Ich war gestern abend mit meinen Ausführungen nicht ganz fertig geworden, da ich unbedingt den dänischen Krimi mit den Personenschützern sehen wollte. Daher hier noch kurz meine Überlegungen zum Perl Template Toolkit:
Hier denke ich weniger an eine Blog Engine als an einen Ersatz für das alte Frontier Static Site Tool, das ja bekanntlich leider schon lange nicht mehr gepflegt wird und mit dem ich viele Webauftritte realisiert hatte (unter anderem über Jahre auch den Schockwellenreiter). Wie gesagt, das Teil ist so ohne weiteres nicht gerade eine Blog-Engine — obwohl man sie sicher dazu aufbohren könnte —, aber ich denke dabei auch eher an Sites wie die Nigeria-Connection oder auch an die vielen Sammlungs-Seiten am Institut.
Der Nachteil dieses Toolkits ist, daß es lokal auf dem Desktop installiert sein muß. Aber bei meinen bisherigen Test habe ich die Daten auf der Dropbox abgelegt und konnte auf sie ohne Probleme von meinem Desktop zu Hause, von meinem Laptop unterwegs und von meinem Desktop am Institut zugreifen — eine funktionierende Internet-Verbindung vorausgesetzt.
Natürlich ist Dropbox nicht gerade ideal, wenn mehrere Personen die Daten bearbeiten und publizieren wollen, aber mit einem Versionsverwaltungssystem wie Git oder Subversion könnte man Konflikte vermeiden und die Daten zentral zur Verfügung stellen. Und das Perl Template Toolkit greift auf Textdateien zu, die irgendiwe (zum Beispiel auch via Skript) zur Verfügung gestellt werden — ideal für große Sammlungen.
Das Perl Template Toolkit muß natürlich auch nicht auf allen Rechnern installiert sein. Es wird ja nur dort gebraucht, wo die Berechtigung zum Publizieren vorhanden ist. Das heißt: Viele stellen mit ihren gewohnten (Textverarbeitungs-) Werkzeugen mithilfe eines CVS die Daten zur Verfügung und ein Redaktionsserver stellt diese als statische Seiten ins Netz. Einfacher kann ein CMS nicht funktionieren …











