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Berliner S-Bahn: Der Bahn-Konzern hält sich raus

Aus dem Chor der Bahn-Vorstände und -Gutachter:

Wir schlagen Schaum, wir seifen ein.
Wir waschen uns’re Hände wieder rein.

Oder: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing: »Maßnahmen des DB-Konzerns und insbesondere das von ihm initiierte Optimierungsprogramm OSB sind für die aktuellen Betriebsstörungen nicht verantwortlich.« So steht es in dem Ermittlungsbericht, den Detlef Schmidt und Tobias Boecken von der Rechtsanwaltskanzlei Gleiss Lutz gestern vorstellten. [Berliner Zeitung]

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5 Kommentare

  1. ts-dagewe sagt:

    die beauftragten rechtsanwälte haben sicherlich ein paar punkte gefunden, die auch eine rolle gespielt haben. in diesem fall die (falsche) entscheidung, die technisch nicht ausgereiften züge von bombardier zu bestellen, plus der veränderung der richtlinien für wartung/instandsetzung, z.b. für die bremszylinder der besagten baureihe.
    die s-bahner selbst sprechen aber davon, dass schon seit jahren bei der s-bahn “auf verschleiss” gefahren wird. sie sprechen davon, dass werkstattpersonal abgebaut und werke geschlossen wurden. sie sprechen auch davon, dass sich an den gründen für das chaos nichts geändert hat.
    der “ermittlungsbericht” ist wohl, da stimme ich zu, ein ablenkungsmanöver. und auch die angekündigten konsequenzen beim personal werden diesem zweck dienen.
    wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir die geplante privatisierung (die weiter vorbereitet wird) verhindern und eine konsequente nahverkehrspolitik einfordern und durchsetzen, die für alle berliner bezahlbar und umweltbewusst ist.
    wir haben im “bündnis nahverkehr” mit einer solchen initiative angefangen. hier haben sich beschäftigte der s-bahn mit benutzern zusammengetan. nächstes treffen ist übrigens am 5. märz um 18 uhr, voraussichtlich im “haus der demokratie”

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