Der Schockwellenreiter Rotating Header Image

Der Schockwellenreiter und die Netzsicherheit

Oder: Die Angst der Bundesbehörden vor der Erotik. Bei einem großen deutschen Amt (nein, ich sage nicht welches, um meinen Informanten zu schützen), das irgendwelche heuristische Filtersoftware nutzt, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem bösen Internet zu bewahren, erhält man, wenn man versucht den Schockwellenreiter anzusurfen, stattdessen folgende Meldung:

Der Zugriff auf die Seite http://www.schockwellenreiter.de wurde mit folgender Begründung verweigert:

Gewichtete Ausdrucksbeschränkung von 150 : 270 ((erotic, porn)+(erotic, photo)+erotic+nude+porn+erotic+erotica+erotik+porno)

Mein Informant vermutet, daß meine Kategorie »Erotik« für die Sperrung verantwortlich sei. Kennt jemand von Euch da draußen noch jemand Firmen oder Einrichtungen, die solch eine Filtersoftware nutzen?

Teilen:
  • Facebook
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MySpace
  • PDF
  • RSS
  • Technorati
  • email
  • Wikio
  • Digg
  • Identi.ca
  • MisterWong.DE
  • Posterous
  • Twitter
  • Print
  • Yigg
  • LinkedIn
  • FriendFeed
  • Tumblr

3 Kommentare

  1. Andreas Herr sagt:

    Hört sich nach einer dansguardian-Installation an (sieht jedenfalls nach der Standardantwort aus). Und: Ja, wir benutzen diese Software auch, allerdings kann man die Zensur abschalten und nur den eingebetteten Virenscanner benutzen (Clamav), damit sich der gemeine Surfer keinen Ärger aus dem Netz läd ….

  2. Horst Hanson sagt:

    Mir ist auch so eine Firma bekannt. Je nach dem welchen (Zwangs)Proxie man benutzt werden Seiten durchgelassen oder eben nicht. Auch kann man dort keine Bilder, keine *.com *.exe empfangen bzw. werden nur als leerer Rahmen angezeigt. Zwickt man solchen Dateien eine Endung ab, schreibt das dem Empfänger, dann kann dieser die Datei laden und entsprechend bearbeiten.

    Und Seiten, bei denen man Erotik-Pop-Ups gleich mitgeliefert bekommt, gehen freilich auch in diese “Falle”. Trotzdem gibt es da fast täglich neue Updates der Virenscanner…

  3. luettmatten sagt:

    Hmmm … ich werd’s mal demnächst testen. Wir nutzen israelische Filtersoftware.

Einen Kommentar verfassen

Mit dem Absenden Ihres Kommentars willigen Sie ein, daß der angegebene Name, Ihre Email-Adresse und die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluß aktuell zugewiesen ist, von mir im Zusammenhang mit Ihrem Kommentar gespeichert werden. Die Email-Adresse und die IP-Adresse werden natürlich nicht veröffentlicht oder sonst weitergegeben.