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So funktioniert der Kapitalismus in der Medienbranche

Bezahlt? Unbezahlt? Egal, Hauptsache irgend etwas mit den Mädchen Medien. Wie eine britische Erhebung ans Tageslicht bringt, startet fast die Hälfte der Journalisten und Kreativen mit unbezahlten Jobs in das Berufsleben. 44 Prozent der Befragten sagten im Zuge der Studie, sie hätten zunächst ohne Bezahlung gearbeitet, um den Einstieg zu schaffen. Das Praktikanten(un)wesen ist also keine rein deutsche Erfindung. Eine bessere gewerkschaftliche Orga­nisation und ein Betriebsrat, der das Praktikantentum kontrolliert, wären schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Aber dafür ist sich die »digitale Bohème« (Sascha Lobo ist der Dank der Arbeitgeber gewiß) ja zu fein. Dumm gelaufen … [pressetext.de]

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2 Kommentare

  1. Sammelmappe sagt:

    Die Worte Bohème und Betriebsrat passen so gut zusammen wie Feuer und Wasser. Aber immerhin ist klar, wer das Feuer ist.

  2. [...] sollen. Aber wenigstens ist der Denunziantenjob gut bezahlt. Denn im Gegensatz zu den meist unbezahlten Praktikumsplätzen in Deutschlands Medienindustrie bekommt der Warner-Praktikant etwa 19.500 Euro für das Praktikumsjahr. [...]

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