügeln zu tun.

    Meine Wenigkeit wohnt im Vorderhaus, die Klingel ist gut sichtbar beschrieben. Es ist mehrfach vorgekommen das ich beim leeren des Briefkastens einen Zettel vorfand, dass ein Paket bei der Post oder Nachbarn abgegeben wurde, obwohl ich sehr wohl daheim war. Teils waren sogar andere Personen die ganze Zeit über anwesend, und konnten bestätigen das es niemals geklingelt hat.

    Teils WOLLEN die DHL Mitarbeiter wohl einfach ihren Job nicht machen. Wir haben sogar schon die Mitarbeiter dabei erwischt, natürlich gab es dann ausreden zu hören. Wir sind auch nicht die einzigen mit dem Problem.

    Entweder ist der Zeitdruck zu hoch, oder die Mitarbeiter sind tatsächlich zu faul.
    Aber ich bin sicher: Man könnte IM Paketzentrum wohnen, die Pakete würden einen trotzdem nicht immer erreichen.

    Beschwerden blieben bei uns bisher übrigens wirkungslos. Selbst über Postbotinen, welche gerne und ausführlich darüber reden wer welche Post bekommt (Mahnungen, Polizeischreiben … zum Glück alles nie bei mir, dennoch mehr als unpassend)

  5. Jörg Kantel sagt:

    @Konstantin: Wenn ich doch nur eine Packstation in der Nähe hätte … :(

    @LH: Ich weiß. In unserer alten Wohnung (Vorderhaus, Dachgeschoß, kein Fahrstuhl, tiefstes Neukölln) kamen Pakete meistens erst gar nicht an (ohne Benachrichtigung einfach im Nirwana verschwunden). Daher hatte ich mir schon immer alles an meine Dienstadresse im vornehmen Dahlem schicken lassen.

  6. LH sagt:

    Nebenher sind das Gründe warum ich die Post kaum nutze, und wenn es ein Paket ist, landet es bei mir inzwischen in der Pakstation. Die galten früher zwar als unzuverlässig, aber bei mir aber sind sie bisher kein Problem gewesen.
    Da dort wohl weniger Ausreden existieren (ob sie voll ist oder nicht kann man ja automatisch feststellen…), kommen die Pakete bisher dort auch an.

  7. LH sagt:

    @Jörg:

    Perfekt gleichzeitig mit meinem 2. Beitrag geschrieben ;)

    Aber das wird sicher noch kommen, die Post will ja auch weiterhin massiv am Personal sparen. Ob das die Sache nun besser macht, oder das Problem verschäft, wer weiß…

  8. Peer sagt:

    Selbes Problem in Friedrichshain. Ich habe den DHL-Zusteller hier so gut wie nie im Treppenhaus zu Gesicht bekommen. Die Benachrichtigungen kommen hier, wenn überhaupt, Tage später mit der Post. Auch die Lösung mit der Packstation klappt hier nicht. Mindestens jedes zweite Paket “kann nicht in die Packstation eingestellt werden” und landet in der Filiale am Ostbahnhof. Die hat zwar auch Sonntags auf, aber ich darf jedes Mal mit dem Bus durch die Gegend fahren. Da ist man dann gleich doppelt genervt: Unfähige DHL-Mitarbeiter und an Freundlichkeit kaum zu unterbietene BVG-Busfahrer.
    Als Antwort auf meine zahlreichen Beschwerden bei DHL habe ich übrigens jedes Mal gratis eine Paketmarke bekommen, die direkt in den Müll gewandert ist.

  9. Denis sagt:

    War es denn früher besser als die Post noch eine Behörde war?

  10. Jörg Kantel sagt:

    @Denis: Ja, war es. Die Zustellung erfolgte zwar nicht immer schnell, aber man bekam seine Briefe, Pakete und Päckchen zuverlässig (zumindest zuverlässig eine Benachrichtigungskarte).

  11. Rainersacht sagt:

    In Düsseldorf genauso schlimm…

    Habe vor Monaten Amazon darauf aufmerksam gemacht, dass ich wg DHL nicht mehr bestellen werde. Man könne da nichts machen, hieß es… Und nun kauf ich praktisch nichts mehr online.
    Das hat diverse Vorteile:
    - kein Ärger mit DHL (& Konsorten)
    - Support der lokalen Dealer steil angewachsen
    - Werde viel öfter viel freundlicher gegrüßt in den Geschäftsstraßen meines Viertels

  12. creezy sagt:

    Du hast eine Packstation auf dem Hof von Kaisers in der Delbrückstraße oder ist es Glasowerstraße?

  13. So – und damit ich mal aus dem Rahmen falle. Ich hatte NOCH NIE irgendwelche Probleme mit der Post!!!!! PS: Liegt wohl am Bezirk… har har

  14. glamorama sagt:

    Berliner Standard würde ich sagen. Vielleicht liegt’s am Zeitdruck, unter dem die Zusteller infolge radikaler Sparmaßnahmen bei DHL stehen. Vielleicht ist die kollektive Verweigerung ordnungsgemäßer Zustellungen aber auch einfach nur die Rache für die Hungerlöhne, die DHL und die anderen Paketdienste ihren Zustellern zahlen. Für die paar Kröten würde ich mir jedenfalls auch nicht die Mühe machen, nach der richtigen Klingel zu suchen ;)

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