Täglich kommen neue Fakten auf den Tisch. Ich kann das nur noch summarisch abhandeln:
- Schwere Vorwürfe gegen Nonnen des Klosters Lehmen in Rheinland-Pfalz: Die Ordensfrauen sollen in den sechziger Jahren Kinder gezwungen haben, Erbrochenes aufzuessen. Schmutzige Wäsche sei mit Stockschlägen in den Unterleib bestraft worden sein, behaupten Betroffene.
- Und die Berliner Zeitung berichtet in der heutigen Ausgabe auf Seite 6 (leider nur totes Holz, warum wohl?) unter dem Titel »Neue Mißbrauchsfälle in katholischen Heimen«, daß sich in mindestens sechs weiteren katholischen Kinderheimen und Internaten Geistliche und Laien an Kindern sexuell vergangen haben sollen. Außerdem hätten in zwei Heimen des katholischen Männerordens »Salesianer Don Bosco« in Augsburg und Berlin drei Geistliche und ein Mitarbeiter Kinder mißbraucht und sogar vergewaltigt. Im gleichen Artikel wird auch noch von Übergriffen in einem Kinderheim und in Ferienlagern der Redemptoristen und in einem weiteren Jesuitengymnasium im westfälischen Büren berichtet. Und als ein Betroffener 1962 sexuelle Übergriffe eines Pfarrers in einem Waisenhaus meldete, sei er von den Ordensschwestern mit dem Handfeger verprügelt worden.
Das sind keine Einzelfälle mehr und das deckt sich mit meinen persönlichen Erfahrungen mit den bigotten Pfaffen und katholischen Lehrern in meiner Schulzeit in den 1950er und 1960er Jahren. Die katholische Kirche ist keine Kirche, sondern eine kriminelle Vereinigung und gehört daher verboten.
































… ich poste mal meinen eigenen Buzz:
http://bit.ly/ae0lKj
( … kam aber aus einer anderen Drehrichtung)
Das wird noch eine Zeit so weitergehen, dass immer neue Fälle veröffentlich werden. Ist doch gut so. Schlecht ist allerdings, dass man erst 50 Jahre später den Mut dazu findet bzw. sich dazu genötigt sieht. Aber nun rollt der Stein ja.
Und wenn die Katholiken durch sind, kommen wir zu den anderen Schulen und Heimen, in denen genau das gleiche abging. Hoffen wir auf baldige Aufklärung ALLER Verbrechen dieser Art.
Nach den Missbrauchsskandalen in Deutschland und Irland macht die Zeitung «Sonntag» nun bekannt, wie häufig es in der Schweiz zu sexuellen Übergriffen in der katholischen Kirche kommt. Die Schweizer Bistümer haben in den letzten 15 Jahren mehr als 60 Fälle von sexuellem Missbrauch untersucht.
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/ber-60-Missbrauchsfaelle-in-Schweizer-Kirche/story/25407735
Sehr erhellend (und erschütternd) fand ich hierzu “Schläge im Namen des Herrn” von Peter Wensierski. Hier schildern Betroffene ihre Erlebnisse in Heimen in den fünfziger und sechziger Jahren.