Ich wollte es jetzt wirklich wissen, ob Google Wave als Live-Blogging-Plattform geeignet ist. Ausgehend von diesem Tutorial habe ich mir auch so ein Teil zugelegt. Es geht ganz einfach:
Als erstes legt man eine neue Welle an. Per Default sind neue Wellen nicht öffentlich. Um sie öffentlich zu machen, muß man folgende Email als Nutzer hinzufügen: public@a.gwave.com. Ihr habt sie sicher noch nicht in Euren Kontakten, daher kopiert sie einfach. Google Wave fragt Euch, ob Ihr sie in Euren Kontakten haben wollt. Bestätigt dies und schon ist Eure Welle öffentlich.

Mit einem Klick auf die Weltkugel könnt Ihr entscheiden, ob alle Welt mitschreiben darf (full access — das ist die Default-Einstellung) oder ob sie nur lesend teilnehmen kann (read only). Ihr könnt natürlich auch nur Eure Freunde einladen (dann ist das eher so etwas wie ein Live-Chat) und für jeden Account separat entscheiden, ob er auch Schreiben oder nur Lesen darf.
Als nächstes kopiert Ihr die URL Eurer Welle und schickt Euren Browser (am Besten in einem neuen Fenster oder Tab) zur Wave-Seite der Google Web Elements. Dort kopiert Ihr die URL Eurer Welle, entscheidet über die Größe des Widgets und ob Ihr Header und Footer auch angezeigt haben wollt – und das ist es.
Am Fuß der Seite findet Ihr ein Textfeld mit dem einzugebenden JavaScript-Code. Den kopiert Ihr einfach in Eure Seite und schon ist Euer Liveblog fertig.
Caveat: Das Widget funktioniert (noch) nicht im Internet-Explorer und auch der Safari soll noch Probleme machen (davon habe ich allerdings bisher nichts bemerkt). Ich habe daher das Liveblog auf meine Testseiten gepackt, damit nicht andere Besucher des Schockwellenreiters einen Browserabsturz riskieren.
Außerdem ist es — wie Google Wave zur Zeit generell — noch ein wenig langsam und vermutlich auch buggy. Seid daher noch ein bißchen nachsichtig.
Ansonsten: Das Liveblog steht Euch zur Verfügung. Testet es bitte – aber benehmt Euch anständig, sonst lasse ich die Welt in Zukunft nur noch lesen.
Ceterum censeo: Wenn jetzt Google endlich sein Versprechen wahrmachen und den Quellcode des Google-Wave-Servers freigeben würde, könnte man das Ganze gut als Basis für ein Peer-to-Peer Social Web nutzen.
Ich habe diesen Beitrag auch in mein Wiki eingestellt (genauer: dort habe ich ihn zuerst geschrieben). Änderungen, Korrekturen und Ergänzungen wird es nur dort geben.



































Also bei mir läd das Widget nur in Firefox, in Safari jedoch nicht, wobei das natürlich auch an einem der vielen Plugins liegen kann
p.s.
kleiner Typo: “Versrpechen”
Seltsam, wie die Screenshots zeigen, funktioniert es bei mir im Safari ohne Probleme (im Firefox natürlich auch).
Hallo Jörg,
ich habs nicht ganz gelesen, und auch nicht probiert, aber wäre das nicht etwas dass Dich interessieren könnte : http://www.process-one.net/en/blogs/article/waveone_a_wave_server_by_processone/
Hab’s auch gerade im Textbetrieb: http://www.rainerbartel.de/wave
Gäste sind sehr gerne gesehen!
…im TESTbetrieb…
Eben getestet: Läuft im Safari unter Windows 7 einwandfrei.