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Tücken der Technik

Steht Ihr auch oft vor einem Fahrkartenautomaten wie der Ochs vorm Berg? Ihr seid nicht allein … [Spiegel Online]

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5 Kommentare

  1. neuwalker sagt:

    Das ganze ist nur keine Tücke der Technik, sondern schlicht der viel zu komplizierte Tarifplan des Münchener Verkehrsverbundes.

    Kleiner Tipp für alle, die in München mit dem Flugzeug ankommen: Direkt neben den Fahrkartenautomaten gibt es Schalter mit lebendem Personal. Die kennen sich auch mit den Tarifen aus.

  2. Mawin sagt:

    In Bremen gibt es nicht so große Probleme und ich habe keine Probleme mit den Fahrscheinen. Ich weiß halt nur nicht wie es in München ist.

  3. Andreas sagt:

    Die Probleme (insbesondere mit Touristen und anderen Nicht-Münchnern) sind so groß, dass man am Münchner Flughafen durchaus Nachmittage damit verbringen kann, Leuten zu helfen die richtige Fahrkarte heraus zu suchen. Vor allem das Problem mit der (an den Automaten angebrachte) Bayern-Karte (mit den ganzen Codes nach Hintertupfing usw.) und der fehlenden Karte des Münchner ÖPNV-Netzes am Automaten bereitet meiner Erfahrung nach die größten Schwierigkeiten, neben der Unterscheidung von “Zonen”, “Ringen” und “Räumen” – was zu wahnsinnig unübersichtlichen Tarifplänen führt, wo der aktuelle Standort meistens nicht verzeichnet ist. Den findet man dann (meistens) im Netzplan, der daneben hängt. :D

    Hinzukommt, dass Karten wie das Bayern-Ticket gut in der Menüführung versteckt sind und man zwar die Automaten-Anzeige in unterschiedlichen Sprachen haben kann, die Poster, die die einzelnen Karten aber erklären, nur in Deutsch sind, was das (Touristen-)Leben auch nicht einfacher macht.

    Und der Münchner Verkehrsverbund schlägt aus seinen Fehlern auch noch Kapital (erwähnt Spargel TV natürlich nicht, wär ja sonst auch nur halb so reißerisch mit dem ganzen Chaos): Am Münchner Flughafen gibts Automaten, wo man genau zwei Arten von Karten kaufen kann: Ein Ticket in die Innenstadt für Erwachsene und eins für Kinder. Im Film sieht man einen dieser Automaten bei 1:49 und am Ende noch mal (ganz links von denn ganzen Fahrkartenautomaten, neben dem Kasten mit dem Feuerlöscher-Zeichen). Jedoch sind die Karten, die dort angeboten werden, nicht die günstigste Möglichkeit für die Strecke Flughafen – Innenstadt, so das der MVV bei jedem frustrierten Kunden, der dann diesen Zwei-Möglichkeiten-Automaten benutzt, 40 Cent verdient. Kundenfreundlichkeit ist was anderes…

    Andreas

    PS: Die Frau mit dem Fahrrad im Bus wird (soweit ich mich erinnern kann) auch z. B. in Berlin Probleme haben, ihr Fahrrad im Bus mitzunehmen, oder?

    PPS: OT: Auch wenn Du in den letzten Tagen schon einen tollen Mandelbrot-Link gebracht hast: Heute hat Benoît Mandelbrot seinen 85. Geburtstag!

  4. texttourist sagt:

    Jaja, die Fahrkartenautomaten. :) Gutes Design ist das nicht.
    Erinnert mich an ein Interview mit Joseph Weizenbaum, wo er zugegeben hat, dass er mit diesen Automaten auch so seine Schwierigkeiten hat.

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