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LaTeX-Alternative?

ConTeXt ist eine TeX-basierte Markup-Sprache, die im Gegensatz zu LaTeX eher Layout-zentriert ist. Obwohl diese Slideshow (PDF) zu überzeugen versucht, weiß ich noch nicht recht, was ich davon halten soll. Hat irgendjemand von Euch da draußen schon Erfahrung damit gesammelt? [Aus meinen Kommentaren gefischt.]

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2 Kommentare

  1. Andreas sagt:

    Hallo,

    ja, habe ich. Nachdem ich Jahre lang LaTeX genutzt habe, möchte ich nie wieder zurück. Es ist am Anfagn etwas Umgewöhnung, keine Pakete, ein anderes Interface, …, aber es ist elganter und vor allem einheitlich.

    Vorteile (aus meiner Sicht):
    • keine Pakete notwendig
    • MetaPost ist integriert (z. B. für Hintergründe, Graphiken) -> http://www.pragma-ade.com/show-man-7.htm
    • ist meines wissens momentan die einzige TeX-Geschmacksrichtung, die mikrotypografische Feinheiten bei OTF/TTF-Schriften unterstützt
    • eine sehr hilfsbereite Mailing-Liste http://archive.contextgarden.net/splash/index.html
    • »minimals« (nur das Nötigste für ConTeXt), somit belegt die Installation knapp 300 MB
    • online durchsuchbarer Source Code (schon oft hilfreich gewesen) http://source.contextgarden.net/

    Nachteile
    • zumindest unter OS X keine gute Editor-Unterstützung (ich nutze AucTeX+Aquamacs)
    • es gibt kein biblatex-Pendant (soll wohl bald besser werden)

    So, ich hoffe das reicht für einige Versuche, ansonsten gibt es hier http://wiki.contextgarden.net weitere Infos.

    Viele Grüße
    Andreas

  2. Janos Bekesi sagt:

    Für die Ost- und Mitteleuropa-Forschungsplattform “Kakanien Revisited” (www.kakanien.ac.at) habe ich die Umstellung von InDesign-Templates und -Dateien auf ein ConText-betriebenes Web-Interface durchgeführt; OpenOffice-Textdateien mit wenigen Benutzer-Stilen werden upgeloadet, und heraus kommen dem InDesign-Layout exakt nachgebaute PDFs. Die Backendbenutzer haben dadurch weniger Arbeit. Insgesamt konnte jede Anforderung mit ein wenig Hirnschmalz und Nachsehen im Wiki bzw. den Quellen erfüllt werden. Der Nachbau mit LaTeX wäre vermutlich, zumindest für mich, deutlich schwieriger geworden.

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