Das ist genau das, was ich aufgrund der Monopolstruktur der App Stores erwartet habe, nämlich (Sex-) Zensur — Apple löscht 5.000 Apps:
Der US-Computerriese Apple hat in seinem App Store ein strengeres Regelwerk eingeführt, das seine Kunden eigenen Angaben nach vor »offenkundig anstößigen sexuellen Inhalten« schützen soll. Dem iPhone-Entwickler-Blog ChilliFresh zufolge sind aufgrund der neuen Vorschriften in den vergangenen Tagen bereits insgesamt rund 5.000 Applikationen aus dem App Store entfernt worden. In den Reihen der App-Entwickler sorgt diese Maßnahme für Unmut, zumal nicht ganz klar zu sein scheint, was das Unternehmen aus Cupertino als sexuell anstößig definiert und was nicht. [...]
Daß Apple gerade jetzt mit seiner Sex-Zensur im App Store hart durchgreift, ist für die meisten Brancheninsider keine allzu große Überraschung. So gehen viele Experten davon aus, daß das US-Unternehmen den Zeitpunkt bewußt gewählt hat, um seinen digitalen App-Umschlagplatz rechtzeitig vor dem Marktstart des iPad einer großangelegten Säuberung zu unterziehen. Diese Strategie würde auch Sinn ergeben, da man mit dem Tablet-Gerät vor allem auf eine sehr breite Käuferschicht — insbesondere auch Familien und Schulen – abzielt.
Ey Steve, verkauf lieber Apfelsaft, da bist Du immer auf der moralisch sicheren Seite. Ich aber will mir von Euch verklemmten Amerikanern nicht vorschreiben lassen, wieviel nackte Haut ich auf meinem iPhone haben darf. [Pressetext.de, Photo: Jörg Kantel]

































Tja, das ist wohl das Ende der BILD-App.
Trotzdem ist es vernünftig. Auch wenn es dem ein oder anderen stinkt. Jugendschutz geht nun mal vor. Welcher Elternteil möchte, dass sich die Kinder nackte Haut auf ihrem “Computer” ansehen. Und da man als Eltern nicht überall sein kann, muss nun mal von den Anbietern im Vorfeld aussortiert werden.